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Aktuelle Informationen

Chronische Schmerzen: Krankenhaus Düren schließt Versorgungslücke

Dienstag, 27 August 2019 14:06

„Was soll ich sagen? Mir geht es gut!“ Es klingt fast ein bisschen so, als könne Hubertine Mülfarth selber kaum glauben, was sie da sagt. Denn häufig ist das in den zurückliegenden Jahren nicht vorgekommen. Seit zwei Jahrzehnten leidet die heute 76-Jährige unter chronischen Schmerzen. „Polyarthrose“, nennt die Jülicherin die Ursache. Zuletzt seien es vor allem die Knie gewesen, die ihr fortwährend weh taten, aber auch die Schultern, die Finger, die Hüfte . . .

Völlig ohne Schmerzen ist Hubertine Mülfarth auch heute nicht. Aber zwei Wochen nach einem besonderen Krankenhausaufenthalt ist sie fast ein bisschen euphorisch: „Ich habe in den zwölf Krankenhaustagen so viel gelernt und so viel in meinen Alltag mitnehmen können, dass ich jetzt wunderbar zurechtkomme.“ Die 76-Jährige gehörte Anfang August zu den ersten acht Patienten in der multimodalen stationären Schmerztherapie des Krankenhauses Düren. Die Klinik an der Roonstraße hat mit diesem Angebot eine Versorgungslücke zwischen Köln und der Städteregion Aachen geschlossen und damit ihren Versorgungsauftrag für chronisch schmerzerkrankte Patienten ausgebaut.

„Ein sicheres Standbein in der Pflege“

Dienstag, 20 August 2019 10:32

Nach einem Jahr Pause ist im Krankenhaus Düren wieder ein Kurs in der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz gestartet. Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit der low-tec, gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Düren. In den Räumen der low-tec findet auch der theoretische Unterricht statt.

Patienten sollen von Erfolgen in der Krebsforschung schnell profitieren

Donnerstag, 15 August 2019 09:08

Krebserkrankungen sind nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die moderne Medizin. Um die Perspektiven der Patientinnen und Patienten nach einer Krebsdiagnose weiter zu verbessern, müssen neue Möglichkeiten der Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge erforscht werden und möglichst schnell den Betroffenen zugutekommen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat deshalb mit dem Bundesministerium für Gesundheit und weiteren Partnern die Initiative „Nationale Dekade gegen Krebs“ ins Leben gerufen. In dieser Initiative arbeiten Vertreter aus Politik, Krebsforschung, Forschungsförderung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um alle Kräfte in Deutschland zu mobilisieren und Krebs gezielt und erfolgreich zu bekämpfen.

„Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache und in den nächsten zehn Jahren ist ein Anstieg der Neuerkrankungen von 500.000 auf 600.000 Krebsfälle zu erwarten. Deshalb sind Prävention und Forschung unsere wichtigsten Werkzeuge gegen Krebs.“ Das betonte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade, bei seinem  Besuch in der Onkologie des Krankenhauses Düren, dem Schwerpunktversorger für Krebspatienten im Kreis Düren. Mit Priv.-Doz. Dr. Michael Flaßhove, seit 2005 Chefarzt der hämato-onkologischen Klinik im Krankenhaus Düren, sprach Rachel darüber, wie Forschung und Versorgung schon heute in der Praxis vernetzt sind.

Schüler übernehmen die Verantwortung

Donnerstag, 11 Juli 2019 13:55

Die Schülerstation ist wieder geöffnet. Darin findet in unserem Krankenhaus nicht etwa simulierter Pflegealltag statt: Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler haben tatsächlich die Verantwortung auf der urologischen Station 3a übernommen. Natürlich stehen ihnen die erfahrenen Pflegekräfte stets beratend zur Seite. Das vierwöchige Lernprojekt vermittelt zum Ende der dreijährigen Ausbildung Kompetenzen zur Verantwortungsübernahme. Es ist eines von zahlreichen besonderen Projekten, von denen der pflegerische Nachwuchs in unserem Bildungszentrum profitiert.

Die festen Pflegeteams und auch die Stationsärzte unterstützen das Lernprojekt engagiert. Inzwischen gibt es ein regelrechtes Bewerbungsverfahren der Stationen. Die 3a hat in diesem Jahr erstmals den Zuschlag bekommen.

Weniger Schmerzen, kleinere Wunden und schnellere Erholung mit "DaVinci"

Dienstag, 09 Juli 2019 13:18

Weniger Schmerzen, kleinere Wunden, schnellere Erholung und kürzere Krankenhausaufenthalte: Roboterassistierte Operationen haben eine Reihe von Vorteilen für die Patientinnen und Patienten. Im Krankenhaus Düren ist die Freude deshalb groß, dass diese hochmoderne OP-Methode nun in der Klinik an der Roonstraße angeboten werden kann. Das Krankenhaus investiert knapp 1,5 Millionen Euro in ein „DaVinci“-Operationssystem. Dieses System operiert nicht selbstständig, wie man vielleicht vermuten könnte. Auch bei OPs mit „DaVinci“ operiert der Arzt. Er steuert von einer Konsole aus die Roboter-Arme und die daran gekoppelten Instrumente. Dabei hat er ein exaktes dreidimensionales Bild des Operationsgebietes vor Augen.