Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Düren
Roonstraße 30
52351 Düren

02421 30-1307
F 02421 30-191307

Operation und Prothese

Moderne Hightech-Implantate – individuell auf Ihren Körper abgestimmt

Jeder Mensch ist einzigartig – das gilt auch für seine Anatomie, seine Knochenstruktur und seinen Lebensstil. Deshalb gibt es in der modernen Medizin nicht „die eine“ Standard-Hüftprothese. Welches Modell für Sie das richtige ist, entscheidet unser Team im zertifizierten EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Krankenhaus Düren maßgeschneidert für jeden einzelnen Patienten.

Unser oberstes Ziel: Eine extrem langlebige, stabile und schmerzfreie Versorgung, die perfekt zu Ihrem Leben passt.

Die drei Prothesen-Typen im Überblick

Je nachdem, wie stark die Schädigung Ihres Gelenks fortgeschritten ist, kommen unterschiedliche Prothesenformen zum Einsatz:

1. Die Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP)

Dies ist der klassische und am häufigsten eingesetzte Gelenkersatz. Hierbei werden sowohl der verschlissene Hüftkopf als auch die arthrotische Hüftpfanne ersetzt.

  • Hauptanwendung: Fortgeschrittene Hüftarthrose (Coxarthrose), schwere rheumatische Zerstörungen oder Hüftkopfnekrosen.
  • Ihr Vorteil: Maximale Schmerzlinderung, hervorragende Langzeitergebnisse und die vollständige Wiederherstellung der Alltagsmobilität.

2. Die Teilprothese (Hemiendoprothese)

Bei dieser Form wird nur der Hüftkopf durch ein Implantat ersetzt; Ihre natürliche, gesunde Hüftpfanne bleibt komplett unangetastet.

  • Hauptanwendung: Akute Oberschenkelhalsbrüche, insbesondere bei älteren oder gestürzten Patienten, deren eigene Hüftpfanne noch vollkommen intakt ist.
  • Ihr Vorteil: Ein deutlich kürzerer, gewebeschonenderer Eingriff, der eine extrem schnelle Mobilisation direkt nach dem Bruch ermöglicht.

Die Verankerung: Wie hält die Prothese im Knochen?

Damit das neue Gelenk der täglichen Belastung standhält, muss es fest im Knochen verankert werden. Hierfür nutzen wir drei bewährte Verfahren:

VerankerungsartWie es funktioniertFür wen geeignet?
Zementfreie ProtheseDas Implantat besteht aus Titan mit einer rauen Oberfläche. Es wird exakt eingepasst, sodass der eigene Knochen in den Wochen nach der OP direkt in das Metall einwächst (biologische Verankerung).Ideal für jüngere, aktive Patienten mit guter Knochenqualität.
Zementierte ProtheseDer Prothesenschaft und die Pfanne werden mit einem schnell härtenden, extrem verträglichen medizinischen Knochenzement im Knochen fixiert.Perfekt für ältere Patienten oder bei vorliegender Osteoporose, da das Gelenk sofort ab dem ersten Tag voll belastbar ist.
Hybrid-ProtheseDie intelligenteste Kombination aus beiden Welten: Die Hüftpfanne wird zementfrei eingesetzt (wächst von alleine ein), während der Schaft im Oberschenkelknochen zementiert wird.Wird individuell gewählt, wenn die Knochenqualität von Becken und Oberschenkel unterschiedlich ausgeprägt ist.

