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In einem würdevollen Wortgottesdienst gedachte das Krankenhaus dem am 7. November des vergangenen Jahres verstorbenen Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe. Foto: Christoph Lammertz

Würdevoller Gottesdienst in der Kapelle im Park.

Düren. Mit einem Wortgottesdienst hat das Krankenhaus Düren Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe gedacht. Der langjährige Chefarzt der Pathologie und Ärztliche Direktor des Krankenhauses war am 7. November des vergangenen Jahres nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben.

Zur Gedenkfeier in der Kapelle im Park durfte Geschäftsführer Dr. Gereon Blum die Familie des Verstorbenen, Weggefährten, Kollegen und Vertreter des Aufsichtsrates begrüßen.

„Für uns ist es so, als hätten wir ein Familienmitglied verloren", sagt Dr. Blum. Deshalb sei es dem Krankenhaus und ihm persönlich ein besonderes Anliegen gewesen, zu diesem Gottesdienst einzuladen.

Krankenhausseelsorger Pfarrer Anton Straeten gestaltete mit Hilfe der Musiker Johannes Esser (Orgel) und Huub Nickel (Trompete) eine sehr würdevolle Gedenkfeier. Er erinnerte an die große Menschlichkeit, mit der Prof. Hoppe den Mitarbeitern des Krankenhauses stets begegnet ist. Sein Wirken als Arzt, Mensch und Christ bleibe immer in guter Erinnerung. „Er lebt in uns weiter, wenn wir sein Lebensvermächtnis weiterführen", sagte Pfarrer Straeten.

In einer Ansprache erinnerte Prof. Dr. Peter Röttger an Leben und Wirken Prof. Hoppes. Er stellte die außergewöhnliche soziale Kompetenz seines langjährigen Partners in der Dürener Pathologie besonders heraus. Er blickte auf dessen Engagement als Präsident der Bundesärztekammer und in anderen hohen Ämtern zurück, das Prof. Hoppe große Anerkennung eingebracht habe. Diese Arbeit habe er immer mit den Herausforderungen seines führenden Wirkens am Dürener Krankenhaus verbinden können und sich damit in seinen Ämtern die Unabhängigkeit bewahrt. Prof. Röttger fand nicht nur als Kollege, sondern auch als Freund des Verstorbenen Worte, die die Gäste des Gottesdienstes sehr bewegten.

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