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Anästhesie

Krankmachende Erreger siegen über Antibiotika

Freitag, 30 September 2016 11:28

Viele Jahre waren Antibiotika ein Wundermittel zur Therapie von Infektionen, die zur Reduktion der Sterblichkeit bei Infektionserkrankungen beigetragen haben. Inzwischen wird ein nachteiliger Effekt durch den Einsatz der Antibiotika deutlich, da deren zum Teil unkritische Anwendung zunehmende Resistenzen provoziert und es damit zur Unwirksamkeit von Antibiotika kommt. „Deshalb brauchen wir Strategien zum rationalen Einsatz von Antibiotika, ein sogenanntes Antibiotic Stewardship, um zukünftig weiter wirksame Antibiotika zur Behandlung von Infektionen bei unseren Patienten zu haben“, so Dr. Heising, klinischer Infektiologe und Krankenhaushygieniker der Krankenhaus Düren gem. GmbH.

„Gerade für den Intensivbereich erscheint es dringend notwendig, lokale Leitlinien zur Optimierung der Antibiotikaanwendung festzulegen, da eine deutlich alarmierende Resistenzentwicklung gegen die aktuell verfügbaren Antibiotika festzustellen ist“, ergänzt Prof. Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Krankenhaus Düren. Im intensivmedizinischen Kontext konnte gezeigt werden ... -> ganzer Artikel

Schwierige Notfallsituationen meistern

Montag, 15 August 2016 10:54

Das trainieren Rettungskräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Krankenhaus Düren

Die Anästhesisten und Intensivmediziner des Krankenhauses Düren sind gefragte Experten, wenn es um das Training schwieriger Notfallsituationen geht. Schon zum zweiten Mal bereiteten sich jetzt Rettungssanitäter der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Simulationszentrum des Dürener Krankenhauses auf mögliche Notfallsituationen beim Patiententransport vor.

Kompliziert wird es für die Lebensretter immer dann, wenn sie mit ständig wechselnden Kollegen und unter Zeitdruck die Verantwortlichen sind. Sie sind häufig zuerst am Unfallort oder müssen Patienten mit schweren Krankheiten für einen Transport in eine andere Klinik übernehmen. Dabei kann es trotz aller Sorgfalt zu Missverständnissen und Fehlern kommen, die im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Konsequenzen für Patienten haben können. Um dies zu vermeiden, trainieren die Rettungssanitäter intensiv ein „worst case scenario“.

Für Notfallsituationen gut gewappnet

Donnerstag, 22 Juni 2017 15:00

Im Krankenhaus Düren fand jetzt zum ersten Mal ein speziell auf die Bedürfnisse von Allgemeinmedizinern zugeschnittenes Simulationstraining zum Notfallmanagement statt. Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, begrüßte niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte aus Stadt und Kreis Düren zu dieser Premiere in den Räumen des Simulationszentrums.

Die Versorgung von Patienten mit akut lebensbedrohlichen Notfällen gehört nur selten zum Alltag eines Allgemeinmediziners und bedeutet somit oft eine besondere Stresssituation für alle daran beteiligten Personen. Zur deren Häufigkeit existieren kaum verlässliche Zahlen. Es ist anzunehmen, dass diese nach Standort, Patientenklientel und Versorgungsschwerpunkt auch unterschiedlich ausfallen. Erfahrungsgemäß treten solche Situationen jedoch immer wieder auf. So stellen sich Patienten aufgrund der Nähe zur Praxis oder aufgrund eines Hausarztmodells der Krankenkasse auch mit einem medizinischen Notfall zuerst bei ihrem Hausarzt vor. Manche Patienten erfahren auch innerhalb der Praxis eine unerwartete Komplikation, z.B. eine allergische Reaktion nach Medikamentengabe.

Infos und Training für die Lebensretter

Dienstag, 02 Februar 2016 15:46

Beim 6. DAS im Krankenhaus Düren wird auch eine Druckkammer vorgestellt.

Die Notfallmedizin verzahnt sich immer mehr mit der Weiterbehandlung im Krankenhaus. Aus gutem Grund, denn zum Wohl des Patienten ist schnelles, zielgerichtetes Handeln ohne Reibungsverluste dringend erforderlich. Eine klassische Therapie, bei der es auf jede Minute ankommt, ist die der Sepsis, in der Umgangssprache auch Blutvergiftung genannt. Aber auch schwierig zu erkennende Probleme wie eine Kohlenmonoxid-Vergiftung können bei einer falschen Ersttherapie weitreichende Folgen haben. Um sich auf diese und andere medizinischen Notfälle vorzubereiten, müssen Notfallmediziner und Rettungskräfte sich stetig fortbilden. Nur wer lebensrettende Maßnahmen und Techniken immer wieder trainiert, wird sie im Notfall richtig anwenden können. Das Krankenhaus Düren bot dazu jetzt wieder die Gelegenheit. Beim 6. Dürener Anästhesie Symposium, das über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anlockte, ging es um „Innovationen in der präklinischen Notfallmedizin“.

Filmproduktion des Krankenhauses hilft dem Friedensdorf

Dienstag, 12 Januar 2016 08:56

85 Pflegekräfte, Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter gingen im September auf dem Ijsselmeer an Bord der „Mare fan Fryslan“, um mit dem Krankenhaus Düren die Wasserrettung zu trainieren. Unter Federführung des Anästhesie-Chefarztes Prof. Stefan Schröder und organisiert von Annelie Barnowsky, wurde es für alle Teilnehmer ein in vielerlei Hinsicht erlebnis- und lehrreiches Wochenende.

Weil es sich nicht um eine Fortbildungsveranstaltung wie viele andere handelte, war es den Verantwortlichen wichtig, diese besondere Erfahrung im bewegten Bild festzuhalten. Deshalb entstand ein Film über das Wochenende auf dem Ijsselmeer, der als DVD produziert und den Teilnehmern zum Kauf angeboten wurde. So kamen 500 Euro zusammen, die jetzt dem Kooperationspartner des Dürener Krankenhauses, dem Friedensdorf Oberhausen, für die wertvolle Arbeit mit Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten der Welt zur Verfügung gestellt wurden.

Den von Winfried Zientz (rechts / MultiMedia-Studio Düren) produzierten Film sehen Sie auf unserer Infofilmseite (dort bitte nach unten scrollen).

Krankenhaus geht an Bord

Montag, 28 September 2015 12:49

Auf dem Ijsselmeer trainieren Ärzte, Pflegekräfte und Rettungsdienstmitarbeiter die Wasserrettung.

Wenn Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter zu Unfällen am und im Wasser gerufen werden, geraten sie oft buchstäblich ins Schwimmen, denn maritime Notfallmedizin ist noch immer ein Stiefkind in der Rettungsdienstausbildung. Das Krankenhaus Düren setzte jetzt 85 Pflegekräfte, Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter auf dem Ijsselmeer realen Wasserrettungsbedingungen aus, um Fachwissen, Praxis und Teamarbeit zu fördern.