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Donnerstag, 19 September 2019 10:30

Die Symptome richtig deuten

Die Sterblichkeit bei Sepsis, der sogenannten „Blutvergiftung“, ist in Deutschland höher als in anderen Industrieländern. Überlebende Patienten leiden oft an schweren Folgeschäden. Um über die Gefahren und die Symptome der Sepsis aufzuklären, hat das Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) in der Eingangshalle des Krankenhauses Düren Informationstafeln aufgestellt. Patienten und Besucher können sich dort über dieses wenig bekannte Krankheitsbild informieren, an dem jährlich weltweit mehr als 6 Millionen Menschen sterben und das zugleich als die häufigste vermeidbare Todesursache gilt.

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Das Krankenhaus Düren ist erneut mit dem Goldsiegel der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet worden. Die Klinik an der Roonstraße darf das Siegel, das ihr bereits für die Jahre 2017 und 2018 verliehen wurde, nun mindestens bis Ende 2020 weiter tragen. Mit der Verleihung des Goldsiegels bestätigt die vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Kampagne „Aktion Saubere Hände“ Gesundheitseinrichtungen, dass sie die anspruchsvollsten Kriterien im Hinblick auf Mitarbeiterschulung und Anwen­dung von Händedesinfektion erfüllen. Von rund 350 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen tragen derzeit nur 17 das Goldsiegel.

Publiziert in Hygiene
Dienstag, 27 November 2018 14:56

Infos, Schwarzlicht und ein Kreuzworträtsel

Der Tag der Hände ist längst zu einer festen Größe im Terminkalender des Krankenhauses Düren geworden. Und die Resonanz ist ungebrochen groß. Fünf Stunden lang war der Informationsstand, den das hauseigene Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) im Foyer der kommunalen Klinik aufgebaut hatte, sehr gut besucht. Viele Mitarbeiter des Hauses und zahlreiche interessierte Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in Sachen Händehygiene, der wichtigsten Grundlage zur Vermeidung von Keimübertragungen in Krankenhäusern, auf den neuesten Stand zu bringen.

Publiziert in Hygiene

Unkontrollierter und übermäßiger Einsatz von Antibiotika hat dazu geführt, dass Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden. Gegen manchen Krankheitserreger hat die Medizin deshalb nur noch wenige oder im schlimmsten Fall gar keine Mittel mehr. Die Weltgesundheitsorganisation betrachtet die zunehmende Resistenzentwicklung als eine Bedrohung für die Menschheit. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, verpflichtet das Infektionsschutzgesetz Krankenhäuser zu einer „rationalen Antibiotikaverordnung“. Der Fachbegriff dafür ist Antibiotic Stewardship (ABS). Um die Frage, wie und warum das ABS in der Intensivmedizin zu fördern ist, ging es jetzt beim 5. Dürener Workshop Infektiologie des Krankenhauses Düren, der wieder vom dortigen Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) und der Anästhesieabteilung veranstaltetet wurde. 

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Montag, 21 September 2015 13:20

Keine Chance für Keime

Krankenhaus Düren lädt zum „Tag der Hände“ und zeigt eine Ausstellung über multiresistente Erreger. 

Weil die Sicherheit der Patienten von herausragender Bedeutung ist, genießt das Thema Hygiene im Krankenhaus Düren den größten Stellenwert. Mit der Gründung eines eigenen Zentrums für Infektiologie und Krankenhaushygiene hat die Klinik an der Roonstraße dies vor drei Jahren noch einmal deutlich unterstrichen. Das Zentrum ist verantwortlich für die Infektionsprävention, -diagnostik und -therapie, für die flächendeckende Schulung aller Mitarbeiter und nicht zuletzt für die Information von Patienten und Besuchern. Denn auch sie spielen bei der Vermeidung von Infektionen eine bedeutende Rolle. Die Händehygiene ist dabei das wichtigste Stichwort. Am „Tag der Hände“ macht das Krankenhaus Düren Mitarbeiter, Patienten und Besucher darauf ganz besonders aufmerksam. In diesem Jahr findet dieser Aktionstag am Mittwoch, 30. September, statt. Von 10 bis 15 Uhr gibt es in der Eingangshalle des Krankenhauses zahlreiche Informationen und Demonstrationen.

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Freitag, 26 Juni 2015 14:45

Kampf gegen Multiresistenzen

Patientenforum „Medizin hautnah“: Im Mittelpunkt stehen die Krankenhaushygiene und der Umgang mit Antibiotika.

Solch prominente Referenten waren beim DZ-Forum Medizin wohl noch nie zu Gast. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD)  hatten eine gemeinsame Mission: den Kampf gegen sogenannte multiresistente Keime beziehungsweise die Entstehung von Antibiotika-Resistenzen. Als eine „Bedrohung für die Menschheit“ schätzt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Entwicklung ein, dass vielen Keimen nicht mehr mit den bisher bekannten und erprobten Antibiotika beigekommen werden kann.

Publiziert in Hygiene

Wir sind Teil der Initiative der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen «Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger»

Unsere Gesundheit ist das höchste Gut, für ihren Schutz spielt Hygiene in der öffentlichen Wahrnehmung und im Klinikalltag eine zentrale Rolle. Grund hierfür ist eine stärker werdende Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses Thema. Unser Krankenhaus und weitere 369 Kliniken in Nordrhein-Westfalen nehmen das Thema Hygiene und die Sorgen der Patienten ernst, denn antibiotikaresistente Krankheitserreger sind eine große Herausforderung und zwar nicht nur in NRW, sondern im globalen Maßstab.

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Am Donnerstag, 25. Juni, geht es im Foyer des Krankenhauses um multiresistente Keime, Antibiotika-Einsatz und einiges mehr

„Killer-Keime“ – dieses Wort mag Dr. Bernhard Heising nicht besonders. Er spricht lieber von multiresistenten Keimen. Gemeint sind Bakterien, die mit keinem bekannten Antibiotikum mehr bekämpft werden können. Die Gefahr, die von ihnen ausgeht, möchte der Leiter des Zentrums für Infektiologie und Krankenhaushygiene des Dürener Krankenhauses aber auf keinen Fall herunterspielen. „Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Multiresistenz als eine Bedrohung der Menschheit ein“, sagt Heising. Wie in Krankenhäusern der Kampf gegen diese Keime geführt wird – und wie Antibiotika verantwortlich von Medizinern eingesetzt werden: Darum geht es beim nächsten Forum „Medizin hautnah“, zu dem das Krankenhaus Düren in Zusammenarbeit mit der Dürener Zeitung und der AOK am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr ins Foyer der Klinik einlädt.

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Dienstag, 01 Juli 2014 16:41

Besiegelte Patientensicherheit

Krankenhaus Düren erhält das Qualitätssiegel der Stiftung euPrevent

Das Krankenhaus Düren ist in Sachen Hygiene und Patientensicherheit weiterhin eine Vorbild-Klinik: Die Stiftung euPrevent bescheinigte dem Krankenhaus jetzt mit der Verleihung ihres Qualitätssiegels zum zweiten Mal, dass an der Roonstraße höchster Wert auf Hygiene und Infektionsschutz gelegt wird. Mit den Vertretern von 18 weiteren Kliniken aus der Euregio Maas-Rhein und Rheinland-Pfalz nahmen die Verantwortlichen des Dürener Krankenhauses das Siegel in Aachen entgegen.

Publiziert in Hygiene