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Das Simulationszentrum des Krankenhauses Düren hat einen In-House Refresher-Kurs zum Thema „Sedierung und Notfallmanagement in der Endoskopie“ für Mitarbeiter der Endoskopie des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf angeboten.
Unter der Leitung der beiden Dürener Chefärzte, Dr. Serhat Aymaz aus der Gastroenterologie, und Prof. Stefan Schröder aus der Anästhesiologie, führte das Team des Simulationszentrums aus Düren durch den Ein-Tages-Refresher-Kurs.

Publiziert in Anästhesie
Dienstag, 05 November 2019 14:06

"Gehen Sie zur Krebsvorsorge!"

Die Botschaft beim Forum „Medizin hautnah“ im vollbesetzten Tagungszentrum des Dorint-Hotels war unmissverständlich: „Gehen Sie zur Krebsvorsorge!“. 150 Besucher waren der Einladung von Krankenhaus Düren, Dürener Zeitung/Nachrichten und der AOK gefolgt und informierten sich umfassend über dieses so wichtige Gesundheitsthema.

Viele Vorsorgeuntersuchungen werden von den gesetzlichen Kassen übernommen, wie Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove in seiner Einführung hervorhob, beispielsweise Darmspiegelungen bei Männern ab dem 50., bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr; Mammographie zur Brustkrebsfrüherkennung bei Frauen zwischen dem 50 und 69. Lebensjahr alle 24 Monate; Abtasten der Prostata bei Männern ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich. Denn je früher eine bösartige Gewebeveränderung erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen, wie die leitenden Mediziner des Krankenhauses immer wieder betonten. Beim Darmkrebs, der zweithäufigsten Krebstodesursache in Deutschland, muss es sogar gar nicht erst zur Erkrankung kommen, wenn zum Beispiel bei einer Darmspiegelung frühzeitig die behandelbaren Vorstufen, sogenannte Polypen, entdeckt und entfernt werden, wie Chefarzt Dr. Serhat Aymaz verdeutlichte.

Publiziert in Darmkrebszentrum
Dienstag, 22 Oktober 2019 10:18

„Vorsorge  - Ich geh hin! Du auch?“

Krebs! Diese Diagnose will niemand von seinem Arzt hören. Sie ist immer ein Schock. Oftmals sind die dann erforderlichen Therapien komplex und mit enormen Belastungen für den Patienten verbunden, physisch wie psychisch.  Und leider sind sie nicht immer erfolgreich. Krebs ist in Deutschland immer noch die zweithäufigste Todesursache.

Dabei kann Krebs heute in vielen Fällen geheilt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, können bei manchen Krebsarten nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft neun von zehn Erkrankten geheilt werden. Dennoch nutzt nur jede zweite Frau über 20 und jeder fünfte Mann über 45 die kostenlosen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Scham, Unsicherheit Unwissenheit – die Gründe sind vielschichtig, ist Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove vom Krankenhaus Düren überzeugt, auch wenn Hausärzte verpflichtet sind, je nach Alter des Patienten auf die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchungen hinzuweisen, wie sein Chefarzt-Kollege Dr. Serhat Aymaz betont. Frauen werden ab dem 50. Lebensjahr sogar zum Mammografie-Screening (Röntgen der Brust) eingeladen. Trotzdem nehmen nur 50 Prozent der 50- bis 69-Jährigen dieses Angebot wahr, weiß Dr. Telja Pursche. Dabei ist Brustkrebs in 86 Prozent der Fälle heilbar, wie die Spezialistin vom Brustzentrum des Dürener Krankenhauses betont, „je früher desto besser, im frühen Stadium sogar bei bis zu 98 Prozent“. In Deutschland erkranken jährlich rund 72.000 Frauen. „Aber auch Männer können Brustkrebs bekommen“, erklärt die Experten, zwar weitaus seltener (rund 650 Fälle pro Jahr), dafür aber oft im weiter fortgeschrittenen Stadium mit entsprechend schlechteren Prognosen. Und weil Vorsorge so eminent wichtig ist, steht das Thema im Mittelpunkt des nächsten Forums "Medizin Hautnah", zu dem das Krankenhaus Düren, die AOK und die Dürener Zeitung / Dürener Nachrichten am Montag, 4. November, 17 bis 19 Uhr, ins Tagungszentrum am Dürener Dorint-Hotel einladen.

Publiziert in Darmkrebszentrum
Donnerstag, 21 März 2019 14:36

Junge Ärzte geben sehr gute Noten

So ganz genau ließ sich nicht erkennen, ob die Freude beim Chefarzt größer war oder bei seinen Assistenten. Allen Grund zur Freude haben jedenfalls sowohl Dr. Serhat Aymaz als auch die jungen Ärztinnen und Ärzte in der Gastroenterologie des Krankenhauses Düren. Der Chefarzt, weil seiner Klinik jetzt ein wertvolles Gütesiegel für ihre Facharztweiterbildung verliehen wurde, und das Assistententeam, weil es in den Genuss der ausgezeichneten Ausbildung kommt. Der Marburger Bund (MB), der Berufsverband der Deutschen Ärzte, hat der Klinik sein Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ verliehen. Die noch junge Auszeichnung wurde erst zehnmal vergeben. 20 Kliniken haben sich bisher erfolglos darum beworben.

