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Anästhesie

"M & K Award" geht nach Düren

Freitag, 16 Februar 2018 12:33

Krankenhaus Düren und Zientz MultiMedia werden für die E-Learning-Plattform „Klinik-Weiterbildung“ ausgezeichnet.

Gemeinsam mit der Dürener Medienproduktionsfirma Zientz MultiMedia hat das Krankenhaus Düren den "M & K Award" der Zeitschrift „Management & Krankenhaus“ in der Kategorie „IT und Kommunikation“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde damit die E-Learning-Plattform „Klinik-Weiterbildung“, die Zientz MultiMedia gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Schröder, Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Düren, konzipiert und entwickelt hat.

Auf dem Online-Portal www.klinik-weiterbildung.de können Fort- und Weiterbildungen für Kliniken und medizinische Einrichtungen mit individuellen Inhalten als E-Learning-Kurse angelegt und verwaltet werden. Ziel ist es, medizinisches Pflegepersonal und Ärzte mit eigenen Videos, Fragen und Antworten sowie Downloadmaterial schulen zu können. Im vergangenen Jahr hatte die Abteilung Schmerztherapie unter der Leitung von Dr. Stefan Hegemann mit "Klinik-Weiterbildung" bereits den Fellowship 2016 des Stifterverbandes für Innovationen in der digitalen Hochschullehre gewonnen.

Die Preisübergabe wird im Mai in Düren stattfinden.

E-Learning als Instrument, die Patientensicherheit zu erhöhen

Dienstag, 23 Januar 2018 15:39

Krankenhäuser gelten als Hochrisikoorganisation, in denen anspruchsvolle Tätigkeiten unter Zeitdruck im komplexen Umfeld durchgeführt werden. Das macht die Behandlung von Patienten fehleranfällig. Dabei verursachen nicht einzelne, kleinere Fehler einen schwerwiegenden Zwischenfall, sondern die Summe vieler Fehler kann in einem nachweisbaren Patientenschaden resultieren. Das klinische Risikomanagement fokussiert mit dem kontinuierlichen Bestreben nach Verbesserung der Patientensicherheit auf den klinischen Kernprozess der Patientenbehandlung.
Es soll unterstützen, Behandlungsfehler zu reduzieren und muss von der Klinikleitung gewollt werden, damit es erfolgreich umgesetzt werden kann. Voraussetzung ist die Etablierung einer Sicherheitskultur. Dazu gehören, dass Fehler und (Beinahe-)Zwischenfälle sanktionsfrei gemeldet werden können, die Bereitschaft besteht, die Ursachen zu ergründen und das eigene Handeln sowie Organisationsstrukturen anzupassen, so dass das Risiko der Wiederholung minimiert ist. Grundlage der Patientensicherheit ist ein lernendes Gesundheitssystem.

 

Neues aus der Schmerzmedizin

Freitag, 15 September 2017 09:23

Mehr als 80 Gäste bei der 7. Dürener Fachtagung.

Der 7. Dürener Schmerztag stand ganz im Zeichen aktueller schmerzmedizinischer Neuigkeiten. Das Veranstalterteam um Dr. Stefan Hegemann, Sektionsleiter Schmerztherapie im Krankenhaus Düren, freute sich über 80 Teilnehmer im Kongresszentrum des Krankenhauses.

Zu Beginn berichtete Dr. Holger Neye von der Pharmakotherapieberatung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein über Neuerungen und Wissenswertes zum Thema „Verordnungssicherheit“ in der Schmerztherapie. Dabei gelang es ihm, den zahlreichen Medizinern im Auditorium die Sorge vor einem möglichen Regress zu nehmen.

