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Anästhesie

Anästhesie präsentiert sich in der Fußgängerzone

Mittwoch, 17 Oktober 2012 13:13

Viele Informationen rund um die junge Medizin-Disziplin

Düren. Eine junge medizinische Disziplin ist sie, die Anästhesie. Vor gerade einmal 166 Jahren hat ein Zahnarzt sie quasi aus der Taufe gehoben. „Das war damals ein Knaller für die Medizin, einen betäubten Patienten zu operieren“, erzählt Dr. Detlef Struck begeistert. Der Anästhesist des Krankenhauses Düren und ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Kreis Düren steht in seinem weißen Kittel mitten in der Fußgängerzone, als er einen Schlenker durch die Geschichte seines Fachs unternimmt. Zum Jahrestag hat die Zunft viele Aktionen gestartet, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen – meist in den Krankenhäusern. Struck und seine Kollegen haben sich für die Straße entschieden.

Ein junges Medizinfach stellt sich vor

Dienstag, 09 Oktober 2012 09:35

1. Weltanästhesietag: Viele Informationen und Aktionen in der Fußgängerzone

Düren. Der 16. Oktober ist so etwas wie der Geburtstag der modernen Anästhesie. An diesem Tag vor 166 Jahren versetzte ein Bostoner Zahnarzt erstmals einen Patienten öffentlich mit Hilfe von Äther in Narkose. „Gentlemen, this is no humbug“, adelte einer der berühmtesten Chirurgen seiner Zeit das mit großer Aufmerksamkeit verfolgte Geschehen im Operationssaal der Bostoner Universitätsklinik. Nachdem sich die Chirurgie zu Beginn des 16. Jahrhunderts von allen mehr oder weniger geglückten mittelalterlichen Narkostisierungstechniken distanziert und dann fast 350 Jahre lang Patienten bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und operiert hatte, war dies der Startschuss für ein neues Zeitalter in der Medizin. Zwar wurden auch in den Jahren danach vielfach sogar noch Amputationen bei vollem Bewusstsein des Patienten vorgenommen, doch der Siegeszug der Narkose und der Anästhesie als eigenständiges medizinisches Fach ließ sich nicht mehr aufhalten.

Die Herausforderung Wasserrettung

Montag, 27 August 2012 14:24

Krankenhaus Düren ist bei Großübung in Xanten federführend

Düren/Xanten. Noch liefen die letzten Vorbereitungen für die große Wasserrettungsübung auf der Xantener Nordsee, da holte die Realität die Teilnehmer ein: Ein Segelboot war gerade gekentert, zwei Menschen in Not. Dass zufällig 50 Notärzte und 100 Rettungskräfte des DRK gerade in der Nähe waren, passte da natürlich gut. Die beiden Gekenterten wurden in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt. Gut möglich, dass mancher Übungsteilnehmer nachher gar nicht mehr wusste, ob dieser echte Notfall nicht doch zur Übung gehörte. Denn das Szenario, das sich den Ärzten und Rettungskräften anschließend auf der Xantener Nordsee bot, war perfekt vorbereitet und kam ganz nah an die Realität heran. „Bessere Voraussetzungen zum Üben kann es gar nicht geben“, freute sich Prof. Stefan Schröder nach der gelungenen Veranstaltung. Der Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Düren ist Landesarzt der DRK-Wasserwacht und übernahm auf der Xantener Nordsee die medizinische Leitung.

„Ein Gemeinschaftserfolg“

Dienstag, 17 April 2012 15:00

Rektor der Universität Bonn ernennt Dr. Stefan Schröder zum Professor

Düren. Natürlich ist er stolz auf das Erreichte und doch spricht er bescheiden von einem Gemeinschaftserfolg: Dr. Stefan Schröder, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Düren, ist vom Rektor der Universität Bonn zum Professor ernannt worden. „Ohne die Unterstützung meiner Familie und ohne eine Supercrew in der Klinik wäre das nicht möglich gewesen", betont der bisherige Privat-Dozent, dessen wissenschaftliche Karriere zehn Jahre nach der Habilitation nun mit der Ernennung zum Professor gekrönt wurde.

Wie der Hirsch der Lebensrettung hilft

Samstag, 26 Februar 2011 10:20

1. Dürener Anästhesiesymposium: Notfallmedizinischer Kongress in Düren mit fast 100 Teilnehmern

Düren. Kein röhrender Hirsch aus der Eifel, aber die (Luft-)Röhre von Hirschen spielte eine Hauptrolle beim ersten Dürener Anästhesie Symposium (DAS) am 26. Februar 2011 im Kongresszentrum des Krankenhauses Düren. Knapp 100 Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter trafen sich zum ganztägigen Erfahrungsaustausch über die besten Rettungsmethoden in lebensbedrohlichen Situationen.