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Im Dürener Kreishaus bewerteten Prof. Frank-Günter Zehnder, Anna-Helene Lürken, Jürgen Schulz, Dr. Gereon Blum und Wolfgang Spelthahn (v.l.) mehr als 100 von der Rizzi-Kunst inspirierte Schülerwerke. Foto: Christoph Lammertz

Große Resonanz auf den Schülerwettbewerb von Kreis und Krankenhaus

Düren. James Rizzis bunte Welt hat die Fantasie der Kinder und Jugendlichen beflügelt. Mit über 100 eingesandten Werken war die Resonanz auf den Schülerwettbewerb zur viel beachteten Ausstellung des Pop-Artisten hervorragend. Klassen und Kurse aus allen Schulformen sind dem Aufruf gefolgt, sich von der Kunst des im vergangenen Jahr verstorbenen James Rizzi inspirieren zu lassen und ihre eigene „Rizzi-Kunst" zu erschaffen.

Im Dürener Kreishaus wählten Prof. Dr. Frank Günter Zehnder (Kunstakademie Heimbach), Landrat Wolfgang Spelthahn, Schulrätin Anna-Helene Lürken, Jürgen Schulz (Stadtwerke) und Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum jetzt die besten Werke aus. Die Jury entschied damit nicht nur über die Verteilung der ausgelobten Preisgelder, sondern auch darüber, welche Kunstwerke bald Wände der Intensivstationen im Krankenhaus Düren schmücken werden. Denn die Klinik ist mit dem Kreis Initiator dieses Schülerwettbewerbs zur Rizzi-Ausstellung.

Neben gut 100 Bildern gingen ein Dutzend Objekte wie ein Bobbycar, ein Ball und ein Tischtennisschläger im Kreishaus ein - alle Kunstwerke unverkennbar vom großen Meister der Pop- Art inspiriert. Die Beiträge kamen von 48 Schulen aus den Kreisen Düren und Euskirchen sowie der Städteregion Aachen. Im feierlichen Rahmen werden demnächst die Sieger gekürt. In einer Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge zu sehen sein. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.
Den Anstoß zum Schülerwettbewerb gab im Krankenhaus Susanne Helten-Hensch. Als Geschäftsführer Dr. Blum im vergangenen Jahr alle Mitarbeiter dazu aufrief, Verbesserungsvorschläge für ihren Arbeitsbereich oder das Krankenhaus insgesamt zu machen, schlug die Krankenschwester auf der Intensivstation 2c vor, Wände der Patientenzimmer künstlerisch zu gestalten. Bei Dr. Blum stieß sie mit diesem Vorschlag auf offene Ohren. Er hatte gerade von den Plänen zur großen Ausstellung des Pop-Art-Stars im Kreis Düren gehört und verband diese mit Schwester Susannes Idee zum Rizzi-Schülerwettbewerb.