Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Düren
Roonstraße 30
52351 Düren

02421 30-1307
F 02421 30-191307

Hüftprothese in Düren – Moderne Hüft-OP im EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung

Mehr Lebensqualität durch ein künstliches Hüftgelenk

Schmerzen in der Hüfte schränken das Leben oft drastisch ein. Wenn Gehen, Treppensteigen, Sport oder selbst alltägliche Bewegungen zur Qual werden, steckt meist eine Erkrankung des Hüftgelenks dahinter. Häufige Ursachen sind Hüftarthrose, Hüftkopfnekrose, rheumatische Erkrankungen oder die Folgen von Verletzungen.

Im zertifizierten EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Krankenhaus Düren behandeln wir Sie mit modernsten Verfahren der Hüftendoprothetik. Unser Ziel: Ihre Schmerzen dauerhaft zu lindern, Ihre Beweglichkeit wiederherzustellen und Ihnen den Weg zurück in ein aktives, selbstständiges Leben zu ebnen.

Eine Hüftprothese kommt dann infrage, wenn konservative Therapien wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen keine ausreichende Besserung mehr bringen und der Leidensdruck im Alltag zu groß wird. Dank muskelschonender Operationsverfahren und hochwertiger Implantate schenken wir heute vielen Menschen ein großes Stück Mobilität und Lebensfreude zurück.

Häufige Gründe für eine Hüftprothese

Nicht jede Hüfterkrankung erfordert sofort einen Gelenkersatz. Bleiben Schmerzen und Einschränkungen jedoch trotz konservativer Behandlung dauerhaft bestehen, ist die Operation oft die sinnvollste Option.

 

 

Die häufigsten Ursachen im Überblick:

  • Hüftarthrose (Coxarthrose): Der schützende Gelenkknorpel nutzt sich zunehmend ab. Typische Zeichen sind Leistenschmerzen, Anlaufschmerzen nach Ruhephasen, Probleme beim Treppensteigen und eine abnehmende Belastbarkeit.
  • Hüftkopfnekrose: Durch eine Durchblutungsstörung stirbt Knochengewebe im Hüftkopf ab. Das Gelenk kann im Verlauf einbrechen, was starke Schmerzen verursacht.
  • Rheumatische Erkrankungen: Chronische Entzündungen wie die rheumatoide Arthritis zerstören Knorpel und Knochen dauerhaft.
  • Hüftnahe Frakturen: Oberschenkelhalsbrüche – gerade bei älteren Menschen – erfordern oft einen schnellen Protheseneinsatz, um die Mobilität rasch wiederherzustellen.
  • Fehlstellungen: Angeborene oder erworbene Fehlbildungen (z. B. Hüftdysplasie) führen zu vorzeitigem Gelenkverschleiß.

Gut zu wissen: Die Entscheidung für ein künstliches Hüftgelenk treffen wir immer gemeinsam mit Ihnen. Sie basiert auf Ihren individuellen Beschwerden, den Röntgenbildern sowie Ihren persönlichen Lebensumständen und Erwartungen.

Warum eine Behandlung im Krankenhaus Düren?

Das Krankenhaus Düren zählt zu den führenden und erfahrensten Zentren für Gelenkersatz in der Region.

  • Zertifiziertes EPZmax: Als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung erfüllen wir nachweislich die strengsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Versorgung mit künstlichen Gelenken.
  • Umfangreiche Erfahrung: Im vergangenen Jahr (2025) haben unsere Spezialisten rund 850 endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie erfolgreich durchgeführt. Diese hohen Fallzahlen garantieren Ihnen maximale chirurgische Expertise.
  • Präzise & schonend: Wir nutzen moderne, muskelschonende Operationsverfahren (minimalinvasive Zugänge) und planen Ihr Implantat im Vorfeld digital am Computer, perfekt angepasst an Ihre Anatomie.
  • Ganzheitliche Betreuung: Bei uns sind Sie von der ersten Sprechstunde über die Diagnostik und die maßgeschneiderte Schmerztherapie bis hin zur Organisation der Anschlussheilbehandlung (Reha) und der langfristigen Nachsorge in sicheren Händen.

