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Freuen sich über das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“: Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Dr. Andreas Wentz, Stationsleiterin Elke Dreuw, Dr. Borka Strika-Pavlovic, kleine Patienten und deren Mütter. Foto: Christoph Lammertz

Klinik an der Roonstraße erhält zum zweiten Mal das Gütesiegel

Düren. Wenn ein Kind ins Krankenhaus muss, dann sollten Eltern sich darauf verlassen können, dass es in sehr guten Händen ist. Doch woher können sie wissen, welche Klinik die bestmögliche Behandlung und Betreuung für ihr Kind bietet? Das Qualitätssiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder" dient seit 2009 als Orientierungshilfe. Nur Kinderkliniken, die den sehr anspruchsvollen Kriterienkatalog komplett erfüllen, dürfen diesen Titel zwei Jahre lang tragen. Danach steht eine Neubewertung an. Die Kinderklinik im Krankenhaus Düren hat das Gütesiegel nun zum zweiten Mal erhalten.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Anerkennung unserer guten Arbeit", sagt Dr. Andreas Wentz, der die Kinderklinik in kollegialer Leitung mit Dr. Borka Strika-Pavlovic führt. Der hohe persönliche Einsatz aller Ärzte und Pflegekräfte, die Unterstützung durch die Geschäftsführung und die sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit im Krankenhaus an der Roonstraße hätten diesen Erfolg ermöglicht, betont Dr. Wentz. Die Auszeichnung sei für alle Beteiligten Ansporn, Kinder und Jugendliche im Krankenhaus Düren weiter mit hohem Qualitätsanspruch zu behandeln und zu pflegen.

Das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder" wurde entwickelt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus und den drei weiteren großen pädiatrischen Fachgesellschaften in Deutschland. Sie haben ein Strukturpapier entworfen, in dem die Kriterien dafür definiert sind, was eine gute Kinderklinik ausmacht. Grundvoraussetzung für die Verleihung des Siegels ist die bestmögliche medizinische Behandlung. Dabei ist auch wichtig, dass Experten aus den anderen Fachabteilungen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Doch der Anforderungskatalog umfasst nicht nur die kontinuierliche ärztliche und fachärztliche Besetzung und ein speziell qualifiziertes Pflegeteam, sondern zum Beispiel auch Angebote aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich. Die ausgezeichneten Kliniken müssen nachweisen, dass sie nicht nur eine gute Basisversorgung anbieten, sondern auch Netzwerke aufgebaut haben, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheitsbildern ermöglicht. Wichtig ist auch: Kinderkliniken, die die Auszeichnung erhalten wollen, müssen eindeutig darlegen, dass sie kinder- und familienorientiert ausgerichtet sind. Dazu gehören beispielsweise familienfreundliche Besuchszeiten und die kostenlose Aufnahme eines Elternteils bei Säuglingen und Kleinkindern. Hinzu kommen hohe Anforderungen an die räumliche Gestaltung und Sicherheit der Kinderabteilungen.

Von bundesweit rund 360 Kinderkliniken haben bisher 143 die Auszeichnung erhalten. „Bis April läuft das Verfahren. Dass wir zu den Kliniken gehören, die bereits im ersten Durchlauf das Zertifikat erhalten haben, freut uns sehr", sagt Dr. Wentz. „Das Vertrauen der Eltern ist uns sehr wichtig. Das Gütesiegel trägt dazu sicherlich bei."

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