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Krankenhaus Dueren gem. GmbH - Montag, 25 März 2013

Krankenhaus Düren lädt zur Podiumsdiskussion in den Niederzierer Sophienhof ein

Die Intensivmedizin hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Immer häufiger können Patienten dadurch lebensbedrohliche Situationen überstehen. Doch mit dieser Entwicklung wächst auch die Sorge, dass die Apparatemedizin einem menschenwürdigen Sterben entgegen stehen kann. Und sie scheint nicht unbegründet: Aktuelle Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass auf den Intensivstationen, also dort, wo Patienten besonders intensiv betreut werden sollten, Schmerzkontrolle und palliative Versorgung nicht so gut sind wie auf den normalen Stationen. Arbeitet die Intensivmedizin mit ihren immer größer werdenden Möglichkeiten also an den wahren Bedürfnissen eines sterbenden Menschen vorbei? Diese Frage stellen sich Mediziner des Dürener Krankenhauses und weitere hochkarätige Gesprächspartner am Mittwoch, 17. April (18 bis 20.30 Uhr), bei einer Podiumsdiskussion in der Niederzierer Senioren-Wohnanlage Sophienhof. Der von der Hospizbewegung Düren-Jülich unterstützte Abend steht unter der Überschrift „Menschenwürdiges Sterben auf der Intensivstation? Eine Kontroverse.“

Publiziert in Anästhesie