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Workshops ergänzen sich beim Dürener Anästhesie Symposium ideal mit wissenschaftlichen Vorträgen von hoher Qualität. 130 Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter aus Deutschland und dem benachbarten Ausland kamen diesmal zur Fortbildungsveranstaltung des Krankenhauses Düren. Foto: Christoph Lammertz

130 Teilnehmer bei der Fortbildungsveranstaltung des Dürener Krankenhauses Düren.

Mit der 5. Auflage seines Dürener Anästhesie Symposiums (DAS) hat das Krankenhaus Düren erneut Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter aus ganz Deutschland, den Nachbarn in der Euregio und sogar aus der Schweiz an die Rur gelockt. 130 Teilnehmer bedeutenden für die in Fachkreisen sehr beliebte Fortbildungsveranstaltung einen neuen Rekord. Dass sich das DAS diesmal mit Notfällen in der Pädiatrie, also mit akuten lebensbedrohlichen Lagen bei den kleinen und kleinsten Patienten befasste, hat dazu sicherlich beigetragen.

„Die Ausgewogenheit zwischen wissenschaftlichen Vorträgen hoher Qualität und anschließenden Workshops kommt bei den Teilnehmern sehr gut an“, sagt Dr. Sigurd Kohlen. Erneut seien die angebotenen Teilnehmerplätze bereits Wochen vor der Veranstaltung vergeben gewesen. Der Oberarzt der Anästhesie im Dürener Krankenhaus ist mit seinem Kollegen Dr. Detlef Struck und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schröder Organisator des Symposiums. Doch der Erfolg, betont Kohlen, sei nur möglich, weil es Unterstützung von vielen Seiten gebe: „Die Industrie steht an unserer Seite, die Pathologie des Krankenhauses stellt uns nicht nur Räume, sondern auch anatomische Präparate zur Verfügung. Kollegen aus anderen Abteilungen des Hauses gehören zu den Referenten, die Küche sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Ziel des Dürener Anästhesie Symposiums ist die Verbesserung der Qualität in der Notfallmedizin. „Nur wer die Techniken und Verhaltensweisen in Notfallsituationen regelmäßig trainiert, kann sie im Ernstfall besonnen und sicher anwenden“, weiß Dr. Detlef Struck, der als Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren wieder viel von seiner Erfahrung weitergeben konnte.

Eine besondere Emotionalität bezog die auf Kindernotfälle ausgerichtete 5. DAS-Auflage aus der Tatsache, dass viele der teilnehmenden Mediziner und Rettungsdienstmitarbeiter selbst Eltern sind. Da passte auch gut, dass die DAS-Organisatoren erstmals auch ein soziales Engagement mit ihrer Fortbildungsveranstaltung verbanden: Schülerinnen des Nelly-Pütz-Berufskollegs verkauften in ihrem Projekt „Nellys Engel“ selbstgekochte Marmelade und Lavendelsäckchen an die Teilnehmer und spenden den Erlös an das Kinderheim St. Joseph.

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