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Das Team der Schmerzmedizin freut sich darauf, den Besucherinnen und Besuchern am Nationalen Aktionstag gegen den Schmerz Wege aus der Schmerzerkrankung aufzei­gen zu können. Foto: C. Lammertz

Die Deutsche Schmerz­gesellschaft hat den 7. Juni zum Nationalen Aktionstag gegen den Schmerz ausgerufen. Das Krankenhaus Düren möchte sich als größter Schwerpunktversorger der Region im Bereich Schmerzmedizin an diesem Tag allen Interessierten vorstellen und ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Von 9 bis 12 Uhr bietet die Schmerzmedizin des Krankenhauses Vorträge und eine Führung an.

Rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung leidet an chronischen Schmerzen, deren Versorgung – trotz intensiver Bemühungen – nach wie vor nur unzurei­chend ist. Das Team um Sektionsleiter Dr. Stefan Hegemann hat es sich seit vielen Jahren zur Aufga­be gemacht, die schmerztherapeutische Versorgung für die Menschen in und um Düren zu verbessern. Das beginnt bei der direkten schmerzmedizinischen Betreuung nach einer Operation durch den Akutschmerzdienst. Darüber hinaus wurden von der Kassenärzt­lichen Vereinigung Nordrhein zwischenzeitlich zwei Er­mächtigungen für die ambulante schmerzmedizinische Versorgung ausgesprochen, die eine Versorgung von über 2400 chronisch schmerzerkrankten Menschen pro Jahr ermöglichen. Seit diesem Jahr verfügt das Krankenhaus an der Roonstraße zudem über acht stationäre Schmerzbetten, in denen schwer chronifizierte Schmerzerkrankte interdisziplinär versorgt werden können.

Das Team des Zentrums für Schmerzmedizin, das zur Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie gehört, freut sich darauf, den Besucherinnen und Besuchern am Nationalen Aktionstag gegen den Schmerz Wege aus der Schmerzerkrankung aufzei­gen zu können. Im Kongresszentrum des Krankenhauses stehen am Dienstag, 7. Juni, ab 9 Uhr zunächst zwei Vorträge auf dem Programm: Dr. Stefan Hegemann berichtet über die schmerzmedizinischen Leistungen im Krankenhaus Düren, bevor seine ärztliche Kollegin Margret Kirschnik-Stockhammer unter der Überschrift „Kopfzerbrechen“ Behandlungsoptionen bei den unterschiedlichsten Arten von Kopfschmerzen vorstellt. Nach einer Diskussions- und Fragerunde werden ab 11 Uhr die Räume der Schmerztherapie vorgestellt.

Unterstützt wird der Tag der offenen Tür von der AOK.

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