Der Material-Check: Biokompatibel und extrem verschleißarm

Moderne Hüftprothesen sind Meisterwerke der Medizintechnik. Im Krankenhaus Düren verwenden wir ausschließlich Premium-Materialien von führenden Herstellern, die sich durch maximale Körperverträglichkeit (Biokompatibilität) auszeichnen:

  • Titan: Der hochentwickelte Werkstoff ist extrem leicht, hochbelastbar und wird vom menschlichen Körper wie eigenes Gewebe akzeptiert. Aus ihm bestehen meist die Schäfte und die äußeren Pfannenschalen, da Knochen hervorragend an Titan anhaftet.
  • Spezialkeramik: Keramische Werkstoffe haben eine spiegelglatte Oberfläche. Sie werden für den neuen Hüftkopf genutzt, da sie nahezu keinen Abrieb erzeugen und extrem gleitfähig sind.
  • Hochvernetztes Polyethylen: Dieser hochinnovative Spezialkunststoff wird als Innenschale (Inlay) der Hüftpfanne eingesetzt. Er dient als elastischer Gleitpartner für den Keramikkopf und minimiert den Materialverschleiß auf ein historisches Minimum.
Endoprothetik - Veranschaulichung an Modellen
Endoprothetik - Veranschaulichung an Modellen

Ein künstliches Gelenk (Endoprothese) ist im Rahmen einer fortgeschrittenen Erkrankung der Gelenke wie z. B. durch Arthrose sowie nach gravierenden Unfällen oftmals die langfristig sinnvollste Lösung, um dem Patienten seine gewohnte Lebensqualität zurückgeben. Egal ob Knie Endoprothese (Knie TEP) oder Hüft Endoprothese (Hüft TEP) - als zertifiziertes EndoProthtikZentrum (EPZmax) der Maximalversorgung sind wir Experten für den künstlichen Gelenkersatz einschließlich komplexer Wechsel- bzw. Austauschoperationen.

Der operative Eingriff: Ablauf Ihrer Hüft-OP

Sicher, präzise und gewebeschonend zurück zur schmerzfreien Bewegung

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks gehört heute zu den sichersten, erfolgreichsten und am häufigsten durchgeführten Routineoperationen der modernen Medizin. Im zertifizierten EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Krankenhaus Düren kombinieren wir jahrzehntelange chirurgische Erfahrung mit hochmodernen, muskelschonenden OP-Techniken. Unser Ziel ist ein für Sie schmerzarmer Eingriff, der die Basis für eine schnelle Rückkehr in ein aktives Leben legt.

Die Vorbereitung: Ihr Weg in die Klinik

Ein sicherer Eingriff beginnt bereits Tage vor der eigentlichen Operation durch eine sorgfältige gemeinsame Planung:

  • Das Anästhesiegespräch: Vor der OP besprechen Sie mit unserem Narkoseteam das für Sie sicherste Verfahren. Je nach Gesundheitszustand und persönlichem Wunsch kommt eine Vollnarkose oder eine Spinalanästhesie (Teilnarkose) infrage.
  • Medikamenten-Check: Einige Medikamente – insbesondere blutverdünnende Mittel oder bestimmte Diabetesmedikamente – müssen vor dem Eingriff nach ärztlicher Absprache vorübergehend pausiert oder angepasst werden.
  • Der Aufnahmetag: Die stationäre Aufnahme erfolgt am OP-Tag selbst. Nach einem letzten Kontroll-Check der Befunde, der Blutwerte und der digitalen OP-Planung bereiten wir Sie auf den Eingriff vor (inklusive der ersten Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe).

Der Ablauf der Hüftoperation im Detail

Die Implantation der Prothese dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten und folgt einem präzise getakteten, maximal sicheren Ablauf:

1.Narkose und sichere Lagerung: Schritt 1.

Nachdem die Narkose sanft eingeleitet wurde, werden Sie vom OP-Team sicher und gelenkschonend gelagert. Während der gesamten Operation überwacht die Anästhesie kontinuierlich all Ihre Vitalwerte (Herz, Kreislauf, Blutdruck und Sauerstoff).

2.Muskelschonender Zugang: Schritt 2.

Über einen minimalen Hautschnitt legen unsere Operateure das Hüftgelenk frei. Im Krankenhaus Düren nutzen wir bevorzugt muskel- und gewebeschonende OP-Verfahren. Das bedeutet: Muskeln werden nicht durchtrennt, sondern sanft beiseite geschoben. Das minimiert Schmerzen und beschleunigt die Heilung drastisch.

