headerline

Weiterbildungsverantwortlicher: Prof. Dr. med. Andreas F. Kopp

An der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Krankenhaus Düren besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Facharzt / zur Fachärztin für Radiologie im Rahmen eines strukturierten Weiterbildungscurriculums mit Rotation in unterschiedliche Subdisziplinen der Diagnostischen Radiologie auf der Basis der geltenden Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein.

Noch mehr als in anderen Bereichen ist die Diagnostische und Interventionelle Radiologie durch einen stetigen, rasanten technischen und methodischen Fortschritt gekennzeichnet. Die über 20 Mitarbeiter unserer Klinik arbeiten daran, diesen Fortschritt in den klinischen Alltag zu integrieren, so dass Patienten aller Fachkliniken davon frühzeitig profitieren können. Ein beträchtlicher Stellenwert wird in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, anderen Kliniken und Instituten am Krankenhaus Düren als auch niedergelassenen zuweisenden Kollegen gesehen. Ziel der Weiterbildung im Gebiet Radiologie ist die Erlangung der Facharztkompetenz nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte.

Die klinischen Demonstrationen mit zuweisenden Kliniken dienen neben der patientenorientierten Fallbesprechung auch dem regelmäßigen Austausch von Meinungen und neuen wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen. Sie unterstreichen die Präsenz der Radiologie im klinischen Alltag und sind ein wichtiges Kommunikationsforum. Diese sind unterteilt in die täglich stattfindenden Klinik-spezifischen Demonstrationen und wöchentliche bzw. monatlich stattfindende spezielle multidisziplinär Fallkonferenzen. Diese werden von radiologischer Seite durch Fach-/Oberärzte oder Ä/AiW im 5. Ausbildungsjahr übernommen. Die Spezialdemonstrationen werden grundsätzlich von Fachärzten betreut.

Die praktische Ausbildung während der vorgeschrieben 5 fachspezifischen Weiterbildungsjahre erfolgt in Rotationen von 3 bzw. 6 Monaten. Die Arbeitsplatzzuteilungen werden in einem Ausbildungsplan festgehalten, welcher spätestens 4 Wochen vor Beginn des jeweiligen Quartals erscheint. Die Arbeitsplatzzuteilung berücksichtigt unterschiedliche Aspekte wie das Kompetenzniveau, Weiter- und Fortbildungsnotwendigkeiten und die Dauer der Zugehörigkeit zur Klinik.

Die regelmäßige Teilnahme an den unterschiedlichen Dienstformen (Spät-, Nacht- und Wochenenddienst) ist integraler Bestandteil der Weiterbildung und erfolgt als Rufdienst. Die Einteilung erfolgt entsprechend der Weiterbildungsstufe. Ärzte in Weiterbildung sollen gemäß Lernzielen Rotationen in konventioneller Radiologie und Computertomographie durchlaufen haben, bevor sie in die Dienste eingeteilt werden.

 

Unsere Facharztausbildung in Stichworten:

  • Systematisches Rotationssystem in 3-6 monatigen Intervallen
  • Regelmäßige interne und externe ärztliche Fortbildung (abteilungsbezogenes Fortbildungsbudget)
  • Interaktive Fallbesprechung mit allen Ärztinnen/Ärzten in der Weiterbildung
  • Facharztstandard am jeweiligen Arbeitsplatz (jede Untersuchung wird fachärztlich überprüft)
  • Kontinuierlich aktualisierte Nachschlagsbibliothek
  • Regelmäßige strukturierte Personalentwicklungsgespräche (jährlich)
  • Abteilungsinternes Lehrarchiv
  • Interne (wöchentlich) und externe Fortbildung für MTRA sowie Unterricht für Studentinnen/Studenten im praktischen Jahr (integriert in das diesbezügliche Fortbildungsprogramm des Klinikums)

In Zusammenarbeit mit der Kursstätte für Strahlenschutz an der Fachhochschule Aachen, Campus Jülich, führen wir am Krankenhaus Düren regelmäßig Strahlenschutzkurse durch: Grundkurse, Spezialkurse, Aktualisierungskurse nach RöV. Diese Kurse stehen auch ärztlichen Kollegen anderer Häuser offen. Kursleitung: Prof. Dr. med. Kopp und Prof. Dr. rer. nat. Hoyler