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Anästhesie

Regionalanästhesie im Fokus der Dürener Schmerztherapeuten

Freitag, 08 November 2019 13:56

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Dürener Schmerztages konnten Dr. Stefan Hegemann und sein Team aus der Schmerztherapie im Krankenhaus Düren wieder ein interessiertes Fachpublikum begrüßen. Schwerpunkt war diesmal die Regionalanästhesie, so dass sich die Fachvorträge auf neue Regionalanästhesieverfahren, deren pflegerische Versorgung sowie auf das Komplikationsmanagement im Falle eines (sehr seltenen) Narkosezwischenfalles fokussierten. Grundsätzlich, so hält Dr. Hegemann fest, handelt es sich bei den neu etablierten Regionalanästhesieverfahren um Methoden, die das eh schon umfangreiche Portfolio der Klinik sinnvoll ergänzen und die zudem durch hohe Sicherheitsstandards zu überzeugen wissen.

Simulationszentrum Düren erhält Posterpreis der DGSiM

Mittwoch, 23 Oktober 2019 11:13

Das Simulationszentrum der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Krankenhauses Düren ist im Rahmen des interdisziplinären Symposiums zur Simulation in der Medizin (InSiM) in Reutlingen mit dem Posterpreis (2. Platz) der Deutschen Gesellschaft für Simulation in der Medizin (DGSiM e.V.) in der Kategorie „wissenschaftliche Arbeit“ ausgezeichnet worden.

WDR-Beitrag zum Weltsepsistag

Donnerstag, 12 September 2019 13:34

Die Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Trotz aller Fortschritte der modernen Medizin treten in Deutschland jährlich etwa 280.000 Sepsisfälle auf.

Unser Krankenhaus gehört zu den Vorreitern in Deutschland, wenn es um die Aufklärung zum Thema Sepsis geht. Am morgigen Weltsepsistag werden Patienten und Besucher in der Eingangshalle unseres Krankenhauses informiert. Heute Abend ist Prof. Stefan Schröder, Chefarzt unserer Anästhesie, Studiogast in der WDR Lokalzeit Aachen (Sendebeginn: 19.30 Uhr), die im Vorfeld des Weltsepsistags ausführlich über die präventiven Anstrengungen im Kreis Düren berichtet.

Chronische Schmerzen: Krankenhaus Düren schließt Versorgungslücke

Dienstag, 27 August 2019 14:06

„Was soll ich sagen? Mir geht es gut!“ Es klingt fast ein bisschen so, als könne Hubertine Mülfarth selber kaum glauben, was sie da sagt. Denn häufig ist das in den zurückliegenden Jahren nicht vorgekommen. Seit zwei Jahrzehnten leidet die heute 76-Jährige unter chronischen Schmerzen. „Polyarthrose“, nennt die Jülicherin die Ursache. Zuletzt seien es vor allem die Knie gewesen, die ihr fortwährend weh taten, aber auch die Schultern, die Finger, die Hüfte . . .

Völlig ohne Schmerzen ist Hubertine Mülfarth auch heute nicht. Aber zwei Wochen nach einem besonderen Krankenhausaufenthalt ist sie fast ein bisschen euphorisch: „Ich habe in den zwölf Krankenhaustagen so viel gelernt und so viel in meinen Alltag mitnehmen können, dass ich jetzt wunderbar zurechtkomme.“ Die 76-Jährige gehörte Anfang August zu den ersten acht Patienten in der multimodalen stationären Schmerztherapie des Krankenhauses Düren. Die Klinik an der Roonstraße hat mit diesem Angebot eine Versorgungslücke zwischen Köln und der Städteregion Aachen geschlossen und damit ihren Versorgungsauftrag für chronisch schmerzerkrankte Patienten ausgebaut.

Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener

Montag, 08 Juli 2019 10:48

Am 05. und 06. Juli 2019 fand das zehnte Simulationstraining zur Erstversorgung und Reanimation Neugeborener im Simulationszentrum des Krankenhaus Düren statt.
Der 1,5tägige Kurs weckt regelmäßig das Interesse von Hebammen, Pflegekräften und Ärzten verschiedener Fachdisziplinen und unterschiedlichem Ausbildungstands und wird zweimal jährlich angeboten. Dieses Jahr wurde er von 13 Teilnehmern besucht. Die kleine Teilnehmeranzahl sorgt für ein intensives Training in einem geschützten Rahmen.
Dr. Ulrike Glöckner, Fachärztin für Anästhesie, Dr. Andreas Wentz, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, und Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, führten zusammen durch die Veranstaltung. Sie wurden von Sandra Ohlerth, Weiterbildungsassistentin in der Anästhesie, und Anja Sommer, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin, unterstützt.

Workshop: Sepsis-Aufklärung kann Leben retten

Freitag, 05 Juli 2019 14:02

Viele Menschen kennen die Sepsis als Erkrankung nicht oder unterschätzen die Gefahr der „Blutvergiftung“. Wird sie nicht früh erkannt und sofort behandelt, kann sie tödlich sein. „In Deutschland ist das Sterberisiko von Patienten mit einer schweren Sepsis höher als in anderen Industrienationen“, erläuterte Dr. Jan Karl Schütte, Sektionsleiter der operativen Intensivstation im Krankenhaus Düren. Er forderte von der Politik einen nationalen Aktionsplan, wie bereits in Australien, England und den Vereinigten Staaten umgesetzt.