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Einer von knapp 60 Spendern: Hans-Joachim Wulff aus der Technik-Abteilung des Krankenhauses. Dr. Detlef Struck (Mitte) organisiert den DRK-Blutspendetermin im Krankenhaus. Foto: Christoph Lammertz

DRK-Team baut im Krankenhaus seine Station auf.

Düren. Einmal im Quartal baut das Deutsche Rote Kreuz im Dürener Krankenhaus seine Blutspendestation auf. Die Mitarbeiter der Klinik an der Roonstraße und die Menschen aus der Umgebung sind aufgerufen, ihren Lebenssaft zu spenden.

Das Team des DRK-Blutspendedienstes West und die Organisatoren des Krankenhauses um Dr. Detlef Struck und Margret Hahn durften mit der Resonanz erneut zufrieden sein: 59 Spender wurden gezählt, davon mehr als die Hälfte Krankenhausmitarbeiter. Was Dr. Struck besonders freut: 16 Personen hatten ihre Premiere als Blutspender.

Und was geschieht nun mit dem Spenderblut aus dem Krankenhaus Düren? „Es geht zur Untersuchung nach Hagen, wo es auf Aids und Hepatitis getestet wird, und dann ins DRK-Depot nach Ratingen-Breitscheid", erklärt Dr. Struck. Von dort aus bezieht auch die Blutbank des Krankenhauses Düren ihre Konserven. Pro Jahr werden aus dem Klinik-Depot 6000 Konserven fürs eigene Haus verwendet, mehr als 20.000 werden an 13 Kliniken in der Region geliefert. So beziehen außer dem RWTH-Klinikum alle Hospitäler in der Städteregion Aachen ihr Blut vom Krankenhaus Düren. Hinzu kommen weitere Häuser in den Kreisen Düren und Heinsberg.

Allein in Nordrhein-Westfalen werden im Jahr 1,2 Millionen Blutspenden benötigt. „Zurzeit haben wir aber nur etwa eine Millionen Spenden und müssen uns von anderen Bundesländern aushelfen lassen", sagt Dr. Struck. Auch deshalb wirbt er noch einmal für die regelmäßigen Blutspendetermine im Krankenhaus, die auch vom Küchenteam, dem Café Santé und dem Hol- und Bringdienst tatkräftig unterstützt werden.

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