Unser Leistungsspektrum der Hüftendoprothetik

Endoprothetik - Veranschaulichung an Modellen
Endoprothetik - Veranschaulichung an Modellen

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie deckt das gesamte Spektrum der modernen Hüftversorgung ab:

1. Primäre Hüftprothese (Hüft-TEP)

Der erstmalige Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks (Totalendoprothese) bei Arthrose, Nekrosen oder Brüchen.

2. Diagnostik & digitale Planung

  • Umfassende orthopädische Untersuchung
  • Präzise Bildgebung (Röntgen, bei Bedarf MRT und CT)
  • Digital gestützte, individuelle Implantatauswahl

3. Nachsorge & Rehabilitation

  • Frühmobilisation (Aufstehen meist schon am OP-Tag)
  • Engmaschige physiotherapeutische Begleitung
  • Direkte Organisation Ihrer Reha-Maßnahme

Auf einen Blick: Das Wichtigste für Sie

Ihre SituationUnser BehandlungsansatzIhre Vorteile bei uns

• Dauerhafte Schmerzen



 

• Kaum noch schmerzfreies Gehen



 

• Schlaflose Nächte durch Ruheschmerz



 

• Konservative Therapie ausgereizt

• Ganzheitliche Diagnostik



 

• Muskelschonende OP-Techniken



 

• Maßgeschneiderte Implantate



 

• Strukturierte Schmerztherapie

• Zertifiziertes Zentrum (EPZmax)



 

• Über 850 Eingriffe pro Jahr



 

• Erfahrene Hauptoperateure



 

• Schnelle Frühmobilisation

Möchten Sie sich persönlich beraten lassen?

Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer orthopädischen Spezialsprechstunde. Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Fragen.

  • Das Hüftgelenk verstehen: Aufbau, Funktion und Erkrankungen

    Wie ein gesundes Gelenk arbeitet – und was es aus dem Takt bringt

    Das Hüftgelenk ist eines der größten und am stärksten belasteten Gelenke des menschlichen Körpers. Als zentrale Verbindung zwischen Becken und Oberschenkel trägt es bei jedem Schritt ein Vielfaches Ihres Körpergewichts. Erst wenn Schmerzen auftreten, bemerken wir, wie unverzichtbar die Hüfte für unsere alltägliche Unabhängigkeit ist.

    Im Krankenhaus Düren setzen wir auf ein tiefes Verständnis dieser komplexen Anatomie, um für Sie die schonendste Therapie zu finden – von der präzisen Diagnostik bis zur modernen Hüftendoprothetik.

    Anatomie der Hüfte: Ein meisterhaftes Kugelgelenk

    Durch seinen Aufbau vereint das Hüftgelenk maximale Stabilität mit enormer Bewegungsfreiheit. Es funktioniert wie ein klassisches Kugelgelenk und besteht aus fünf Schlüsselelementen:

    • Der Hüftkopf: Das kugelförmige, obere Ende des Oberschenkelknochens (Femur). Er sitzt tief und sicher in der Pfanne.
    • Die Hüftpfanne: Eine perfekt passende Vertiefung im Beckenknochen (Acetabulum), die den Hüftkopf umschließt.
    • Der Gelenkknorpel: Eine spiegelglatte, elastische Schicht, die sowohl den Hüftkopf als auch die Pfanne überzieht. Dieser Knorpel wirkt wie ein natürlicher Stoßdämpfer und sorgt für eine völlig reibungsfreie Bewegung.
    • Die Gelenkkapsel: Eine straffe, flüssigkeitsgefüllte Hülle, die das Gelenk schützt und mit Gelenkschmiere (Nährstoffen) versorgt.
    • Muskeln und Sehnen: Die umliegende Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur steuert die Bewegung, gibt Halt und sorgt für ein sicheres Gleichgewicht beim Gehen.

