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Physiotherapie für Intensivpatienten

Die Physiotherapie im Krankenhaus Düren bietet ein breites und differenziertes Spektrum an Therapie-Möglichkeiten für die Intensivstation an. Angefangen von Atemtherapie bis hin zur Frühmobilisation. Darunter fallen auch Therapien wie Kreislauftraining, Stimulation von betroffenen Körperbereichen mit Sensibilitätsstörungen, sowie manuelle Lymphdrainage als klassische Entstauungstherapie. Durch gezielte Schmerztherapietechniken tragen wir zur Schmerzlinderung bei. Dies als Voraussetzung, um durch aktive und passive Bewegungstherapien sie schnellstmöglich zu mobilisieren, damit sie wieder ihre gewohnten Alltagsbewegungen zurückerlangen.

Unsere Therapeuten besitzen die nötige Qualifikation sowie Erfahrungen um die Intensiv-Patienten täglich mit höchster Qualität zu behandeln.

Unser Therapeutenteam besteht aus Marian Was (Gesamtleiter der Physiotherapie) Sonja Dahmen (Leitung Physiotherapie auf Intensivstation), Martin Wüstenberg, Nicole Puppe-Schmitz, Björn Mennicken,  Stephan Sassenrath und Dieter Pfeiffer.

Weitere Informationen zur Physiotherapie finden Sie hier

 

Ergotherapie für Intensivpatienten

Ergotherapie dient der Wiederherstellung, Verbesserung, dem Erhalt oder der Kompensation der krankheitsbedingt gestörten motorischen, sensorischen, psychischen und geistigen Funktionen und Fähigkeiten des Patienten.
Das Ziel unserer Arbeit liegt im allgemeinen darin, die größtmögliche Selbstständigkeit des Patienten in seinem privaten, sozialen und beruflichen Umfeld zu erreichen.
Ergotherapie kann Krankheiten lindern, ihre Verschlimmerung verhüten oder das Risiko einer Pflegebedürftigkeit reduzieren.
Patienten auf der Intensivstation sind aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung meist nicht, oder nur sehr begrenzt in der Lage, ihre Umwelt wahrzunehmen und mit dieser zu kommunizieren. Das Wahrnehmen und Verarbeiten von Informationen wird aber erst durch Bewegung oder andere Reize möglich. Hier können ErgotherapeutInnen unterstützen.

Erfahrene Ergotherapeutinnen und -therapeuten erfassen den Therapiebedarf der Patienten in enger Abstimmung mit dem Arzt, dem Pflegepersonal und weiteren Therapieinstanzen. Die ergotherapeutische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Befunderhebung, diese ist Grundlage für die individuelle Zielsetzung und die Therapieplanung. Die Ergotherapie vervollständigt die hochwertige medizinisch-therapeutische Versorgung und verhilft zu einer optimalen Genesung und einer möglichst zügigen Teilhabe am Leben.

Therapieschwerpunkte und -methoden sind unter anderem:

  • Training der Alltagsaktivitäten (z.B. Waschtraining, Esstraining/Handhabung von Besteck, Haare kämmen)
  • Sensibilitätstraining (besonders bei Critical Illness Polyneuropathien)
  • Einbeziehen von interpersonellen Beziehungen und individuell bedeutenden Lebensbereichen (z.B. Fotos anbringen durch Einbeziehen der Angehörigen)
  • Verbessern der Beweglichkeit und Geschicklichkeit
  • Verbessern von mentalen Funktionen z.B. bei einem Delir (Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Orientierung)
  • Förderung der Wahrnehmung durch Basale Stimulation
  • Ermöglichen der aktiven Teilnahme
  • Erlernen von Kompensationstechniken
  • Verbessern der Feinmotorik mit Übertrag in den Alltag (z.B. Trinkflache öffnen, Knöpfe öffnen und schließen)

Die Praxis für Ergotherapie als Kooperationspartner des Krankenhauses Düren steht für eine Institution mit bedarfsgerechten Angeboten der medizinisch-therapeutischen Versorgung.

Weitere Informationen zur Ergotherapie finden Sie hier

 

Logopädie für Intensivpatienten

Auf den Intensivstationen besteht häufig ein erhöhtes Risiko für Störungen der Nahrungsaufnahme. Dies ist unter anderem auf  längere Intubationszeiten, Vigilanzminderung und verschiedene postoperative Folgen zurückzuführen.

Die Aufgabe der Logopädie besteht darin, zu überprüfen inwieweit die Schluckfähigkeit eines Patienten eingeschränkt ist, welche Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme für ihn geeignet sind und ihn dann speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmt zu behandeln.

Zur diagnostischen Abklärung verfügen wir über verschiedene Screeningverfahren und sowie eine schluckendoskopische Untersuchung, die es  uns erlaubt, den Vorgang des Schluckens in Echtzeit zu beobachten und einzuschätzen.

Weitere Informationen zur Logopädie finden sie hier.