3.Entfernung der verschlissenen Gelenkteile: Schritt 3.

Der durch die Arthrose zerstörte und schmerzhafte Hüftkopf wird präzise abgetrennt. Anschließend entfernt der Operateur verbliebene Knorpelreste aus der Hüftpfanne und bereitet den Knochen exakt auf das Implantat vor.

4.Präzises Einsetzen der Prothese: Schritt 4.

Nun werden die neuen Hightech-Komponenten eingesetzt: Zuerst die künstliche Hüftpfanne im Becken, dann der Prothesenschaft im Oberschenkelknochen. Zum Schluss wird der neue Prothesenkopf (aus Spezialkeramik) aufgesetzt und das Gelenk eingerenkt. Die Verankerung (zementfrei oder zementiert) folgt exakt der digitalen Vorplanung.

5.Funktionskontrolle und Wundverschluss: Schritt 5.

Noch auf dem OP-Tisch prüft der Chirurg das Ergebnis: Sitzt die Prothese perfekt? Ist das Gelenk in alle Richtungen stabil und frei beweglich? Stimmt die Beinlänge millimetergenau? Erst nach diesem Check wird die Wunde Schicht für Schicht kosmetisch verschlossen und steril verbunden.

Höchste Patientensicherheit im Krankenhaus Düren

Ihre Sicherheit steht für uns an absolut erster Stelle. Um Risiken wie Infektionen oder Verwechslungen gen Null zu senken, greifen in unserem OP-Zentrum strengste, zertifizierte Sicherheitsbarrieren:

  • Die „Surgical Time-out“-Checkliste: Ein mehrstufiges, standardisiertes Kontrollverfahren von Identität, OP-Seite und Prothesenmodell direkt vor dem ersten Schnitt.
  • Maximale Sterilität: Operationen unter modernsten Reinraumbedingungen (Laminar-Air-Flow-Systeme) und eine routinemäßige Antibiotikaprophylaxe direkt vor der OP minimieren das Infektionsrisiko effektiv.

Was Sie selbst zum Operationserfolg beitragen können

Die modernste Chirurgie und das beste Implantat sind nur die halbe Miete. Der langfristige Erfolg entscheidet sich danach. Durch Ihre aktive Mitarbeit können Sie den Heilungsverlauf maßgeblich beschleunigen:

  1. Früh aufstehen: Nutzen Sie die Frühmobilisation. Unsere Physiotherapeuten helfen Ihnen dabei, meist schon am Nachmittag des OP-Tages die ersten Schritte zu machen.
  2. Konsequentes Training: Führen Sie die erlernten physiotherapeutischen Übungen auch auf Station und später in der Reha eigenständig und regelmäßig durch.
  3. Nachsorge ernst nehmen: Nehmen Sie die empfohlenen Kontrolltermine wahr, um den perfekten Sitz des Gelenks langfristig zu sichern.

Haben Sie Fragen zum genauen Ablauf des OP-Tages?

In unserem präoperativen Vorbereitungsgespräch gehen wir jeden Schritt in aller Ruhe mit Ihnen durch und nehmen Ihnen bestehende Sorgen.

Nach der Operation: Ihr Weg zurück in die Bewegung

Strukturierte Nachsorge und Rehabilitation im Krankenhaus Düren

Die erfolgreiche Implantation einer Hüftprothese ist der erste Schritt – die richtige Nachbehandlung der zweite, ebenso wichtige. Moderne, interdisziplinäre Behandlungskonzepte sorgen heute dafür, dass Sie nach der Operation nicht tagelang im Bett liegen, sondern durch eine maßgeschneiderte Schmerztherapie und frühzeitige Mobilisation schnell und sicher wieder auf die Beine kommen.