    Mobilität in drei Dimensionen

    Weil die Hüfte ein Kugelgelenk ist, ermöglicht sie komplexe Bewegungsabläufe, die wir im Alltag meist unbewusst ausführen:

    1. Beugen & Strecken: Unverzichtbar für das Gehen, Treppensteigen, Hinsetzen und Fahrradfahren.
    2. Abspreizen & Heranführen: Brauchen wir beispielsweise beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto oder bei sportlichen Seitwärtsbewegungen.
    3. Innen- & Außenrotation: Drehbewegungen, die uns das Wenden des Körpers im Stand oder das Überkreuzen der Beine beim Sockenanziehen erlauben.

    Wenn die Hüfte streikt: Ursachen für den Gelenkverschleiß

    Ein gesundes Hüftgelenk arbeitet jahrzehntelang fast verschleißfrei. Wenn jedoch die schützende Knorpelschicht beschädigt wird oder die Biomechanik nicht mehr stimmt, reibt im Spätstadium Knochen auf Knochen.

    Die Medizin unterscheidet im Wesentlichen fünf Hauptursachen für schwere Hüftschäden:

    ErkrankungWas passiert im Gelenk?Mögliche Auslöser / Risiken
    Hüftarthrose (Coxarthrose)Chronischer, fortschreitender Abbau des Gelenkknorpels.Alter, Übergewicht, Fehlbelastung, genetische Veranlagung.
    HüftkopfnekroseDas Knochengewebe des Hüftkopfes stirbt aufgrund mangelnder Durchblutung ab und kann einbrechen.Durchblutungsstörungen, Traumata, langfristige Cortisontherapie, hoher Alkoholkonsum.
    Rheumatische ErkrankungenChronische Entzündungsprozesse greifen die Gelenkinnenhaut, den Knorpel und den Knochen an.Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheumatoide Arthritis).
    Hüftnahe FrakturenAkute Brüche des Oberschenkelhalses, die die Gelenkstruktur sofort zerstören.Stürze im Alter, Osteoporose. Als regionales Traumazentrum sind wir auf diese Notfälle spezialisiert.
    HüftdysplasieEine angeborene Fehlstellung, bei der die Pfanne den Kopf nicht richtig überdacht.Angeborene Fehlbildung (führt oft schon in jungen Jahren zu Arthrose).

     

  • Typische Warnsignale: Wann Sie zum Spezialisten sollten

    Erkrankungen der Hüfte beginnen meist schleichend. Typischerweise äußern sie sich durch folgende Beschwerden:

    • Der "Leistenschmerz": Hüftschmerzen machen sich fast immer in der Leistengegend bemerkbar. Häufig strahlen sie bis in den Oberschenkel oder sogar ins Knie aus.
    • Der "Anlaufschmerz": Typisch für Arthrose. Die ersten Schritte nach dem Aufstehen am Morgen oder nach langem Sitzen sind extrem schmerzhaft und steif. Nach ein paar Minuten "läuft es sich ein".
    • Belastungs- und Ruheschmerz: Anfangs schmerzt die Hüfte nur bei langen Fußmärschen. Später treten die Schmerzen auch bei kurzen Wegen, beim Stehen und schließlich sogar nachts im Liegen auf. Dauerschmerz in der Nacht ist ein starkes Signal für ein fortgeschrittenes Stadium.
    • Kompensation im Alltag: Betroffene fangen oft unbewusst an zu hinken, meiden niedrige Stühle und bekommen massive Probleme beim Anziehen von Schuhen und Socken, weil die Drehbarkeit der Hüfte verloren geht.

    Achtung: Viele Patienten vermuten fälschlicherweise zuerst ein Knie- oder Rückenproblem!

