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Sonografische Verfahren haben in der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowohl für die Diagnostik als auch für Interventionen eine große Bedeutung. Die Möglichkeit einer gezielten Punktion unter Berücksichtigung der individuellen Anatomie hilft, Komplikationsraten zu reduzieren und stellt somit einen wesentlichen Vorteil des Verfahrens dar. Zusätzlich ist die Durchführung von Nervenblockaden mit Hilfe der Sonografie sicherer, schneller und erfolgreicher als mit herkömmlichen Methoden der Nervendetektion. So ist beispielsweise das Risiko von Lokalanästhetika-Intoxikationen oder akzidentellen Verletzungen angrenzender Organe signifikant reduziert.
Vor diesem Hintergrund haben die Weiterbildungsassistentinnen und –assistenten der Klinik für Anästhesie die Initiative ergriffen, sich unter Anleitung von Oberarzt Mahmut Sönmez zusätzlich fortzubilden. „Wir wollen noch mehr Sicherheit für eine routinierte Durchführung sonografisch gesteuerter Regionalanästhesieverfahren erlangen, um unsere Patienten bestmöglich versorgen zu können“, führt Assistenzarzt Arthur Tonfack aus. Die Praxisworkshops finden in Kleingruppen mit maximal 4 Teilnehmern statt. Dadurch ist gewährleistet, dass bei den Übungen an Phantomen sowie beim gegenseitigen Schallen mit Darstellung wichtiger anatomischer Strukturen für Nervenblockaden auf die individuellen Fertigkeiten eingegangen werden kann. Mahmut Sönmez, der auch einmal jährlich den Dürener Regionalanästhesie Workshop anbietet, ergänzt „Das Erlangen einer professionellen Handlungskompetenz kann nur durch stringente didaktische Konzepte zum Erfolg gebracht werden, die eine erfolgreiche Vermittlung des komplexen Wissens gewährleisten. Erst nach ausreichenden Anwendungen unter Aufsicht eines erfahrenen Kollegen werden diese Verfahren selbständig durchgeführt.“ „Das engagierte Vorgehen der Mitarbeiter der Anästhesie sichert die hohe Qualität in der Akutschmerztherapie, damit postoperative Schmerzen erträglich werden“, so Dr. Stefan Hegemann, der Sektionsleiter der Schmerztherapie im Krankenhaus Düren.

Publiziert in Anästhesie
Samstag, 26 Februar 2011 10:20

Wie der Hirsch der Lebensrettung hilft

1. Dürener Anästhesiesymposium: Notfallmedizinischer Kongress in Düren mit fast 100 Teilnehmern

Düren. Kein röhrender Hirsch aus der Eifel, aber die (Luft-)Röhre von Hirschen spielte eine Hauptrolle beim ersten Dürener Anästhesie Symposium (DAS) am 26. Februar 2011 im Kongresszentrum des Krankenhauses Düren. Knapp 100 Notärzte und Rettungsdienstmitarbeiter trafen sich zum ganztägigen Erfahrungsaustausch über die besten Rettungsmethoden in lebensbedrohlichen Situationen.

Publiziert in Anästhesie
Dienstag, 20 Dezember 2011 19:15

Training auf höchstem Niveau

Krankenhaus Düren und DRK kooperieren bei der Weiterbildung.

Düren/Simmerath. Gerade war der Patient noch stabil. Jetzt sinken Herzfrequenz und Blutdruck rapide. Und auch die anderen Werte, die auf dem Bildschirm Auskunft über den Zustand des Patienten geben, sind alarmierend. In der rollenden Intensivstation sind nun Fachkenntnisse, kühle Köpfe und vor allem perfekte Teamarbeit gefragt.

Publiziert in Aus- und Weiterbildung