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Chirugie

„Der Shunt ist die Lebensader für Dialysepatienten“

Freitag, 20 Mai 2022 10:47

Wenn die Nieren nicht mehr funktionieren, wie sie sollen, werden die im Körper gebildeten Giftstoffe nicht mehr ausgeschieden. Dann muss eine Maschine die Arbeit übernehmen. Die Blutwäschetherapie (Hämodialyse) kann trotz der schweren Erkrankung und den damit einhergehenden Einschränkungen den Betroffenen eine hohe Lebensqualität bewahren. Für die Dialyse benötigen die Patienten ein Gefäß, das oberflächlich unter der Haut liegt und einen hohen Durchfluss hat. „Mit dieser als Shunt bezeichneten Verbindung werden eine Arterie und eine Vene – meist am Arm – kurzgeschlossen, damit die Vene den optimalen Blutfluss erhält und für die Dialyse drei Mal pro Woche für die mechanische Blutwäsche punktiert werden kann“, erklärt Dr. Annerose Dorf, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie im Krankenhaus Düren. Dabei sind viel Erfahrung und fachliche Expertise gefragt, um Komplikationen wie Durchblutungsstörungen oder Infektionen zu vermeiden. Das Krankenhaus Düren ist auf dieses Verfahren spezialisiert und gehört jetzt zu den drei Kliniken im Umkreis von 100 Kilometern, die als Interdisziplinäres Regionales Shuntzentrum zertifiziert wurden. 

Schilddrüsen-OP: Erfahrung und Technik für die Sicherheit der Patienten

Montag, 15 März 2021 14:12

Sie hat die Form eines Schmetterlings, befindet sich im vorderen Halsbereich und übernimmt eine wichtige Steuerungsfunktion im menschlichen Körper: die Schilddrüse. Die Hormone, die in der Schilddrüse gebildet werden, beeinflussen Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum und Psyche. Erkrankungen dieses Organs können sich deshalb vielgestaltig äußern und kommen insbesondere bei Menschen über 45 häufig vor – als hormonelle Fehlfunktionen oder als krankhafte Veränderungen in Größe und Beschaffenheit des Organs.

Bei einem Großteil der Schilddrüsen-Erkrankungen ist die Behandlung mit Medikamenten die Therapie der ersten Wahl. Isolierte Überfunktionen lassen sich in ausgesuchten Fällen auch mit nuklearmedizinischen Methoden gut behandeln. Häufig bietet aber eine Operation die besten Heilungschancen. Insbesondere bei einer starken Vergößerung der Schilddrüse oder bei Verdacht auf Schilddrüsenkrebs wird eine OP erforderlich. Dann sind die Patientinnen und Patienten bei Priv.-Doz. Dr. Hermann Janßen und seinem Team in besten Händen.

Die Spezialisten für Galle und Bauchspeicheldrüse

Dienstag, 23 Juni 2020 09:36

Ein gesundes Gallensystem und eine gesunde Bauchspeicheldrüse sind für die Verdauung von großer Bedeutung. Während die Galle für den Abbau von Fetten zuständig ist, spielt die Bauchspeicheldrüse, im medizinischen Fachjargon auch Pankreas genannt, neben der Produktion von Verdauungsenzymen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung des Blutzuckerspiegels. So komplex die Funktionen von Galle und Bauchspeicheldrüse sind, so vielschichtig sind auch die Krankheitsbilder. Sie rei­chen von Entzündungen bis zu bösartigen Tumoren. Wichtig ist bei der Behandlung deshalb ein professionelles Miteinander verschiedener medizinischer Fachdisziplinen.

Kostenloses Screening im Krankenhaus

Dienstag, 10 Mai 2016 12:26

Am 21. Mai untersucht die Abteilung Gefäßchirurgie die Bauchschlagader mit Ultraschall.

Ein Aneurysma ist eine gefährliche Gefäßerweiterung, die oft keine Beschwerden verursacht. Doch ein Aneurysma kann platzen und damit lebensgefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, es frühzeitig zu entdecken und behandeln zu können. Seit 2009 organisiert die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin einen bundesweiten Bauchaortenaneurysma-Screeningtag (BAA-Screeningtag). An diesem Tag informieren Kliniken und Praxen nicht nur über das Aneurysma der Bauchschlagader, sondern bieten auch eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall an. Screeningtag 2016 ist Samstag, der 21. Mai. Die Abteilung Gefäßchirurgie des Krankenhauses Düren beteiligt sich daran und bietet die kostenlosen Untersuchungen und Informationen von 10 bis 13 Uhr im Foyer der Klinik an der Roonstraße an. Die Untersuchung ist komplett schmerzlos und strahlenfrei – und sie kann Leben retten.

Keine Angst vor Gefäß-Eingriffen

Mittwoch, 25 März 2015 12:49

„Schwere Beine“: Ärzte des Krankenhauses Düren geben Tipps zur Vorbeugung und veranschaulichen Behandlungsmethoden

Mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko einer Arterienverkalkung, auch Arteriosklerose genannt, zu. Ab dem 60. Lebensjahr sind fünf bis sechs Prozent der Bevölkerung betroffen, ab dem 80. Lebensjahr leidet bereits jeder fünfte an „Schweren Beinen“ und muss nach kurzen Wegstrecken Pausen einlegen. Doch das muss nicht sein. Beim Forum „Medizin hautnah“ am Dienstagabend gaben die Ärzte des Krankenhauses Düren den gut 150 Besuchern nicht nur Tipps zur Vorbeugung, sie informierten auch über die verschiedenen Arten der Behandlung. Vor allem aber versuchten sie anschaulich, etwaige Ängste vor kleineren und größeren Eingriffen abzubauen. „Wir versuchen alles, um das Bein zu erhalten“, versicherte Oberarzt Ali Akil. Wichtigste Botschaft: „Je früher ein Patient medizinische Hilfe sucht, desto besser.“

Hier geht es zum vollständigen Bericht unseres Medienpartners Dürener Zeitung.

Was tun bei schweren Beinen?

Freitag, 13 März 2015 12:56

Im Patientenforum "Medizin hautnah" geht es am 24. März unter anderem um die Schaufensterkrankheit und Krampfadern

Die Beine haben das Gewicht von Blei, jeder Schritt schmerzt, und schon nach kurzen Wegstrecken müssen Pausen eingelegt werden – „Schaufensterkrankheit“ wird die Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten umgangssprachlich genannt. Oder schlicht „schwere Beine“. Diesen Titel trägt auch das nächste kostenlose Forum „Medizin hautnah“ in Kooperation von Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung und AOK. Am Dienstag, 24. März, informieren Experten des Krankenhauses über Symptome, Diagnostik, Therapie – und auch Vorsorge. Beginn ist um 18 Uhr im Foyer der Klinik an der Roonstraße, die Mediziner stehen nach ihren Vorträgen Rede und Antwort.

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