headerline

Aktuelle Informationen

„Vorsorge  - Ich geh hin! Du auch?“

Dienstag, 22 Oktober 2019 10:18

Krebs! Diese Diagnose will niemand von seinem Arzt hören. Sie ist immer ein Schock. Oftmals sind die dann erforderlichen Therapien komplex und mit enormen Belastungen für den Patienten verbunden, physisch wie psychisch.  Und leider sind sie nicht immer erfolgreich. Krebs ist in Deutschland immer noch die zweithäufigste Todesursache.

Dabei kann Krebs heute in vielen Fällen geheilt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, können bei manchen Krebsarten nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft neun von zehn Erkrankten geheilt werden. Dennoch nutzt nur jede zweite Frau über 20 und jeder fünfte Mann über 45 die kostenlosen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Scham, Unsicherheit Unwissenheit – die Gründe sind vielschichtig, ist Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove vom Krankenhaus Düren überzeugt, auch wenn Hausärzte verpflichtet sind, je nach Alter des Patienten auf die Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchungen hinzuweisen, wie sein Chefarzt-Kollege Dr. Serhat Aymaz betont. Frauen werden ab dem 50. Lebensjahr sogar zum Mammografie-Screening (Röntgen der Brust) eingeladen. Trotzdem nehmen nur 50 Prozent der 50- bis 69-Jährigen dieses Angebot wahr, weiß Dr. Telja Pursche. Dabei ist Brustkrebs in 86 Prozent der Fälle heilbar, wie die Spezialistin vom Brustzentrum des Dürener Krankenhauses betont, „je früher desto besser, im frühen Stadium sogar bei bis zu 98 Prozent“. In Deutschland erkranken jährlich rund 72.000 Frauen. „Aber auch Männer können Brustkrebs bekommen“, erklärt die Experten, zwar weitaus seltener (rund 650 Fälle pro Jahr), dafür aber oft im weiter fortgeschrittenen Stadium mit entsprechend schlechteren Prognosen. Und weil Vorsorge so eminent wichtig ist, steht das Thema im Mittelpunkt des nächsten Forums "Medizin Hautnah", zu dem das Krankenhaus Düren, die AOK und die Dürener Zeitung / Dürener Nachrichten am Montag, 4. November, 17 bis 19 Uhr, ins Tagungszentrum am Dürener Dorint-Hotel einladen.

Im November in die Ausbildung starten!

Montag, 07 Oktober 2019 12:39

Am 1. September sind im Krankenhaus Düren 26 junge Menschen in die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung gestartet. Doch das war nur Teil 1 der Ausbildungsstarts in diesem Jahr. Am 1. November beginnt ein weiterer regulärer dreijähriger Kurs im Bildungszentrum des Krankenhauses Düren, am 1. Dezember startet ein Ausbildungsgang in Teilzeit, der in fünf Jahren zum Examen führt und sich insbesondere an junge Eltern richtet, die Ausbildung und Familie in Einklang bringen möchten. In beiden Kursen sind noch wenige Restplätze frei. Kurzentschlossene können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bewerben. Fragen werden gerne telefonisch (02421/301546) beantwortet.

Die „Idealbesetzung“ ist ein Dürener

Mittwoch, 02 Oktober 2019 17:02

Der neue Chefarzt hält mit seinem Lokalpatriotismus nicht hinter dem Berg. Dass er nun ausgerechnet in seiner Heimatstadt und in dem Krankenhaus, in dem er geboren wurde, neuer Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie ist, sei für ihn „emotional eine große Sache“, gestand Priv.-Doz. Dr. Thomas Dienstknecht. Bei seiner Vorstellung im Krankenhaus Düren sprach er von einem Motivationsschub, der kaum zu ermessen sei.

Neue Fahrradgarage vor dem Haupteingang

Dienstag, 01 Oktober 2019 14:51

Wer mit dem Fahrrad zum Krankenhaus Düren kommt, der kann sein Rad jetzt sicher und trocken abstellen. Vor dem Haupteingang des Krankenhauses ist eine neue Fahrradgarage installiert worden. Die ­felgen- und lackschonenden abgerundeten Anlehnbügel befinden sich unter einer Dachkonstruktion und sind ­so weit auseinander platziert, das für jeden genug Platz ist.

Die neue Fahrradgarage wurde gleich an den ersten Tagen ausgiebig genutzt, so dass im Krankenhaus bereits über eine Erweiterung nachgedacht wird.­­

Die Symptome richtig deuten

Donnerstag, 19 September 2019 10:30

Die Sterblichkeit bei Sepsis, der sogenannten „Blutvergiftung“, ist in Deutschland höher als in anderen Industrieländern. Überlebende Patienten leiden oft an schweren Folgeschäden. Um über die Gefahren und die Symptome der Sepsis aufzuklären, hat das Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) in der Eingangshalle des Krankenhauses Düren Informationstafeln aufgestellt. Patienten und Besucher können sich dort über dieses wenig bekannte Krankheitsbild informieren, an dem jährlich weltweit mehr als 6 Millionen Menschen sterben und das zugleich als die häufigste vermeidbare Todesursache gilt.