Im Krankenhaus Düren arbeitet ein erfahrenes Team aus Orthopäden, spezialisierten Pflegekräften, Physiotherapeuten und dem Sozialdienst Hand in Hand, um Ihnen eine rasche Rückkehr in den schmerzfreien Alltag zu ermöglichen.

Phase 1: Die ersten Stunden und Tage nach der OP

Der Aufwachraum

Direkt nach dem Eingriff werden Sie im Aufwachraum oder auf unserer Überwachungsstation sanft wach. Unser Team kontrolliert kontinuierlich Ihre Vitalwerte (Blutdruck, Puls, Sauerstoff) sowie die Durchblutung und Sensibilität Ihres operierten Beines. Sobald Ihr Kreislauf vollkommen stabil ist, werden Sie auf Ihr Zimmer auf der orthopädischen Station verlegt.

Das „Fast-Track“-Konzept: Erste Schritte am OP-Tag

Langes Liegen erhöht das Thromboserisiko und lässt Muskeln schrumpfen. Deshalb gilt bei uns das Prinzip der Frühmobilisation:

  • Gemeinsam mit einem Physiotherapeuten setzen Sie sich noch am OP-Tag oder spätestens am ersten Tag danach an die Bettkante.
  • Sie führen erste Aktivierungsübungen für die Beinmuskulatur durch.
  • Sie stehen auf und machen – sicher gestützt – die ersten Schritte im Zimmer.

Multimodale Schmerztherapie

Niemand muss nach einer Operation starke Schmerzen aushalten. Eine effektive Schmerzausschaltung ist sogar die Grundvoraussetzung dafür, dass Sie an der Physiotherapie teilnehmen können. Wir setzen auf ein kombiniertes Konzept aus fest angesetzten Medikamenten (als Tablette oder Infusion) und individuell abrufbaren Bedarfsmedikamenten, die exakt auf Ihre Verträglichkeit abgestimmt sind.

Phase 2: Der Stationsaufenthalt und das Alltagstraining

Während Ihres etwa 5-tägigen Aufenthalts im Krankenhaus Düren steigern wir Ihre Belastung Schritt für Schritt. Bei den meisten modernen Hüftprothesen ist eine sofortige Vollbelastung des Beines medizinisch ausdrücklich erwünscht.

Gemeinsam mit der Physiotherapie trainieren Sie täglich:

  • Das sichere Gehen auf der Ebene mit Unterarmgehstützen
  • Das richtige und gelenkschonende Aufstehen, Hinsetzen sowie das Ein- und Aussteigen aus dem Bett
  • Das korrekte Treppensteigen (nach der Regel: „Mit dem gesunden Bein rauf, mit dem operierten Bein runter“)
  • Die regelmäßige Kontrolle und Pflege der Operationswunde.

Phase 3: Die Entlassung und Vorbereitung für zu Hause

Der genaue Entlassungszeitpunkt richtet sich ganz nach Ihrer Wundheilung, Ihrem Allgemeinzustand und Ihrer gewonnenen Selbstständigkeit.

Praktische Alltagshelfer im Überblick

Damit Sie sich in den ersten Wochen zu Hause sicher bewegen können und die Hüfte nicht überlasten (z.B. extremes Beugen über 90° vermeiden), empfiehlt sich der Einsatz kleiner Hilfsmittel:

  • Für Bad & WC: Toilettensitzerhöhung, rutschfester Duschhocker und Haltegriffe.
  • Für das Ankleiden: Strumpfanziehhilfe, lange Schuhlöffel und Greifzangen, um sich nicht tief bücken zu müssen.
  • Für die Wege: Die vertrauten Unterarmgehstützen für die ersten Wochen.

Phase 4: Die Rehabilitation (Reha)

Die eigentliche Festigung Ihres neuen Gangbildes und der gezielte Muskelaufbau finden in der anschließenden Rehabilitation statt. Sie schließt sich meist direkt an den Krankenhausaufenthalt an (Anschlussheilbehandlung, AHB).

