headerline

Krankenhaus Dueren gem. GmbH - Freitag, 20 Mai 2022

Wenn die Nieren nicht mehr funktionieren, wie sie sollen, werden die im Körper gebildeten Giftstoffe nicht mehr ausgeschieden. Dann muss eine Maschine die Arbeit übernehmen. Die Blutwäschetherapie (Hämodialyse) kann trotz der schweren Erkrankung und den damit einhergehenden Einschränkungen den Betroffenen eine hohe Lebensqualität bewahren. Für die Dialyse benötigen die Patienten ein Gefäß, das oberflächlich unter der Haut liegt und einen hohen Durchfluss hat. „Mit dieser als Shunt bezeichneten Verbindung werden eine Arterie und eine Vene – meist am Arm – kurzgeschlossen, damit die Vene den optimalen Blutfluss erhält und für die Dialyse drei Mal pro Woche für die mechanische Blutwäsche punktiert werden kann“, erklärt Dr. Annerose Dorf, Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie im Krankenhaus Düren. Dabei sind viel Erfahrung und fachliche Expertise gefragt, um Komplikationen wie Durchblutungsstörungen oder Infektionen zu vermeiden. Das Krankenhaus Düren ist auf dieses Verfahren spezialisiert und gehört jetzt zu den drei Kliniken im Umkreis von 100 Kilometern, die als Interdisziplinäres Regionales Shuntzentrum zertifiziert wurden. 

Publiziert in Chirugie