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Bernd Bolho, Rosi Struck und Christoph Lammertz nahmen in Heimbach das Ökoprofitzertifikat aus den Händen von Landrat Wolfgang Spelthahn und Staatssekretär Peter Knitsch entgegen. Foto: Josef Kreutzer

Das Krankenhaus Düren ist auch bei der zweiten Projektrunde erfolgreich

550.000 Kilowattstunden Wärmeenergie gespart, 110 Tonnen Kohlendioxid weniger produziert, 5000 Kubikmeter Wasser weniger verbraucht und weitere Effekte, die noch nicht zu beziffern sind: Auch in der zweiten Runde des Projekts "Ökoprofit" im Kreis Düren kann sich unser Krankenhaus mit seinen Erfolgen sehen lassen. Umweltressourcen schonen und  dabei Geld sparen – auf diese einfache Formel lässt sich die Idee hinter dem Projekt bringen, dem sich in Deutschland bereits 2500 Unternehmen und Institutionen angeschlossen haben. Das Krankenhaus Düren war jetzt zum zweiten Mal erfolgreich bei "Ökoprofit". Und so durften Projektgruppenleiter Bernd Bolho und die beiden Projektgruppenmitglieder Rosi Dorn und Christoph Lammertz bei der Abschlussveranstaltung in der Burg Hengebach in Heimbach die Urkunde aus den Händen von Landrat Wolfgang Spelthahn und Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, entgegen nehmen.

Elf Firmen und Institutionen aus der Region hatten das Programm erfolgreich absolviert. Konkret setzten die elf Ökoprofiteure 44 Einzelmaßnahmen um, investierten dabei knapp 330.000 Euro und sparen nun über 150.000 Euro jährlich.
Damit rechnet sich der finanzielle Aufwand durchschnittlich schon nach gut zwei Jahren für sie.  Die Umwelt profitiert davon, weil nun im Kreis Düren unter anderem jährlich 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom weniger verbraucht und 440 Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxid vermieden werden. Das Krankenhaus Düren trug zur Gesamtbilanz mit der Fortsetzung der Fassadensanierung, einer Optimierung des Wasserverbrauchs durch den Einsatz von Perlatoren (Durchflussbegrenzer), die sukzessive Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik, eine Erneuerung der Kälteversorgung und den Start der Raumlufttechnik-Sanierung im OP bei.

Ausgezeichnet wurden neben dem Krankenhaus: Anker Teppichboden, Berufsförderungswerk Düren, Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung, die Hürtgenwalder Gemeinschaftsgrundschulen in Gey-Straß und Vossenack, Gebäudedienste Peterhoff, Gebäudereinigung Michael Tollhausen, die Rurtalwerkstätten, die Schloemer Gruppe und Holzleimbau Derix aus Niederkrüchten. Neben der Beratung durch externe Fachkräfte sei der Erfahrungsaustausch der Firmen in den Workshops sehr wichtig gewesen, ließen die Ausgezeichneten in ihren kurzen Statements wissen.  
Im Kreis Düren wird "Ökoprofit" federführend von der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren veranstaltet, unterstützt von der Stadt Düren sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich und den Vereinigten Industrieverbänden (VIV). Das Land NRW stellt die Finanzierung sicher, so dass die Teilnahme kostenlos ist. Die fachliche Beratung leistet die WertSicht GmbH aus Aachen, unterstützt von B.A.U.M. Consult aus Hamm.