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Hilfe für das Krankenhaus in Stryj: Heinz Lönneßen und Sebastian Heilsberger (von links) übergaben einer Vertreterin aus Dürens ukrainischer Partnerstadt in Beisein von Dürens Bürgermeister Frank Peter Ulrich (rechts) einen Scheck über 800 Euro. Foto: Pressestelle Stadt Düren

Das Krankenhaus Düren unterstützt Dürens ukrainische Partnerstadt Stryj erneut mit einer Spende.

Auf dem Stadtfest übergab Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums, symbolisch einen Scheck über 800 Euro an eine Vertreterin der Kommune Stryj. Das Krankenhaus Düren hatte bereits vor einigen Wochen eine Hilfslieferung mit medizinischen Gütern auf den Weg geschickt.
Hintergrund der Spendenaktion war die Registrierung bei der neu zu errichtenden Pflegekammer in NRW, zu der beglaubigte Kopien der Berufserlaubnis benötigt werden. Die Pflegenden des kommunalen Hauses hatten kürzlich Gelegenheit, diese Beglaubigungen kostenlos vornehmen zu lassen.

Pflegedirektor Sebastian Heilsberger, Geschäftsführerin Kathleen Büttner-Hoigt und Heinz Lönneßen hatten im Vorfeld der Aktion angekündigt, für jede Beglaubigung einen Euro an ein Projekt in Dürens ukrainischer Partnerstadt Stryj zu spenden. Am Ende wurden es 93 Beglaubigungen. Kurzerhand rundeten die Spender ihre Summen auf und mit Ursula Kirschbaum, der Leiterin des Herzkatheter-Labors, fand sich eine weitere Spenderin, so dass nun 800 Euro an die Menschen in Stryj gehen, die angesichts des Krieges in der Ukraine nach wie vor dringend Hilfe benötigen.

„Unsere Städtepartnerschaften leben von bürgerschaftlichem Engagement“, hatte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ulrich im Rahmen des Stadtfestes betont. Er begrüßte die zahlreichen Initiativen in der Stadt für das ukrainische Stryj.
„Für uns Pflegende passt es gut zusammen, berufliche Fragen und gesellschaftliche Themen miteinander zu verknüpfen“, begründete Pflegedirektor Sebastian Heilsberger die Spende. Er freute sich sehr, dass der Betrag direkt an das Krankenhaus in Stryj geht. Dort gibt es zahlreiche Hilfsprojekte insbesondere für Menschen, die innerhalb der Ukraine auf der Flucht vor dem Krieg sind.