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Von der Anlieferung am Hubschrauberlandeplatz bis zur MRT-Kabine in der Radiologie: Der Transport des neuen Magnetresonanztomographen lief völlig reibungslos. Foto: Christoph Lammertz

Transport des 4,5 Tonnen schweren Geräts läuft reibungslos

Düren. Perfekt geplant, perfekt vollzogen: Völlig reibungslos ist heute der neue Magnetresonanztomograph (MRT) des Krankenhauses Düren an seinen Einsatzort transportiert worden. Das rund 4,5 Tonnen schwere Gerät wurde samt technischem Zubehör an der Notarzt-Zufahrt angeliefert. Mit Hilfe eines Krans wurde der MRT abgeladen und dann auf Transportrollen über Kunststoffplatten durch den Flur entlang der Zentralen Notaufnahme und durchs Foyer in die MRT-Kabine der Radiologie gerollt. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle nur um Haaresbreite passte, erledigte das Transportunternehmen seine Arbeit absolut souverän.

Mit dem Philips Ingenia 1,5 Tesla hat das Krankenhaus Düren nun einen der modernsten Magnetresonanztomographen zur Verfügung. Er bietet volldigitale Bildgebung für höchste Bildqualität. Eine 70 Zentimeter große Öffnung sorgt für höchsten Patientenkomfort und ermöglicht es, auch Menschen mit Platzangst ohne Einschränkung der diagnostischen Qualität zu untersuchen. Interventionelle Eingriffe lassen sich an diesem MRT ebenfalls vornehmen.

Der Abbau des alten und der Aufbau des neuen MRT bedeutete für das Krankenhaus einen großen logistischen Aufwand und an vielen Stellen Millimeter-Arbeit: Türanlagen und ganze Wände mussten ausgebaut werden, um den alten MRT aus und den neuen ins Krankenhaus zu transportieren. Im Vorfeld musste ein 70-seitiges Gutachten zur Statik erstellt werden, das vorgab, wie der Transport genau ablaufen muss, damit die Decke zwischen Keller und Erdgeschoss die schweren MRTs tragen kann.

Der neue Tomograph kostet mit allen Umbaumaßnahmen rund 1,5 Millionen Euro. Aus wirtschaftlichen Gründen hat sich das Krankenhaus dazu entschlossen, das neue Gerät in Eigenregie zu betreiben, während der alte MRT mit einer Dürener Praxis gemeinsam betrieben wurde. Nach dem Aufbau der kompletten MRT-Technik und einer kurzen Testphase wird das neue Gerät in etwa drei Wochen für die Patienten einsatzfähig sein.