Unser Service für Sie: Sie müssen sich nicht um den Papierkram kümmern. Unser klinikeigener Sozialdienst besucht Sie direkt am Krankenbett, bespricht die Optionen mit Ihnen und organisiert die gesamte Reha sowie den Transport für Sie.

Sie haben dabei die Wahl zwischen zwei Wegen:

1. Stationäre Rehabilitation

Sie verbringen ca. drei Wochen in einer spezialisierten Rehaklinik. Sie konzentrieren sich dort voll auf Ihre Genesung, erhalten tägliche Therapien und werden vollverpflegt. Ideal, wenn Sie zu Hause alleine leben.

2. Ambulante / Tagesklinische Rehabilitation

Sie wohnen weiterhin zu Hause, werden morgens von einem Fahrdienst in ein regionales Rehazentrum gebracht, absolvieren dort Ihr Tagesprogramm an Therapien und verbringen den Abend in Ihren eigenen vier Wänden.

Die ersten Wochen mit dem neuen Gelenk

Die vollständige Anpassung des Körpers an die neue Hüfte ist ein Prozess, der individuell einige Monate in Anspruch nehmen kann. Seien Sie geduldig mit sich. Wenn Sie Ihre physiotherapeutischen Übungen konsequent fortführen, sich regelmäßig gelenkschonend bewegen und die Nachsorgetermine wahrnehmen, steht einem schmerzfreien, aktiven Leben ohne Einschränkungen nichts mehr im Weg.

Haben Sie Fragen zur Organisation Ihrer Reha oder zu benötigten Hilfsmitteln?

Unser Sozialdienst steht Ihnen bereits im Vorfeld Ihrer Operation beratend zur Seite.

Kontakt und Terminvereinbarung

Kontakt Icon
Telefon-Icon zur Kontaktaufnahme

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Düren
Roonstraße 30
52351 Düren

Chefarztsekretariat
Frau Alexandra Reiche

02421 30-1331
F 02421 30-191307

 

Sprechstunden

In unserer täglichen orthopädisch-unfallchirurgischen Sprechstunde klären wir mit Ihnen ab, ob eine Operation notwendig ist.
Ebenfalls sind wir nach einer Operation in unseren Sprechstunden für Sie Ansprechpartner.
Gerne sehen wir Sie auch zu einer Zweitmeinung. Wir beraten objektiv und auf Augenhöhe.

Einen zeitnahen Termin können Sie unkompliziert über das untenstehende Kontaktformular anfragen.
Bei besonderen Anliegen können Sie telefonisch unter 02421-30 1307 einen Termin absprechen. 
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin eine haus- oder fachärztliche Überweisung an die Orthopädie/Unfallchirurgie mit.
Bei jedem Termin erfolgt die persönliche Anmeldung zunächst in der Haupthalle (links, direkt neben dem Café).

Arbeitsunfälle (BG) behandeln wir in einer separaten Sprechstunde.

Joggendes Paar im Wald

Beste OP, die ich je hatte

"Wahnsinn wie toll da alles funktioniert.Da kann man sich mit ruhigen Gewissen behandeln und oder operieren lassen. Das Pflegepersonal ist von der Holding Area bis das Personal auf der Station und die Damen die das ganze KH sauberhalten ganz Grossartig und immer um die Patienten bemüht, sodas man sich jederzeit gut betreut fühlt.Da wären dann noch die Ärzte,die sehr kompetent sind und einem alles so super erklären das ich das auch als nicht Arzt verstehe.Etwas vergleichbares wird sehr schwer zu finden sein.Ich kann mich nur vielmals bedanken und sage beide Daumen hoch ."

