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Viele Menschen kennen die Sepsis als Erkrankung nicht oder unterschätzen die Gefahr der „Blutvergiftung“. Wird sie nicht früh erkannt und sofort behandelt, kann sie tödlich sein. „In Deutschland ist das Sterberisiko von Patienten mit einer schweren Sepsis höher als in anderen Industrienationen“, erläuterte Dr. Jan Karl Schütte, Sektionsleiter der operativen Intensivstation im Krankenhaus Düren. Er forderte von der Politik einen nationalen Aktionsplan, wie bereits in Australien, England und den Vereinigten Staaten umgesetzt.

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Unkontrollierter und übermäßiger Einsatz von Antibiotika hat dazu geführt, dass Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden. Gegen manchen Krankheitserreger hat die Medizin deshalb nur noch wenige oder im schlimmsten Fall gar keine Mittel mehr. Die Weltgesundheitsorganisation betrachtet die zunehmende Resistenzentwicklung als eine Bedrohung für die Menschheit. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, verpflichtet das Infektionsschutzgesetz Krankenhäuser zu einer „rationalen Antibiotikaverordnung“. Der Fachbegriff dafür ist Antibiotic Stewardship (ABS). Um die Frage, wie und warum das ABS in der Intensivmedizin zu fördern ist, ging es jetzt beim 5. Dürener Workshop Infektiologie des Krankenhauses Düren, der wieder vom dortigen Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) und der Anästhesieabteilung veranstaltetet wurde. 

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Dienstag, 07 November 2017 12:42

Die große Bedeutung der Händehygiene

Aktionstag für Mitarbeiter, Patienten und Besucher im Krankenhaus Düren.

Händehygiene ist die wichtigste Grundlage zur Vermeidung von Keimübertragungen in Krankenhäusern. Im Krankenhaus Düren muss daran niemand erinnert werden. Seit einigen Wochen gehört die Klinik an der Roonstraße zu den Goldsiegel-Trägern der Aktion Saubere Hände. Erst 35 von rund 2000 Krankenhäusern in Deutschland wurde mit dieser Auszeichnung bescheinigt, die höchsten Qualitätsanforderungen im Hinblick auf Mitarbeiterschulung und Anwen­dung von Händedesinfektion zu erfüllen. Ein Grund zum Ausruhen ist das für die Hygieneverantwortlichen im Krankenhaus Düren nicht. Und so luden sie auch in diesem Jahr Personal, Patienten und Besucher zum Tag der Hände ein, um über die große Bedeutung der regelmäßigen und gewissenhaften Händedesinfektion zu informieren.

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Dienstag, 26 September 2017 09:19

Goldsiegel für die Händehygiene

Das Krankenhaus Düren erhält die Auszeichnung als eine von bisher nur 35 Kliniken bundesweit.

Das Krankenhaus Düren ist mit dem Goldsiegel der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet worden. Mit der Verleihung wurde der Klinik an der Roonstraße be­scheinigt, die anspruchsvollsten Kriterien im Hinblick auf Mitarbeiterschulung und Anwen­dung von Händedesinfektion zu erfüllen. Das Krankenhaus Düren ist nun eine von nur 35 der knapp 2000 deutschen Kliniken, die das Goldsiegel tragen dürfen.

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Dienstag, 11 Juli 2017 14:19

4. Dürener Workshop Infektiologie

Resistenzentwicklung Einhalt gebieten und Krankenhausinfektionen minimieren

Voll besetzt war das Kongresszentrum beim 4. Dürener Workshop Infektiologie, den das Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene zusammen mit der Anästhesieabteilung und der Infektiologie-Kommission des Krankenhauses Düren am 5. Juli 2017 veranstaltete.
Nach 2-stündigem interaktiven Kleingruppen-Workshop am Krankenbett auf der operativen Intensivstation stellten im Kongresszentrum drei Referenten den 60 Teilnehmern „Innovative Ansätze in Infektionsprophylaxe und Antiinfektiva-Therapie“ vor.

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Freitag, 30 Juni 2017 12:38

Ein Top-Ergebnis beim Hygienesiegel

Bei der Prüfung durch die Stiftung euPrevent schneidet das Krankenhaus Düren hervorragend ab.