Publiziert in Gastroenterologie
Montag, 11 März 2019 13:33

Ausgezeichneter Ultraschall

Für Ärzte, die sich in Sachen Ultraschall weiterbilden möchten, ist das Krankenhaus Düren eine sehr gute Adresse. Der Gastroenterologie des kommunalen Krankenhauses ist jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) das Zertifikat „Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung“ verliehen worden. Die DEGUM zeichnet damit Abteilungen aus, die Ultraschall auf hohem Niveau betreiben und sich darüber hinaus für die Ausbildung engagieren.

Publiziert in Gastroenterologie
Mittwoch, 22 August 2018 14:06

Spezialisiert auf die Volkskrankheit Nr. 1

Über sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Diabetes. Diabetes gilt damit als Volkskrankheit Nr. 1. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die hohe Anforderungen erfüllen. Dazu gehört das Krankenhaus Düren, dem die DGG jetzt erneut das Siegel „Zertifiziertes Diabeteszentrum“ verliehen hat.

Publiziert in Gastroenterologie
Mittwoch, 05 April 2017 15:34

Aus Tradition modern

Die Gastroenterologie des Krankenhauses Düren blickt bei einer Tagung zurück.

Stillstand gibt es in der Medizin nicht. Neue Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie beschleunigen Schwerpunktbildungen und Spezialisierungen. Es ist noch gar nicht lange her, da war die Versorgung von Patienten mit gastroenterologischen Krankheitsbildern in eine allgemeine internistische Klinik eingebunden. Heute ist die Gastroenterologie, die sich mit den Erkrankungen von Magen, Darm, Leber, Gallenwegen, Bauchspeicheldrüse und mit Stoffwechselerkrankungen befasst, als großer Schwerpunktbereich der Inneren Medizin eine eigenständige Fachabteilung. Am Krankenhaus Düren geht diese Entwicklung bereits auf die frühen 70er Jahre zurück. Im Rahmen der Tagung „Gastroenterologie am Krankenhaus Düren“ blickten Dr. Serhat Aymaz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie, und sein Oberarztkollegium auf die Entwicklungen und Fortschritte der Medizin und die Entwicklung der Dürener Gastroenterologie zurück. Eingeladen waren Hausärzte aus dem gesamten Kreisgebiet.

Publiziert in Gastroenterologie
Samstag, 30 April 2016 13:08

Studienfach Ultraschall

Westfälische Hochschule Gelsenkirchen und Haus der Technik setzen auf Knowhow aus Düren.

Um den immer weiter steigenden Ansprüchen an medizinisch-technische Assistenzberufe gerecht zu werden, wird die Akademisierung in diesem Berufsfeld nun auch in Deutschland vorangetrieben. Zu den Vorreitern dieser Initiative, die der Entwicklung in vielen anderen europäischen Ländern folgt, gehört die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen. Sie bietet in Kooperation mit dem Haus der Technik (Essen) einen neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Radiologietechnologie“ an – und setzt dabei auf Knowhow aus Düren: Dr. Horst Kinkel, Leitender Oberarzt der Gastroenterologie im Krankenhaus Düren, ist verantwortlich für den Studienabschnitt Ultraschall, der bis auf die Abschlussklausur komplett im Dürener Krankenhaus stattfindet.

Publiziert in Gastroenterologie
Mittwoch, 29 April 2015 13:07

Kostenloses Screening im Krankenhaus

Ein Aneurysma ist eine gefährliche Gefäßerweiterung, die oft keine Beschwerden verursacht. Doch ein Aneurysma kann reißen und damit lebensgefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, es frühzeitig zu entdecken und behandeln zu können. Seit 2009 organisiert die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin deshalb einen bundesweiten Bauchaortenaneurysma-Screeningtag (BAA-Screeningtag). An diesem Tag informieren Kliniken und Praxen nicht nur über das Aneurysma der Bauchschlagader, sondern bieten auch eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall an.

Screeningtag ist in diesem Jahr Samstag, der 9. Mai. Die Abteilung Gefäßchirurgie des Krankenhauses Düren beteiligt sich daran und bietet in Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie des Krankenhauses die kostenlosen Untersuchungen und Informationen von 10 bis 13 Uhr im Foyer der Klinik an der Roonstraße an. Die Untersuchung ist komplett schmerzlos und strahlenfrei – und sie kann Leben retten.

Publiziert in Gastroenterologie
Montag, 27 April 2015 11:30

Ultraschall-Atlas und eine App

Auf dem Gebiet der Ultraschall-Diagnostik ist das Krankenhaus Düren nicht nur für Patienten eine gute Adresse, sondern auch für Mediziner, die sich in diesem Fach fortbilden möchten. Ultraschalluntersuchungen mit Hilfe von Kontrastmitteln ist eine der diagnostischen Methoden, in denen das Ultraschallzentrum des Krankenhauses regelmäßig junge, aber auch erfahrene Mediziner aus ganz Deutschland unterrichtet. Federführend ist dabei der Leitende Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie, Dr. Horst Kinkel. Zu der im Fachjargon Kontrastmittelsonographie genannten Methode hat der 48-Jährige jetzt einen Befundungsatlas veröffentlicht. Neben praktischen Tipps zur Durchführung der Untersuchung und Beispielen für die Erstellung von Befunden wirft Dr. Kinkel dabei einen besonderen Blick auf die Diagnose von Leberschäden.

Ergänzt wird der Atlas durch eine App, die die gleichen Inhalte in digitaler Form vermittelt und bereits von zahlreichen Medizinern genutzt wird.

Publiziert in Gastroenterologie
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