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Traumazentrum

Die Chancen sind gestiegen

Donnerstag, 13 September 2012 13:46

Vier Ärzte berichten über die Versorgung schwerverletzter Patienten

Düren. Franz-Georg Simons musste einmal ganz tief Luft holen. Dann schaute er auf und sagte: „Ich bin sehr froh, dass ich heute Abend hier bei Ihnen sein kann.“ Vor knapp fünf Monaten war der 53-Jährige nach einem schlimmen Unfall beim Motocrossfahren mit schwersten Verletzungen ins Dürener Krankenhaus gebracht worden. Jetzt konnte er den erstaunten Gästen des Patientenforums von Krankenhaus und AOK Rheinland/Hamburg zeigen, wie gut erholt er ist. Seine Geschichte war der rote Faden des Abends unter dem Titel „Der schwerverletzte Patient“. Vier Ärzte der Klinik an der Roonstraße berichteten aus Sicht ihrer vier Fachrichtungen über die Versorgung sogenannter Polytrauma-Patienten. Franz-Georg Simons gab diesen Patienten ein Gesicht und machte den Vortragsabend damit noch interessanter und authentischer.

Treffpunkt für die Unfallchirurgen der Euregio

Donnerstag, 02 Februar 2012 13:55

Krankenhaus Düren veranstaltet Fortbildung des Traumanetzwerks.

Düren. 14 Kliniken haben sich Ende des vergangenen Jahres zum „Traumanetzwerk Euregio Aachen" zusammengeschlossen. Dieser starke Verbund schafft die Voraussetzungen zur optimalen Versorgung Schwerverletzter zwischen Maastricht und Mönchengladbach. Das Krankenhaus Düren ist in diesem Netzwerk als regionales Traumazentrum eingestuft und damit für ein Einzugsgebiet zuständig, das weit über die Grenzen des Kreises Düren hinausreicht. Jetzt war die Klinik an der Roonstraße Treffpunkt für Unfallchirurgen aus den beteiligen Kliniken sowie Ärzte und Pflegende aus den umliegenden Krankenhäusern. Die Dürener richteten eine Fortbildungsveranstaltung des Traumanetzwerks zum Thema „Besondere Herausforderungen zur Versorgung von Oberschenkelbrüchen" aus.

Regionales Traumazentrum

Dienstag, 13 Dezember 2011 00:05

Krankenhaus Düren ist am Euregio-Netzwerk beteiligt.

Rund 35.000 schwerverletzte Patienten müssen in Deutschland jährlich versorgt werden. Um die Qualität der Behandlung flächendeckend zu vereinheitlichen und zu sichern, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vor fünf Jahren das Projekt Trauma-Netzwerk gestartet. Die in einem Traumanetzwerk arbeitenden Kliniken gliedern sich in Einrichtungen der Basisversorgung, regionale und überregionale Traumazentren.