Schmerztabletten allein sind beim Kopfschmerz kein Allheilmittel

Mittwoch, 07 Juni 2017 16:15

Beim Forum "Medizin hautnah" geben Ärzte wertvolle Tipps

Einen Seitenhieb auf das Versprechen der Werbung konnte sich Dr. Stefan Hegemann nicht verkneifen. Der Spruch: „Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen. Für alle gibt es ein Medikament“, sei ebenso falsch wie fatal, betonte der Oberarzt und Schmerztherapeut am Krankenhaus Düren. Denn wer den Ursachen des Kopfschmerzes – die Fachwelt spricht mittlerweile von mehr als 250 Arten – nicht auf den Grund gehe und permanent nur Schmerzmittel einnehme – am gefährlichsten seien Kombipräparate – laufe Gefahr, das Gegenteil zu erreichen. Die Experten sprechen von der 10:3:2-Formel. Wer häufiger als zehn Tage im Monat, länger als drei Tage hintereinander oder mehr als zweimal täglich Schmerzmittel einnimmt, muss mit Medikamenten-Kopfschmerz rechnen, Dauerschmerzen, die meist beidseitig den ganzen Kopf betreffen. Das Gute, schob Hegemann gleich nach: Der Medikamenten-Kopfschmerz verschwinden wieder, wenn die Mittel abgesetzt werden. Was bleibt, sind die Ursprungsschmerzen, denen Schmerztherapeuten wie der Oberarzt des Krankenhauses Düren intensiv auf den Grund gehen.

Reine Kopfsache

Dienstag, 30 Mai 2017 09:14

Dürener Krankenhaus, Dürener Zeitung und AOK veranstalten ein Patientenforum "Medizin hautnah" zum Thema Kopfschmerz.

Das Patientenforum "Medizin hautnah" geht in die nächste Runde. Am Dienstag, 6. Juni, dreht sich ab 18 Uhr im Foyer des Krankenhauses Düren alles um das Thema „ Kopfschmerzen erkennen, verstehen, behandeln“.

 „Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen, und für alle gibt es ein Mittel“: Wenn Dr. Stefan Hegemann diesen bekannten Werbeslogan eines Arzneimittelherstellers hört, kann der Oberarzt und Schmerztherapeut am Krankenhaus Düren nur mit dem Kopf schütteln. Denn ganz so einfach ist es nicht. „Das Thema ist weitaus komplexer, als es die Werbung uns Glauben machen will“, betont der 43-Jährige, der an der Roonstraße seit 2013 in der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie tätig ist. Daher widmet sich das nächste Forum "Medizin hautnah", eine Gemeinschaftsveranstaltung von Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung und AOK, am Dienstag, 6. Juni, ab 18 Uhr im Foyer des Krankenhauses an der Roonstraße unter der Überschrift „Reine Kopfsache“ explizit dieser Volkskrankheit. Die Wahrscheinlichkeit, einmal im Jahr Kopfschmerzen zu bekommen, liegt in Deutschland bei über 56 Prozent. „Es trifft also mindestens jeden Zweiten einmal im Jahr“, betont Hegemann, der an diesem Abend mit seinem Kollegen Dr. Manuel Dafotakis, Oberarzt für Neurologie am Uniklinikum Aachen, erklären wird, wie man Kopfschmerzen erkennt, versteht und behandelt.

Die Anästhesie feiert 50. Geburtstag

Freitag, 19 Mai 2017 10:36

Auf der Jubiläumsfeier im Heimatmuseum blickt der erste Chefarzt zurück.

Im schönen Ambiente des Merzenicher Heimatmuseums hat die Anästhesie des Krankenhauses Düren ihr goldenes Jubiläum gefeiert. 50 Jahre ist es her, dass Dr. Hans-Heinrich Krause als erster Anästhesist nach Düren kam. Als er 1967 hier startete, steckte die Anästhesie noch in den Kinderschuhen. Dr. Krause, Jahrgang 1929, war Anfang der 60er-Jahre einer der Anästhesisten der ersten Stunde in Deutschland. In Düren bestand sein „Team“ aus der schon über 70-jährigen Ordensschwester Constancia und zwei Pflegern, die er noch anlernen musste. Und die Zusammenarbeit mit den Kollegen der operativen Fächer? „´Ich brauche Sie hier nicht´ war noch einer der netteren Kommentare“, erinnert sich Dr. Krause beispielsweise an das erste Zusammentreffen mit dem Gynäkologen des Hauses.
Im Merzenicher Heimatmuseum blickte der Gründungsvater der Dürener Anästhesie auf Einladung von Chefarzt Prof. Stefan Schröder in einem interessanten und humorvollen Vortrag auf die Anfangszeit der Dürener Anästhesie zurück.