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Drei Projektpartner, 13 Absolventinnen und Absolventen: Im Krankenhaus Düren wurde der erfolgreiche Abschluss des ersten Ausbildungsgangs in der Krankenflegeassistenz gefeiert. Foto: Christoph Lammertz

Projektpartner gratulieren den Absolventen der Ausbildung in der Krankenpflegeassistenz

Sie kamen aus den unterschiedlichsten Berufen, aus den verschiedensten Lebenssituationen. Aber eines hatten die 13 Frauen und Männer, die jetzt strahlend ihre Zeugnisse entgegennahmen, gemeinsam: Auf ihrem beruflichen Weg waren sie aus den unterschiedlichsten Gründen in eine Sackgasse geraten. Jetzt steht für sie die Ampel wieder auf Grün, denn hinter ihnen liegt eine Ausbildung, die ihnen viele Türen öffnet: Ein Jahr lang haben sie im Krankenhaus Düren fleißig in Theorie und Praxis gelernt, um jetzt erfolgreich die Examensprüfung in der Krankenpflegeassistenz zu absolvieren. Das wurde im Kongresszentrum des Krankenhauses gebührend gefeiert – mit Angehörigen, den Ausbildern, aber auch mit Vertretern der jobcom und der lowtec, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass es diese Examensfeier überhaupt geben konnte.

Die Ausbildung in der Krankenpflegeassistenz ist ein Projekt, das die jobcom, die sich im Kreis Düren um Langzeitarbeitslose kümmert, die gemeinnützige Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft lowtec und das Krankenhaus Düren gemeinsam gestartet haben. Für das Krankenhaus ist die Qualifizierung von Pflegeassistentinnen und -assistenten eine der vielfältigen Initiativen vor dem Hintergrund des drohenden Pflegenotstandes. Mit den Teilnehmern des Assistentenkurses, die zwischen 35 und 52 Jahre alt sind, wurde eine ganz neue Zielgruppe für eine Ausbildung in der Krankenpflege gewonnen. Für die Projektpartner ist der neue Ausbildungsgang im Krankenhaus Düren eine hervorragende Möglichkeit, dieser Zielgruppe neue Chancen und Perspektiven zu eröffnen. „Ich freue mich sehr, dass wir uns mit dieser Ausbildung für Sie auf den Weg machen konnten und gratuliere zu Ihren hervorragenden Leistungen“, sagte jobcom-Leiterin Martina Forkel bei der Examensfeier im Krankenhaus. Sie erwähnte, dass fünf Alleinerziehende unter den Absolventen seien und bescheinigte ihnen eine „gewaltige Leistung“. Sie dankte den Ausbildern im Krankenhaus und der lowtec, die in einer Vorschaltmaßnahme die Eignung der Interessenten geprüft hatte und ihnen auch während der Ausbildung beratend zur Seite stand. Deren Geschäftsführer Josef Macherey dankte ebenfalls den Projektpartnern und lobte die Absolventinnen und Absolventen: „Hinter Ihnen liegt ein Jahr mit großen Anforderungen. Es ist ganz bestimmt nicht leicht, nach längerer Zeit wieder Neues zu lernen und die Schulbank zu drücken.“

Wie groß die Herausforderung war, spiegelt sich auch darin wider, dass der Kurs mit 20 Teilnehmern gestartet war. „Beim nächsten Mal wird das noch besser“, gab Heinz Lönneßen, Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Krankenhaus Düren das Ziel aus. Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum betonte noch einmal, dass die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt sein werden. Eine Einschätzung, auch der Prüfungsvorsitzende Dr. Norbert Schnitzler teilt. Er überreichte unter großem Applaus für jede Absolventin und jeden Absolventen die Zeugnisse.

Die erfolgreichen Absolventen sind: Matudi-Isabel Afonso, Alexander Cieslinski, Sarah Flücken, Nicole Johannisbauer, Manuela Kettenbeil, Nadine Lambertz, Tanja Mühlhausen, Frank-Helmut Nickel, Sandra Schubert, Saman Shaghagi, Stefanie Sommer, Andreas Weitz und Kathrin Zando.

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