    Wenn diese Einschränkungen Ihre Lebensqualität dauerhaft dominieren und konservative Therapien (Physiotherapie, Schmerzmittel) keine Linderung mehr bringen, sollten wir in einem persönlichen Gespräch klären, ob ein künstlicher Gelenkersatz Ihnen Ihre Freiheit zurückgeben kann.

Kontakt und Terminvereinbarung

Kontakt Icon
Telefon-Icon zur Kontaktaufnahme

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Düren
Roonstraße 30
52351 Düren

Chefarztsekretariat
Frau Alexandra Reiche

02421 30-1331
F 02421 30-191307

 

Sprechstunden

In unserer täglichen orthopädisch-unfallchirurgischen Sprechstunde klären wir mit Ihnen ab, ob eine Operation notwendig ist.
Ebenfalls sind wir nach einer Operation in unseren Sprechstunden für Sie Ansprechpartner.
Gerne sehen wir Sie auch zu einer Zweitmeinung. Wir beraten objektiv und auf Augenhöhe.

Einen zeitnahen Termin können Sie unkompliziert über das untenstehende Kontaktformular anfragen.
Bei besonderen Anliegen können Sie telefonisch unter 02421-30 1307 einen Termin absprechen. 
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin eine haus- oder fachärztliche Überweisung an die Orthopädie/Unfallchirurgie mit.
Bei jedem Termin erfolgt die persönliche Anmeldung zunächst in der Haupthalle (links, direkt neben dem Café).

Arbeitsunfälle (BG) behandeln wir in einer separaten Sprechstunde.

Wann ist eine Hüftprothese notwendig?

Konservative Therapien ausschöpfen und den richtigen OP-Zeitpunkt finden

Nicht jede Veränderung am Hüftgelenk muss sofort operiert werden. Im zertifizierten EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Krankenhaus Düren gilt der Grundsatz: Wir schöpfen zunächst alle modernen, nichtoperativen (konservativen) Maßnahmen aus. Das Ziel ist es, Ihre Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und eine Operation so lange wie möglich sicher hinauszuzögern.

Erst wenn diese Optionen keine ausreichende Besserung mehr bringen und Ihre Lebensqualität im Alltag massiv sinkt, wird das künstliche Hüftgelenk zu einer sinnvollen und langfristig wirksamen Lösung.

Konservative Behandlung: Die Alternativen vor einer Operation

Solange der Gelenkverschleiß noch nicht zu weit fortgeschritten ist, stehen grundsätzlich verschiedene Therapiesäulen zur Verfügung:

1. Gezielte Physiotherapie

Ein starkes Gelenk braucht starke Muskeln. Durch individuelle Krankengymnastik kräftigen wir die gelenkstabilisierende Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur, korrigieren Fehlbelastungen und schulen schonende Bewegungsabläufe im Alltag.

2. Differenzierte Schmerz- und Entzündungstherapie

Schmerzen führen oft zu einer Schonhaltung, die andere Gelenke schädigt. Durch den kontrollierten Einsatz entzündungshemmender Medikamente durchbrechen wir diesen Teufelskreis, um Ihnen wieder schmerzfreie Bewegung zu ermöglichen.

3. Gezielte Injektionen

Direkt in das Hüftgelenk eingebrachte, entzündungshemmende Präparate oder Knorpelschutz-Präparate können akute Beschwerden und Reizzustände vorübergehend effektiv lindern.

4. Entlastung durch Bewegung & Gewichtsreduktion

Jedes Kilo weniger entlastet die Hüfte beim Gehen um ein Vielfaches. Wir beraten Sie zu gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Aqua-Gymnastik oder Nordic Walking, die den verbleibenden Knorpel optimal mit Nährstoffen versorgen, ohne ihn zu überlasten.

 

Die Entscheidung zur Operation: Wann ist es Zeit für ein künstliches Gelenk?

Konservative Maßnahmen können viel bewirken – die Ursache einer fortgeschrittenen Arthrose (den fehlenden Knorpel) können sie jedoch nicht rückgängig machen.

