headerline

Krankenhaus Dueren gem. GmbH - Artikel nach Datum gefiltert: Dienstag, 23 Januar 2018

Krankenhäuser gelten als Hochrisikoorganisation, in denen anspruchsvolle Tätigkeiten unter Zeitdruck im komplexen Umfeld durchgeführt werden. Das macht die Behandlung von Patienten fehleranfällig. Dabei verursachen nicht einzelne, kleinere Fehler einen schwerwiegenden Zwischenfall, sondern die Summe vieler Fehler kann in einem nachweisbaren Patientenschaden resultieren. Das klinische Risikomanagement fokussiert mit dem kontinuierlichen Bestreben nach Verbesserung der Patientensicherheit auf den klinischen Kernprozess der Patientenbehandlung.
Es soll unterstützen, Behandlungsfehler zu reduzieren und muss von der Klinikleitung gewollt werden, damit es erfolgreich umgesetzt werden kann. Voraussetzung ist die Etablierung einer Sicherheitskultur. Dazu gehören, dass Fehler und (Beinahe-)Zwischenfälle sanktionsfrei gemeldet werden können, die Bereitschaft besteht, die Ursachen zu ergründen und das eigene Handeln sowie Organisationsstrukturen anzupassen, so dass das Risiko der Wiederholung minimiert ist. Grundlage der Patientensicherheit ist ein lernendes Gesundheitssystem.

 

Publiziert in Anästhesie