Dem Krankenhaus Düren ist in Aachen erneut das Hygienesiegel der Stiftung euPrevent EMR verliehen worden. Die Stiftung bestätigte damit, dass in der kommunalen Klinik an der Roonstraße Infektionsschutz und Patientensicherheit allerhöchste Priorität genießen. Die Stiftung euPrevent EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Fachleuten und Einrichtungen, die sich für den Erhalt, die Verbesserung oder die Wiederherstellung der Volksgesundheit innerhalb der Euregio Maas-Rhein einsetzen.

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Montag, 21 September 2015 13:20

Keine Chance für Keime

Krankenhaus Düren lädt zum „Tag der Hände“ und zeigt eine Ausstellung über multiresistente Erreger. 

Weil die Sicherheit der Patienten von herausragender Bedeutung ist, genießt das Thema Hygiene im Krankenhaus Düren den größten Stellenwert. Mit der Gründung eines eigenen Zentrums für Infektiologie und Krankenhaushygiene hat die Klinik an der Roonstraße dies vor drei Jahren noch einmal deutlich unterstrichen. Das Zentrum ist verantwortlich für die Infektionsprävention, -diagnostik und -therapie, für die flächendeckende Schulung aller Mitarbeiter und nicht zuletzt für die Information von Patienten und Besuchern. Denn auch sie spielen bei der Vermeidung von Infektionen eine bedeutende Rolle. Die Händehygiene ist dabei das wichtigste Stichwort. Am „Tag der Hände“ macht das Krankenhaus Düren Mitarbeiter, Patienten und Besucher darauf ganz besonders aufmerksam. In diesem Jahr findet dieser Aktionstag am Mittwoch, 30. September, statt. Von 10 bis 15 Uhr gibt es in der Eingangshalle des Krankenhauses zahlreiche Informationen und Demonstrationen.

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Freitag, 26 Juni 2015 14:45

Kampf gegen Multiresistenzen

Patientenforum „Medizin hautnah“: Im Mittelpunkt stehen die Krankenhaushygiene und der Umgang mit Antibiotika.

Solch prominente Referenten waren beim DZ-Forum Medizin wohl noch nie zu Gast. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD)  hatten eine gemeinsame Mission: den Kampf gegen sogenannte multiresistente Keime beziehungsweise die Entstehung von Antibiotika-Resistenzen. Als eine „Bedrohung für die Menschheit“ schätzt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Entwicklung ein, dass vielen Keimen nicht mehr mit den bisher bekannten und erprobten Antibiotika beigekommen werden kann.

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Wir sind Teil der Initiative der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen «Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger»

Unsere Gesundheit ist das höchste Gut, für ihren Schutz spielt Hygiene in der öffentlichen Wahrnehmung und im Klinikalltag eine zentrale Rolle. Grund hierfür ist eine stärker werdende Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses Thema. Unser Krankenhaus und weitere 369 Kliniken in Nordrhein-Westfalen nehmen das Thema Hygiene und die Sorgen der Patienten ernst, denn antibiotikaresistente Krankheitserreger sind eine große Herausforderung und zwar nicht nur in NRW, sondern im globalen Maßstab.

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Am Donnerstag, 25. Juni, geht es im Foyer des Krankenhauses um multiresistente Keime, Antibiotika-Einsatz und einiges mehr

„Killer-Keime“ – dieses Wort mag Dr. Bernhard Heising nicht besonders. Er spricht lieber von multiresistenten Keimen. Gemeint sind Bakterien, die mit keinem bekannten Antibiotikum mehr bekämpft werden können. Die Gefahr, die von ihnen ausgeht, möchte der Leiter des Zentrums für Infektiologie und Krankenhaushygiene des Dürener Krankenhauses aber auf keinen Fall herunterspielen. „Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Multiresistenz als eine Bedrohung der Menschheit ein“, sagt Heising. Wie in Krankenhäusern der Kampf gegen diese Keime geführt wird – und wie Antibiotika verantwortlich von Medizinern eingesetzt werden: Darum geht es beim nächsten Forum „Medizin hautnah“, zu dem das Krankenhaus Düren in Zusammenarbeit mit der Dürener Zeitung und der AOK am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr ins Foyer der Klinik einlädt.

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