Wichtig zu wissen: Nicht das Röntgenbild allein entscheidet über eine Operation. Der ausschlaggebende Faktor ist immer Ihr persönlicher Leidensdruck.

Typische Indikatoren, dass eine Hüft-OP sinnvoll wird:

  • Sie leiden unter dauerhaften Hüft- oder Leistenschmerzen, die auch durch Medikamente kaum noch nachlassen.
  • Es treten zunehmend Nacht- und Ruheschmerzen auf, die Ihnen den erholsamen Schlaf rauben.
  • Ihre schmerzfreie Gehstrecke ist so stark verkürzt, dass Alltagseinkäufe oder Spaziergänge kaum noch möglich sind.
  • Sie verlieren Ihre Selbstständigkeit (z. B. beim Sockenanziehen, Treppensteigen oder beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto).

Nutzen und Risiken: Eine transparente Abwägung

Als Zentrum der Maximalversorgung legen wir höchsten Wert auf das Prinzip des Shared Decision Making – wir entscheiden gemeinsam mit Ihnen. Dazu gehört auch eine ehrliche Aufklärung.

Die Vorteile der Hüftendoprothetik:

In den allermeisten Fällen führt die Implantation einer Hüftprothese zu einer nahezu vollständigen Schmerzfreiheit, einer deutlich verbesserten Mobilität und damit zu einer Rückkehr in ein aktives Leben voller Lebensqualität.

Die Risiken minimieren:

Wie jeder chirurgische Eingriff birgt auch eine Hüft-OP allgemeine Risiken (z. B. Infektionen, Thrombosen, Wundheilungsstörungen oder das Risiko einer Prothesenluxation). Durch unsere hohen Fallzahlen (ca. 850 Eingriffe jährlich), maximal sterile Bedingungen, minimalinvasive Operationstechniken und eine standardisierte Schmerz- und Physiotherapie direkt nach der OP senken wir diese Risikofaktoren im Krankenhaus Düren jedoch auf ein absolutes Minimum.

Die medizinischen Voraussetzungen für den Eingriff

Damit die Operation absolut sicher verläuft, erfolgt im Vorfeld eine lückenlose Diagnostik und Vorbereitung:

  • Präoperative Diagnostik: Neben einer ausführlichen körperlichen Untersuchung erstellen wir aktuelle, digitale Röntgenaufnahmen (bei Bedarf auch CT/MRT) zur millimetergenauen Vorplanung Ihres Implantats.
  • Gesundheits-Check: Wir prüfen Ihren allgemeinen Gesundheitszustand (Herz-Kreislauf-System, Blutwerte, bestehende Vorerkrankungen wie Diabetes), um das Narkose- und Operationsverfahren perfekt auf Sie abzustimmen.
  • Aufklärungsgespräch: In unserer Spezialsprechstunde nehmen wir uns Zeit für Sie. Wir besprechen den genauen OP-Ablauf, das für Sie optimale Prothesenmodell (z. B. zementiert oder zementfrei) und den Weg der anschließenden Rehabilitation.

Warum eine frühzeitige Abklärung in Düren sinnvoll ist

Zu langes Warten bei chronischen Hüftschmerzen schadet dem Körper: Durch die dauerhafte Schonhaltung werden die Wirbelsäule und das Knie der Gegenseite überlastet, zudem baut die wichtige Hüftmuskulatur rapide ab. Je früher Sie sich in unserem zertifizierten Zentrum vorstellen, desto besser können wir den optimalen Zeitpunkt für Ihre Therapie bestimmen.

Gemeinsam finden wir den richtigen Weg zu Ihrer schmerzfreien Mobilität.

Nutzen Sie unsere orthopädische Spezialsprechstunde für eine unverbindliche Erst- oder Zweitmeinung.

Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich individuell beraten. Gemeinsam finden wir heraus, ob eine konservative Behandlung oder eine Hüftprothese für Sie die beste Lösung ist.

