headerline

Krankenhaus Düren veranstaltet Fortbildung des Traumanetzwerks.

Düren. 14 Kliniken haben sich Ende des vergangenen Jahres zum „Traumanetzwerk Euregio Aachen" zusammengeschlossen. Dieser starke Verbund schafft die Voraussetzungen zur optimalen Versorgung Schwerverletzter zwischen Maastricht und Mönchengladbach. Das Krankenhaus Düren ist in diesem Netzwerk als regionales Traumazentrum eingestuft und damit für ein Einzugsgebiet zuständig, das weit über die Grenzen des Kreises Düren hinausreicht. Jetzt war die Klinik an der Roonstraße Treffpunkt für Unfallchirurgen aus den beteiligen Kliniken sowie Ärzte und Pflegende aus den umliegenden Krankenhäusern. Die Dürener richteten eine Fortbildungsveranstaltung des Traumanetzwerks zum Thema „Besondere Herausforderungen zur Versorgung von Oberschenkelbrüchen" aus.

Dr. Uwe Lessing, Ärztlicher Leiter des Regionalen Traumazentrums Krankenhaus Düren, referierte vor rund 70 Teilnehmern einleitend über Neuerungen und Entscheidungshilfen, die sich aus der Umsetzung der aktuellen medizinischen Leitlinie „Polytrauma/Schwerverletztenbehandlung" für die Behandlung von Femurfrakturen im klinischen Alltag ergeben. Dr. Bertram Barden, Chefarzt der am Krankenhaus Düren, berichtete über operative Problemlösungen für komplizierte Situationen nach prothetischem Ersatz von Hüft- oder Kniegelenk, die mit zunehmenden Alter der Bevölkerung immer häufiger auftreten. Thomas Kortstegge, Oberarzt in der am Krankenhaus Düren, stellte die Behandlungsmöglichkeiten bei tumorbedingten Knochenbrüchen des Oberschenkels dar. Dr. Markus Graf sprach über knöcherne Defekte, Infektionen und Fehlschläge bei komplexen Frakturen.

Der Chefarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Medizinischen Zentrum in Würselen gab einen umfassenden Überblick über die operativen Herausforderungen, Behandlungsstrategien und Problemlösungen. Der Einsatz von Platten zur Stabilisierung von Brüchen war Thema von Prof. Dr. Hans-Christoph Pape. Der Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Schwerpunkt Unfallchirurgie, am Klinikum in Aachen gab einen Überblick über die historische Entwicklung der sogenannten Plattenosteosynthese sowie die Chancen und Grenzen der biologischen Plattenosteosynthese.

Schlagwörter