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Aktuelle Informationen

Benefizkonzert mit der Big Band der Bundeswehr wird verschoben

Dienstag, 03 März 2020 10:17

Das für kommenden Samstag, 7. März, geplante Benefizkonzert mit der Big Band der Bundeswehr in der Arena Kreis Düren wird verschoben. Neuer Termin ist Donnerstag, der 10. Dezember 2020. Die Veranstalter Krankenhaus Düren und Stadt Düren haben sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Düren zu diesem Schritt entschlossen.

Auf der Basis der aktuellen Lage und Erkenntnisse ist für den Kreis Düren aktuell zwar keine generelle Absage von Veranstaltungen notwendig, das Benefizkonzert zugunsten von „Carpe Diem“, dem Förderverein der onkologischen Stationen im Krankenhaus Düren, ist allerdings ein Sonderfall: 2000 Eintrittskarten wurden für das Konzert verkauft, davon einige hundert an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses und von Stadt und Kreis Düren. „Es wäre in der aktuellen Situation nicht gut, wenn gleichzeitig sehr viele Akteure des Gesundheitswesens und der kommunalen Behörden – vielleicht nur auf Grund eines einzigen Falles bei einer Veranstaltung – ausfallen würden“, erklärt Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum und ergänzt: „Wir haben uns die Entscheidung alles andere als leichtgemacht. Wir sind aber – wie auch die Bundeswehr-Bigband – überzeugt davon, dass wir im Sinne der Risikovermeidung so handeln mussten, und hoffen, dass wir auf Verständnis bei den Karteninhabern stoßen."

Die Tickets für das Big-Band-Konzert behalten natürlich ihre Gültigkeit. Wer am 10. Dezember nicht zum Konzert kommen kann, wendet sich bitte an die Vorverkaufsstelle, bei der er seine Eintrittskarte(n) erworben hat.

Coronavirus: Erster bestätigter Fall im Kreis Düren

Sonntag, 01 März 2020 11:48

Nun gibt es auch im Kreis Düren den ersten bestätigten Fall einer Coroanavirus-Infektion. Es handelt sich um einen 24-Jährigen aus dem Stadtgebiet Düren, der sich in häuslicher Quarantäne befindet. Heute Morgen ist sofort der Krisenstab des Kreises Düren zusammengetreten, um das weitere Vorgehen zu beraten. "Entscheidend ist nun, eine weitere Ausbreitung soweit es geht zu verhindern", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, sagte, dass es dem 24-Jährigen soweit gut ginge und er derzeit nicht im Krankenhaus behandelt werden müsse. Nun würde schnellstmöglich ermittelt, zu wem der Erkrankte Kontakte hatte. Der Mann ist in Köln beschäftigt und hat sich dort wohl bei einem Arbeitskollegen angesteckt. Dieser Kollege war in Gangelt (Kreis Heinsberg) auf der Karnevalssitzung, die auch weitere Menschen besucht haben, die positiv getestet wurden.

„Lachen macht gesund“

Mittwoch, 19 Februar 2020 13:01

Nun ist er nach rheinischem Verständnis also schon Brauchtum: der Besuch der KG „Löstige Ost-Dürener“ im Dürener Krankenhaus. Denn zum dritten Mal brachten das Krankenhaus und die benachbarten Karnevalisten den Fastelovend auch zu den Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen diesmal nicht mitfeiern können. Ein mehr als eineinhalbstündiges Programm wurde im Foyer des Krankenhauses geboten. Neben Musik und vielen schmissigen Tänzen des „Löstige Ost-Dürener“-Nachwuchses durften die Besucher sich auch über hohen Besuch freuen: Zunächst machte der Dürener Kinderprinz Jan Niclas I. den Krankenhauspatienten seine Aufwartung, dann folgte als krönender Abschluss des Programms das Dürener Prinzenpaar Otto I. und Maria I., für die der Besuch als langjährige Mitarbeiterin des Krankenhauses ein echtes Heimspiel war.

Für alle Mitwirkenden und alle Besucher spendierte das Krankenhaus wieder leckere Berliner. Die schmeckten auch den fleißigen Sängern aus der Kita „Klinik Pänz“ ganz wunderbar, die sich wieder nahtlos in das Programm der Löstige Ostdürener einfügten und mit ihren Liedern richtig Stimmung ins Foyer brachten.

„Was kann ich selber tun?“

Montag, 17 Februar 2020 11:46

"Was kann ich selber tun?“ Antworten auf diese Frage bekamen die Besucher des Patientenforums „Vorsorge- und Behandlungsoptionen bei Becken- und Hüftschmerzen“ im Krankenhaus Düren an vielen Stellen. Denn Priv.-Doz. Dr. Thomas Dienstknecht, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im kommunalen Krankenhaus, stellt bei seinen Vortragsabenden die Gäste gerne in den Mittelpunkt. Mit Oberärztin Dr. Stephanie Heinrich und Christiane Kraft, Leiterin des Gesundheitszentrums im Krankenhaus Düren, informierte er über Strategien gegen Hüftgelenksschmerz, bei Schenkelhals- und Beckenfrakturen.

Erfolgreiches Telemedizin-Projekt

Donnerstag, 13 Februar 2020 14:40

Die bestmögliche Gesundheitsversorgung in Stadt und Land ist der Wunsch von Patienten und ihren Angehörigen, von Ärzten und der Politik. Insbesondere schwer kranke Menschen sind auf eine hochqualifizierte intensivmedizinische und infektiologische Behandlung angewiesen. Dort setzte 2017 das Projekt TELnet@NRW an: Mit Hilfe der Telemedizin sollte es möglich werden, medizinisches Wissen genau dort zu nutzen, wo es benötigt wird – und das rund um die Uhr.

Zwei Modellregionen wurden für TELnet@NRW ausgewählt: Münster und Aachen. In der hiesigen Modellregion vernetzte sich das Krankenhaus Düren mit der Uniklinik RWTH Aachen. Fortan wurde die Videokonferenz zwischen den Aachener und Dürener Intensivmedizinern und Infektiologen zur täglichen Praxis. Beide Seiten waren schnell vom großen Wert des kollegialen Austauschs über teils hochkomplexe Behandlungsfragen überzeugt. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die beteiligten Mediziner aus dem Krankenhaus Düren nun von TELnet@NRW-Konsortialführer Prof. Gernot Marx (Uniklinik Aachen) für ihre wertvolle Mitarbeit am erfolgreichen Projekt ausgezeichnet.