Diagnostik und Untersuchung: Der Weg zu Ihrer Diagnose

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Präzise Ursachenforschung als Fundament für Ihre maßgeschneiderte Therapie

Hüftschmerz ist nicht gleich Hüftschmerz. Ob eine fortgeschrittene Arthrose, eine Durchblutungsstörung (Nekrose), rheumatische Entzündungen oder ein unbemerktes Problem in der Lendenwirbelsäule hinter Ihren Beschwerden steckt – eine erfolgreiche Behandlung beginnt immer mit einer exakten Diagnose.

Im zertifizierten EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Krankenhaus Düren nehmen wir uns viel Zeit für Ihre Untersuchung. Das Zusammenspiel aus orthopädischer Fachexpertise und modernster Medizintechnik stellt sicher, dass wir die für Sie am besten geeignete Therapie finden.

Schritt 1: Ihre Erstvorstellung in unserer Spezialsprechstunde

Ihr erster Termin bei uns ist der wichtigste Baustein für den späteren Behandlungserfolg. Er gliedert sich in zwei wesentliche Abschnitte:

Das Anamnesegespräch (Ihre Krankengeschichte)

Im ausführlichen Vieraugengespräch mit unseren Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie stehen Sie im Mittelpunkt. Wir analysieren gemeinsam Ihren Alltag:

  • Seit wann und in welchen Situationen treten die Schmerzen auf?
  • Gibt es bereits quälende Nacht- oder Ruheschmerzen?
  • Strahlen die Beschwerden in die Leiste, das Gesäß oder bis ins Knie aus?
  • Welche konservativen Therapien (z. B. Einlagen, Physiotherapie) haben Sie bereits versucht?

Die klinische (körperliche) Untersuchung

Anschließend untersuchen wir manuell Ihr Hüftgelenk sowie die angrenzenden Abschnitte Ihres Rückens und Ihrer Beine. Mittels spezieller Bewegungstests prüfen wir:

  • Die exakte Beweglichkeit und Schmerzpunkte des Gelenks
  • Ihre Muskelkraft und Ihr Gangbild (z. B. Vorliegen eines Schonhinkens)
  • Eventuelle Beinlängendifferenzen oder Fehlhaltungen des Beckens

Schritt 2: Moderne Bildgebung im Krankenhaus Düren

Um ins Innere des Gelenks zu blicken und die Knochen- sowie Weichteilstrukturen exakt zu beurteilen, nutzen wir maßgeschneiderte bildgebende Verfahren:

  • Digitales Röntgen (Die Basis): Das unverzichtbare Standardverfahren bei Verdacht auf Hüftarthrose (Coxarthrose). Es zeigt uns sofort eine Verschmälerung des Gelenkspalts, knöcherne Anbauten (Osteophyten) oder Fehlstellungen. Die Röntgenbilder bilden zudem die Grundlage für eine millimetergenaue OP-Planung.
  • MRT / Magnetresonanztomographie (Für Weichteile): Das MRT kommt ganz ohne Röntgenstrahlung aus. Wir setzen es ein, wenn das Röntgenbild unauffällig ist, Sie aber dennoch starke Schmerzen haben. Es macht Frühstadien von Knorpelschäden, Entzündungen, Sehnenverletzungen oder eine beginnende Hüftkopfnekrose sichtbar.
  • CT / Computertomographie (Für 3D-Knochenstrukturen): Das CT nutzen wir bei speziellen Fragestellungen – etwa bei sehr komplexen anatomischen Fehlstellungen oder vor Wechseloperationen (Revisionen). Die dreidimensionale Darstellung der Knochendichte und -strukturen ist für die präzise Verankerung neuer Implantate von unschätzbarem Wert.

