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Anästhesie

Für Notfallsituationen gut gewappnet

Donnerstag, 22 Juni 2017 15:00

Im Krankenhaus Düren fand jetzt zum ersten Mal ein speziell auf die Bedürfnisse von Allgemeinmedizinern zugeschnittenes Simulationstraining zum Notfallmanagement statt. Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, begrüßte niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte aus Stadt und Kreis Düren zu dieser Premiere in den Räumen des Simulationszentrums.

Die Versorgung von Patienten mit akut lebensbedrohlichen Notfällen gehört nur selten zum Alltag eines Allgemeinmediziners und bedeutet somit oft eine besondere Stresssituation für alle daran beteiligten Personen. Zur deren Häufigkeit existieren kaum verlässliche Zahlen. Es ist anzunehmen, dass diese nach Standort, Patientenklientel und Versorgungsschwerpunkt auch unterschiedlich ausfallen. Erfahrungsgemäß treten solche Situationen jedoch immer wieder auf. So stellen sich Patienten aufgrund der Nähe zur Praxis oder aufgrund eines Hausarztmodells der Krankenkasse auch mit einem medizinischen Notfall zuerst bei ihrem Hausarzt vor. Manche Patienten erfahren auch innerhalb der Praxis eine unerwartete Komplikation, z.B. eine allergische Reaktion nach Medikamentengabe.

Infos und Training für die Lebensretter

Dienstag, 02 Februar 2016 15:46

Beim 6. DAS im Krankenhaus Düren wird auch eine Druckkammer vorgestellt.

Die Notfallmedizin verzahnt sich immer mehr mit der Weiterbehandlung im Krankenhaus. Aus gutem Grund, denn zum Wohl des Patienten ist schnelles, zielgerichtetes Handeln ohne Reibungsverluste dringend erforderlich. Eine klassische Therapie, bei der es auf jede Minute ankommt, ist die der Sepsis, in der Umgangssprache auch Blutvergiftung genannt. Aber auch schwierig zu erkennende Probleme wie eine Kohlenmonoxid-Vergiftung können bei einer falschen Ersttherapie weitreichende Folgen haben. Um sich auf diese und andere medizinischen Notfälle vorzubereiten, müssen Notfallmediziner und Rettungskräfte sich stetig fortbilden. Nur wer lebensrettende Maßnahmen und Techniken immer wieder trainiert, wird sie im Notfall richtig anwenden können. Das Krankenhaus Düren bot dazu jetzt wieder die Gelegenheit. Beim 6. Dürener Anästhesie Symposium, das über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anlockte, ging es um „Innovationen in der präklinischen Notfallmedizin“.

Filmproduktion des Krankenhauses hilft dem Friedensdorf

Dienstag, 12 Januar 2016 08:56

85 Pflegekräfte, Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter gingen im September auf dem Ijsselmeer an Bord der „Mare fan Fryslan“, um mit dem Krankenhaus Düren die Wasserrettung zu trainieren. Unter Federführung des Anästhesie-Chefarztes Prof. Stefan Schröder und organisiert von Annelie Barnowsky, wurde es für alle Teilnehmer ein in vielerlei Hinsicht erlebnis- und lehrreiches Wochenende.

Weil es sich nicht um eine Fortbildungsveranstaltung wie viele andere handelte, war es den Verantwortlichen wichtig, diese besondere Erfahrung im bewegten Bild festzuhalten. Deshalb entstand ein Film über das Wochenende auf dem Ijsselmeer, der als DVD produziert und den Teilnehmern zum Kauf angeboten wurde. So kamen 500 Euro zusammen, die jetzt dem Kooperationspartner des Dürener Krankenhauses, dem Friedensdorf Oberhausen, für die wertvolle Arbeit mit Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten der Welt zur Verfügung gestellt wurden.

Den von Winfried Zientz (rechts / MultiMedia-Studio Düren) produzierten Film sehen Sie auf unserer Infofilmseite (dort bitte nach unten scrollen).

Krankenhaus geht an Bord

Montag, 28 September 2015 12:49

Auf dem Ijsselmeer trainieren Ärzte, Pflegekräfte und Rettungsdienstmitarbeiter die Wasserrettung.

Wenn Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter zu Unfällen am und im Wasser gerufen werden, geraten sie oft buchstäblich ins Schwimmen, denn maritime Notfallmedizin ist noch immer ein Stiefkind in der Rettungsdienstausbildung. Das Krankenhaus Düren setzte jetzt 85 Pflegekräfte, Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter auf dem Ijsselmeer realen Wasserrettungsbedingungen aus, um Fachwissen, Praxis und Teamarbeit zu fördern.

Eine Pain Nurse berichtet

Dienstag, 09 Juni 2015 12:33

Schmerzen ertragen zu müssen, gehört zu den größten Ängsten, wenn ein Krankenhausaufenthalt nötig wird. Umso wichtiger ist es, dass sich Patienten darauf verlassen können, in einer Klinik behandelt zu werden, in dem größter Wert auf eine professionelle und auf jeden Patienten  zugeschnittene Schmerztherapie gelegt wird. Das Krankenhaus Düren ist genau dafür bekannt. Sichtbares Zeichen für die Qualität der Schmerztherapie ist unter anderem ein Gütesiegel des TÜV Rheinland für die Akutschmerztherapie.

Neuer Rekord beim Anästhesie-Symposium

Dienstag, 10 Februar 2015 09:29

130 Teilnehmer bei der Fortbildungsveranstaltung des Dürener Krankenhauses Düren.

Mit der 5. Auflage seines Dürener Anästhesie Symposiums (DAS) hat das Krankenhaus Düren erneut Ärzte und Rettungsdienstmitarbeiter aus ganz Deutschland, den Nachbarn in der Euregio und sogar aus der Schweiz an die Rur gelockt. 130 Teilnehmer bedeutenden für die in Fachkreisen sehr beliebte Fortbildungsveranstaltung einen neuen Rekord. Dass sich das DAS diesmal mit Notfällen in der Pädiatrie, also mit akuten lebensbedrohlichen Lagen bei den kleinen und kleinsten Patienten befasste, hat dazu sicherlich beigetragen.

„Die Ausgewogenheit zwischen wissenschaftlichen Vorträgen hoher Qualität und anschließenden Workshops kommt bei den Teilnehmern sehr gut an“, sagt Dr. Sigurd Kohlen. Erneut seien die angebotenen Teilnehmerplätze bereits Wochen vor der Veranstaltung vergeben gewesen. Der Oberarzt der Anästhesie im Dürener Krankenhaus ist mit seinem Kollegen Dr. Detlef Struck und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schröder Organisator des Symposiums. Doch der Erfolg, betont Kohlen, sei nur möglich, weil es Unterstützung von vielen Seiten gebe: „Die Industrie steht an unserer Seite, die Pathologie des Krankenhauses stellt uns nicht nur Räume, sondern auch anatomische Präparate zur Verfügung. Kollegen aus anderen Abteilungen des Hauses gehören zu den Referenten, die Küche sorgt für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Dafür sind wir sehr dankbar.“