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Mediziner aus ganz NRW absolvierten ihre tauchärztliche Ausbildung unter anderem am Fühlinger See. Der Workshop wurde von der Anästhesie des Krankenhauses Düren mitveranstaltet.

Im Ernstfall treffen bei einem Tauchunfall unterschiedliche Rettungs- und Bergungsorganisationen aufeinander. Die noch bessere Vernetzung dieser Organisationen stand jetzt bei einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte im Vordergrund, die vom Zentrum für hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) und Tauchmedizin der Euregio Aachen in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Düren angeboten wurde. Schnelles, überlegtes Handeln, die vorhandenen Ressourcen sinnvoll nutzen und die richtigen Kommunikationskanäle wählen: Das waren Kernpunkte des Workshops am Fühlinger See. 

„Es geht darum, dass Sie hier eine Tauchunfallversorgung von Suchen, Retten, ins Boot bringen, Primärversorgung, Neurocheck, Sauerstoffversorgung, Wiederbelebung und Atemwegsmanagement durchspielen, im Sinne eines Zirkeltrainings", eröffnete Prof. Dr. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie im Krankenhauses Düren, die Fortbildungsveranstaltung. Prof. Schröder und seine Mitarbeiterin Dr. Maren Schramm übernahmen den Trainingspart "Atemwegsmanagement in einem Hochwasserboot".  Weitere Themen der Fortbildung waren die Rettung verunfallter Taucher, die Anwendung verschiedener Sauerstoffgeräte, die Rettung eines Tauchers ins Boot und die Suche nach einer vermissten Person mit Hilfe eines Sonarbootes. 

Das Programm am Fühlinger See war eingebettet in ein insgesamt achttägiges Weiterbildungsprogramm, an dessen Ende die tauchärztlichen Diplome vergeben wurden.

(Benjamin Schulze)