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Sehr zur Freude von Beate Schmitz (l.) und Gia Lausberg (2.v.l.) brachten Wilhelm Zirkus und Katharina Galinski sieben Herzkissen für Patientinnen des Brustzentrums ins Dürener Krankenhaus. Foto: Christoph Lammertz

Sie nähen ganz besondere Kissen für Patientinnen des Brustzentrums

Bewohner des Heilpädagogischen Heims (HPH) Netz-West haben eindrucksvoll bewiesen, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur Hilfe benötigen, sondern auch anderen Menschen helfen können. Viele Stunden haben Männer und Frauen in der Einrichtung des Landschaftsverbands Rheinland in den vergangenen Wochen fleißig genäht. So entstanden sieben bunte und weiche Herzkissen für Brustkrebspatientinnen des Brustzentrums Düren – jedes ein Unikat. Das Material war vom Förderverein Dürener Eigenart, der es sich zur Aufgabe gemacht, zur Inklusion behinderter Menschen beizutragen, gespendet worden.

„Wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Aktion mit Ihren Heimbewohnern unterstützen“, dankte Beate Schmitz, Breast Care Nurse im Krankenhaus Düren, Katharina Galinski, die das Projekt im HPH leitete. Seit knapp drei Jahren erhielten Patientinnen im gemeinsamen Brustzentrum von Krankenhaus Düren und Marien-Hospital Birkesdorf ein Herzkissen als Geschenk, berichtete Beate Schmitz: „Die bunten herzförmigen Kissen sehen nicht nur gut aus. Die Patientinnen klemmen sich die kleinen Kissen nach der Operation unter den Arm und lindern so den Wundschmerz.“ Iniatiatorin der Herzkissen-Aktion im Brustzentrum ist Gia Lausberg. Vor drei Jahren erfuhr sie von einer solchen Aktion im Norden Deutschlands und entschloss sich, das auch für Brustkrebspatientinnen in Düren zu ermöglichen. Seither hat Gia Lausberg in unzähligen Stunden Arbeit über 700 Kissen genäht und das benötigte Material zum großen Teil selber gespendet.

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