Schritt 3: Ihre individuelle Behandlungs- und Implantatplanung

Sollte sich herausstellen, dass ein künstliches Gelenk die beste Option für Sie ist, beginnt die eigentliche Arbeit unserer Chirurgen lange vor dem OP-Termin. Eine moderne Hüftprothetik wird bei uns am Computer exakt für Ihren Körper maßgeschneidert.

Digitale Operationsplanung

Anhand Ihrer digitalen Bilddaten simulieren unsere Operateure die Operation vorab am Bildschirm. Dabei legen wir bereits im Vorfeld fest:

  1. Die exakte Größe und Form der Prothesenkomponenten (Pfanne und Schaft).
  2. Die optimale Positionierung im Knochen für maximale Stabilität.
  3. Die exakte Wiederherstellung Ihrer Beinlänge und Gelenkbiomechanik.

Die Auswahl des passenden Prothesen-Modells

Es gibt nicht „die eine“ Hüftprothese. Wir wählen das Implantat individuell nach Ihren körperlichen Voraussetzungen aus:

KriteriumDas entscheidende DetailUnsere Lösung
KnochenqualitätBestimmt, wie die Prothese im Körper hält.Zementfreie Prothesen (wachsen direkt in den Knochen ein) bei guter Substanz; zementierte Prothesen (mit medizinischem Schnellkleber) bei fortgeschrittener Osteoporose.
Alter & AktivitätBeeinflusst die Wahl der Gleitpaarung (Material von Kopf und Pfanneneinsatz).Hochmoderne, extrem langlebige Materialien (z. B. Spezialkeramik und hochvernetztes Polyethylen) für maximale Haltbarkeit bei hoher Alltagsaktivität.
AnatomieJeder Mensch baut anders.Große Auswahl an Kurzschaft-, Standard- oder Spezialprothesen, um Ihre natürliche Gelenkanatomie perfekt zu rekonstruieren.

Warum die Diagnostik im EPZmax Düren den Unterschied macht

Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung betrachten wir niemals nur ein Röntgenbild, sondern immer den Menschen dahinter. Dass unsere Diagnostik Hand in Hand mit maximaler operativer Sicherheit geht, belegen unsere Fallzahlen: Im vergangenen Jahr (2025) haben wir rund 850 endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie erfolgreich durchgeführt. Diese enorme Erfahrung fließt in jede einzelne Behandlungsentscheidung ein – für Ihre Sicherheit und ein optimales Operationsergebnis.

Leiden Sie unter Hüftschmerzen oder wünschen Sie eine fundierte Zweitmeinung vor einer geplanten OP?

Bringen Sie gerne bereits vorhandene Arztbriefe oder Röntgenbilder mit zu Ihrem Termin. Wir klären Ihre Fragen und schaffen Klarheit.

 

Unsere Partner

Endoprothetik

Beste OP, die ich je hatte

"Wahnsinn wie toll da alles funktioniert.Da kann man sich mit ruhigen Gewissen behandeln und oder operieren lassen. Das Pflegepersonal ist von der Holding Area bis das Personal auf der Station und die Damen die das ganze KH sauberhalten ganz Grossartig und immer um die Patienten bemüht, sodas man sich jederzeit gut betreut fühlt.Da wären dann noch die Ärzte,die sehr kompetent sind und einem alles so super erklären das ich das auch als nicht Arzt verstehe.Etwas vergleichbares wird sehr schwer zu finden sein.Ich kann mich nur vielmals bedanken und sage beide Daumen hoch ."

Patientenstimme auf klinikbewertungen.de

Ärzteteam

  • Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Dienstknecht
    Chefarzt

  • Reichert

    Christian Reichert
    Leitender Oberarzt

  • Ali Ghossein
    Sektionsleiter

  • Leiter des Endoprothetikzentrums Dr. Maiburg

    Dr. Johannes Maiburg
    Leitender Arzt

  • Prof. Dr. med. Markus Tingart
     

  • Dr. med. Micheal Alefeld

  • Dr. med. Arjan Mulahi
     

Weiterführende Informationen

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