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Am 21. Mai untersucht die Abteilung Gefäßchirurgie die Bauchschlagader mit Ultraschall.

Ein Aneurysma ist eine gefährliche Gefäßerweiterung, die oft keine Beschwerden verursacht. Doch ein Aneurysma kann platzen und damit lebensgefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, es frühzeitig zu entdecken und behandeln zu können. Seit 2009 organisiert die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin einen bundesweiten Bauchaortenaneurysma-Screeningtag (BAA-Screeningtag). An diesem Tag informieren Kliniken und Praxen nicht nur über das Aneurysma der Bauchschlagader, sondern bieten auch eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall an. Screeningtag 2016 ist Samstag, der 21. Mai. Die Abteilung Gefäßchirurgie des Krankenhauses Düren beteiligt sich daran und bietet die kostenlosen Untersuchungen und Informationen von 10 bis 13 Uhr im Foyer der Klinik an der Roonstraße an. Die Untersuchung ist komplett schmerzlos und strahlenfrei – und sie kann Leben retten.

Was ist die Ursache für ein Bauchaortenaneurysma?

Die meisten Aneurysmen werden durch die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) hervorgerufen. Fünf von 100 Männern über 65 Jahre haben eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader, die überwacht werden sollte. Bei einem von 100 Patienten ist eine umgehende Behandlung notwendig. Aktive und frühere Raucher sind besonders gefährdet, darüber hinaus wird auch eine erbliche Veranlagung beobachtet. Frauen haben ein niedriges Risiko, sollten aber bei Vorliegen von Risikofaktoren ebenfalls untersucht werden.

Was wird beim Screening gemacht?

Beim Screening wird der Bauch abgetastet und eine kurze Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Darüber hinaus werden wegen der möglichen erblichen Veranlagung die Krankheitsbilder in der Familie abgefragt.

Gefäßmedizinische Screening-Untersuchungen sind derzeit keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Bauchaortenuntersuchung wird aber am Screeningtag dennoch kostenlos angeboten.

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