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Hilfe für die ukrainische Partnerstadt aus dem Krankenhaus Düren: Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck (2.v.r.), Geschäftsführerin Kathleen Büttner-Hoigt und Edward Schulz (2.v.l.) verabschiedeten den Fahrer des Transporters mit dringend benötigtem medizinischen Material in Richtung Stryj. Foto: Krankenhaus Düren

Krankenhaus Düren schickt medizinische Hilfsgüter nach Stryj

Düren. Zwei Millionen Menschen sind bereits auf der Flucht vor dem Krieg, bei der Versorgung von Verwundeten vor Ort stoßen die Krankenhäuser in der Ukraine an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Angesichts der Bilder vom Leid der Zivilbevölkerung ist auch in Düren die Hilfsbereitschaft groß. „Seitens unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind viele Hilfsanfragen gestartet worden und wir haben nicht gezögert, unserer ukrainischen Partnerstadt nicht nur unsere Anteilnahme zu übermitteln, sondern auch Unterstützung in Form medizinischer Hilfsgüter zu leisten“, berichtet Kathleen Büttner-Hoigt, Geschäftsführerin des Krankenhauess Düren.

Ein Transporter mit dringend benötigtem Material ist derzeit auf dem Weg in die westukrainische Stadt Stryj, mit der die Stadt Düren seit 2001 eine Partnerschaft verbindet.
Organisiert wurde der Transport von der Stadt Düren. Die Partnerschaftsbeauftragte Iliana Graf nahm den Kontakt zu den ukrainischen Kolleginnen und Kollegen auf, um abzuklären, welche Dinge vom dortigen kommunalen Krankenhaus besonders benötigt werden.
Insgesamt sieben Paletten Hilfsgüter stellte das Dürener Krankenhaus kurzfristig zur Verfügung, zu den Spenden gehören unter anderem Verbandsmaterial, Venenstauer, medizinische Handschuhe, chirurgische Instrumente, Matratzen, Betten, Kinderbetten, Infusionslösungen, zwei OP-Leuchten und ein Augenmikroskop.

Kathleen Büttner-Hoigt: „Wir freuen uns, wenn wir als Krankenhaus einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation vor Ort beitragen können.“
Einen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die diese Hilfsaktion ermöglicht haben, sprach Krankenhaus-Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck aus: „Wir verfolgen die Situation in der Ukraine mit großer Sorge und sind erschüttert über die weiter anhaltende Eskalation der Gewalt, über die vielen Toten und Verletzten. Es ist für uns als Krankenhaus selbstverständlich, in dieser dramatischen Lage den Menschen in der Ukraine zu helfen.“

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