Patientenstimme auf klinikbewertungen.de

Ärzteteam

  • Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Dienstknecht
    Chefarzt

  • Reichert

    Christian Reichert
    Leitender Oberarzt

  • Ali Ghossein
    Oberarzt
    Sektionsleiter Endoprothetik 

  • Leiter des Endoprothetikzentrums Dr. Maiburg

    Dr. Johannes Maiburg
    Leitender Arzt

  • Thomas Kortstegge, Oberarzt Endoprothetik / Gelenkersatz, Krankenhaus Düren

    Thomas Kortstegge
    Oberarzt
    Leitender Arzt für das berufsgenossenschaftliche VA-Verfahren

Das interdisziplinäre Netzwerk Ihrer Behandlung

Ein optimales Operationsergebnis entsteht, wenn Spezialisten verschiedener Fachdisziplinen ihr Wissen bündeln. Auf unserer Station und im OP-Zentrum werden Sie rund um die Uhr betreut von:

1. Das ärztliche OP-Team

Unsere Spezialisten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügen über jahrelange chirurgische Expertise bei Erstimplantationen sowie hochkomplexen Wechseloperationen (Revisionen). Vor jedem Eingriff nehmen wir uns viel Zeit für Sie: Wir analysieren Ihre digitale Planung und stimmen das Implantat exakt auf Ihren Körperbau und Ihre Mobilitätsziele ab.

2. Die Fachärzte für Anästhesie

Das Narkoseteam begleitet Sie vor, während und unmittelbar nach dem Eingriff. Im präoperativen Gespräch wird das für Sie schonendste Verfahren (Vollnarkose oder Spinalanästhesie) ausgewählt. Während der OP sichern modernste Monitoring-Systeme Ihre Vitalfunktionen, während im Anschluss eine passgenaue Schmerztherapie eingeleitet wird.

3. Das orthopädische Pflegeteam

Unsere Pflegekräfte sind rund um die Uhr Ihre ersten Ansprechpartner auf Station. Sie kombinieren professionelles Wund- und Schmerzmanagement mit empathischer Unterstützung bei den täglichen Aktivitäten in den ersten Tagen nach der Operation.

4. Das physiotherapeutische Team

Bewegung von Anfang an: Unsere Therapeuten stehen oft schon wenige Stunden nach dem Eingriff an Ihrem Bett. Mit individuell angepassten Übungsprogrammen, einer gezielten Gangschule und dem ersten Treppentraining begleiten sie Sie Schritt für Schritt zurück in die Selbstständigkeit.

5. Radiologie & Sozialdienst

  • Präzise Bildgebung: Die radiologische Abteilung sichert mittels digitalem Röntgen, CT oder MRT die exakte anatomische Grundlage für die millimetergenaue Operationsplanung.
  • Lückenlose Entlassplanung: Der Sozialdienst kümmert sich direkt am Krankenbett um den reibungslosen Übergang in die Reha (Anschlussheilbehandlung) und organisiert notwendige Hilfsmittel für Ihr Zuhause.

Höchste Qualität durch zertifizierte Maximalversorgung

Als zertifiziertes EPZmax erfüllt das Krankenhaus Düren die strengsten nationalen und internationalen Qualitätskriterien für den künstlichen Gelenkersatz.

Ihre Qualitäts-Vorteile auf einen Blick:

  • Geprüfte Expertise: Ausschließlich erfahrene Hauptoperateure mit hohen jährlichen Mindestfallzahlen führen die Eingriffe durch.
  • Lückenlose Dokumentation: Jede implantierte Prothese wird im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) erfasst, um maximale Langzeitsicherheit zu garantieren.
  • Sicherheit im Fokus: Durch standardisierte Abläufe und strenge Hygienekonzepte liegen unsere Komplikationsraten nachweislich auf einem extrem niedrigen Niveau.

Qualität und Erfahrung: Das EPZmax Düren

Zertifizierte Sicherheit und höchste Fallzahlen für Ihre Gelenkgesundheit

Der Entschluss zu einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk ist eine Entscheidung für mehr Lebensqualität – aber auch eine Entscheidung, die Vertrauen erfordert. Neben modernen Implantatmaterialien entscheiden vor allem zwei Faktoren über den langfristigen Erfolg einer Prothese: die chirurgische Routine des Operations-Teams und lückenlos kontrollierte Qualitätsstandards.

Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) bündelt das Krankenhaus Düren universitäre Behandlungsqualität mit einer engmaschigen, persönlichen Betreuung.

Unser Qualitäts-Dashboard auf einen Blick

Für Patientinnen und Patienten ist das Siegel „EPZmax“ der höchste nationale Sicherheitsnachweis in der Gelenkchirurgie. Es garantiert handfeste Fakten:

KriteriumStandard im Krankenhaus DürenIhr konkreter Patientennutzen
ErfahrungRund 850 endoprothetische Eingriffe im Jahr 2025Höchste Routine selbst bei schwierigen anatomischen Ausgangslagen.
SpezialisierungAusschließliche Operation durch erfahrene „Senior-/Hauptoperateure“Ihr Gelenk wird niemals von Anfängern, sondern immer von ausgewiesenen Experten eingesetzt.
SicherheitAnbindung an das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD)Lebenslange, lückenlose Qualitätskontrolle und Materialrückverfolgbarkeit.
PrüfungJährliche, mehrtägige Audits durch unabhängige externe Gutachter (EndoCert)Nachweisliche Einhaltung strengster Hygiene-, Struktur- und Behandlungsstandards.

Unser medizinisches Leistungsspektrum

In unserem Zentrum behandeln wir das gesamte Spektrum des fortgeschrittenen Gelenkverschleißes an Hüfte und Knie. Zu unseren täglichen Schwerpunkten gehören:

  • Hüftendoprothetik (Hüft-TEP): Gelenkersatz bei schwerer Hüftarthrose (Coxarthrose), Hüftkopfnekrosen oder hüftnahen Knochenbrüchen.
  • Knieendoprothetik (Knie-TEP): Präzise implantierte Oberflächenersatzelemente bei Kniearthrose (Gonarthrose) und rheumatischen Gelenkschäden.

Kontinuierliche Qualitätssicherung: Dem Zufall keine Chance

Qualität ist im Krankenhaus Düren kein Zustand, sondern ein täglicher Prozess. Um unsere hervorragenden Behandlungsergebnisse langfristig zu sichern, setzen wir auf ein dreistufiges Kontrollsystem:

1. Digitale Präzisionskontrolle

Jeder chirurgische Eingriff wird im Vorfeld computergestützt geplant. Während und unmittelbar nach der Operation sichern digitale Röntgen- und Funktionsanalysen, dass das Implantat perfekt sitzt, die Beinlänge exakt stimmt und die Bandstabilität optimal austariert ist.

2. Strenge Infektionsprophylaxe

Unsere Operationssäle der höchsten Reinheitsklasse, standardisierte Sterilisationsverfahren und eine konsequente, patientenbezogene Antibiotikaprophylaxe senken das ohnehin sehr geringe Risiko von Wundinfektionen auf ein absolutes Minimum.

3. Ergebniskontrolle & Patientenzufriedenheit

Wir erfassen und analysieren die Mobilitätsfortschritte und die Schmerzfreiheit unserer Patienten systematisch. Diese Daten fließen direkt in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer „Fast-Track“-Behandlungspfade (Frühmobilisation) ein.

Erfahrung schafft Vertrauen: Ihr Weg zu uns

Wenn Sie Schmerzen an der Hüfte oder am Knie belasten, müssen Sie sich nicht mit Einschränkungen abfinden. Unser erfahrenes Team nimmt sich Zeit für Sie, analysiert Ihre Befunde und bespricht mit Ihnen, ob eine konservative Therapie ausreicht oder ein künstlicher Gelenkersatz Ihnen Ihre Mobilität zurückgeben kann.

Möchten Sie Ihre Gelenkbeschwerden von zertifizierten Experten begutachten lassen?

Vereinbaren Sie ganz einfach einen Beratungstermin in unserer endoprothetischen Spezialsprechstunde.

 

Weiterführende Informationen

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