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Anästhesie

Das Friedensdorf schickt den ersten kleinen Patienten

Freitag, 24 Januar 2014 13:51

Krankenhaus Düren startet Kooperation mit der Hilfsorganisation. Lions Clubs unterstützen die Partnerschaft.

Der kleine Andre kann schon wieder lachen. Vor zwei Tagen ist er von Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann, dem Chefarzt der Urologie im Krankenhaus Düren, operiert worden. Mit einer fehlgebildeten Harnröhre und weiteren Verletzungen im Genitalbereich ist der Achtjährige ins Dürener Krankenhaus gekommen. Jetzt geht es ihm sichtlich gut. Andres Anreise war lang, denn der Junge kommt aus Angola. Er ist der erste kleine Patient, der in der Klinik an der Roonstraße im Rahmen einer Kooperation mit dem Friedensdorf Oberhausen behandelt wird. Das Krankenhaus stellte die Kooperation, an der als Unterstützer auch die vier Lions Clubs aus Düren und dem Dürener Land beteiligt sind, heute vor.

"Chronische Schmerzen sind eine Volkskrankheit"

Dienstag, 07 Januar 2014 15:32

Dr. Hegemann ist auf die Behandlung spezialisiert. Zwei Betroffene berichten.

Rückblende ins Jahr 2005: Rolf F. steht mitten im Leben. Er ist Anfang 40, Familienvater. Als Außendienstmitarbeiter einer Versicherung betreut er rund 30 Filialen. Als er an einem Septembermorgen auf seiner Tour vor einer der Filialen sein Auto parkt, ahnt er nicht, dass sein Leben nun eine tragische Wende nehmen wird. Rolf F. steigt aus seinem Wagen und spürt beim Auftreten einen wahnsinnigen Schmerz über der Ferse. Seine Achillessehne ist gerissen. Der Merzenicher kommt ins Krankenhaus. Die Ärzte entscheiden sich für eine konservative Behandlung ohne OP. Sein Fußgelenk wird für den Heilungsverlauf mit einem Spezialstiefel ruhig gestellt. Doch der bereitet ihm starke Schmerzen hinten am Fuß. Und die Schmerzen werden schlimmer und schlimmer. Auch ohne Stiefel. Das erste Schmerzmittel schlägt auf seinen Magen. Das zweite löst eine allergische Reaktion aus. Die extrem seltene Nebenwirkung des Medikaments sorgt für Symptome wie bei einem Schlaganfall. Die Symptome gehen, die Angst bleibt. An Arbeiten ist schon lange nicht mehr zu denken. Mit Mitte 40 ist Rolf F. Frührentner, ist psychisch so belastet, dass er kaum noch schlafen kann und leidet trotz Medikamenten weiter permanent unter furchtbaren Schmerzen an der Ferse.

Helfen in höchster Not

Freitag, 20 September 2013 15:03

Aktionstag "100 pro Reanimation" zeigt, wie es geht

Helfen in höchster Not ist im Grunde ganz einfach. Doch die wenigsten trauen sich, wirklich Hand an einen anderen Menschen anzulegen. "Die Angst, etwas falsch zu machen, hält viele davon ab", weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Düren. "Das ist fatal, denn die Herzdruckmassage in den ersten Minuten ist ganz entscheidend. Unterbleibt sie, dann kann die ganze spätere Rettungskette das nicht wieder gutmachen."

Training für die Sicherheit der Babys

Dienstag, 10 September 2013 13:53

 

Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen: Krankenhaus Düren setzt auf Teamarbeit

Zwei Dürener Kliniken, niedergelassene Ärzte und eine Reihe unterschiedlicher Berufsgruppen hat das Krankenhaus Düren jetzt in seinem neuen Simulationszentrum zusammengebracht. Auf Einladung der Anästhesie im Krankenhaus Düren trafen sich Anästhesisten, Kinderärzte, Gynäkologen, Kinderkrankenschwestern und Hebammen zum Simulationstraining „Erstversorgung und Reanimation von Neugeborenen“.

Prüfen, Rufen, Drücken

Donnerstag, 12 September 2013 15:33

Zunächst ein Beitrag von Kaya Yanar zur Aktion "100 Pro Reanimation": Guckstu hier!

 

Krankenhäuser und Rettungsdienste veranstalten Aktionstag „100 Pro Reanimation“

Bei den meisten ist es die Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist es nur falsch, nichts zu machen. Wer Zeuge wird, wie jemand einen plötzlichen Herzstillstand erleidet, der sollte handeln. Denn sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen retten Leben. „Wenn es keinen Ersthelfer gibt, der die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt, sinken die Chancen für den Betroffen rapide“, weiß Dr. Detlef Struck, Anästhesist im Krankenhaus Düren und Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren.

Menschlichkeit darf nicht verloren gehen

Donnerstag, 18 April 2013 17:31

Nein, ein Patentrezept könne er nicht verordnen, sagte Prof. Hilmar Burchardi. Aber einen Satz, der durchaus als Richtlinie dienen sollte, hatte er doch im Gepäck. „Die Intensivstation muss ein Ort der Menschlichkeit bleiben“, fasste Burchardi, bis zu seiner Pensionierung einer der führenden Intensivmediziner des Landes und Hochschullehrer an der Universität Göttingen, seinen Vortrag zusammen. Er eröffnete damit ein Forum des Krankenhauses Düren, das sich mit einem brisanten Thema befasste: „Menschenwürdiges Sterben auf der Intensivstation? – Eine Kontroverse“ lautete der Titel der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der das Krankenhaus Düren mit Unterstützung der Hospizvereinigung Düren-Jülich in die Niederzierer Wohnanlage Sophienhof eingeladen hatte.