Behandlung von Ellenbogenverletzungen
Die häufigsten Ellenbogenverletzungen
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Instabilität des Ellenbogens
Ellenbogeninstabilität wir als eine Verletzung definiert, die durch eine Schädigung der Gelenkfläche und den Bandstrukturen zustande kommt. Die geschädigten Elemente der Gelenkfläche sind häufig das innere und äußere Seitenband.
Besonderheiten der Therapie:
Bei frischen Verletzungen ist eine direkte Naht der Bänder am Ellenbogen (evtl. mit einem Nahtanker) meist möglich. Bei einer chronischen Instabilität des Ellenbogens muss eine operative Bandplastik durchgeführt werden. Körpereigene Sehnen können dabei verwendet werden.
Primäres Ziel der Physiotherapie ist die frühzeitige Wiederherstellung des freien Bewegungsumfangs. Verletzungsgefährliche Aktivitäten und Kontaktsport müssen 9 Monate nach OP pausiert werden.
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Knorpelschaden
Unsere Gelenke haben während eines langen Lebens tonnenschwere Lasten zu tragen. Doch erst Knorpel verleiht den Gelenken Beweglichkeit. Knorpel schützt unsere Gelenke und sorgt für einen reibungslosen Ablauf unserer Bewegungen. Das zeigt sich erst, wenn durch Verschleiß und Abnutzung Knorpelschäden – und damit Gelenkschmerzen – entstehen. Die moderne Knorpelchirurgie bietet innovative Operationsverfahren, um geschädigte oder zerstörte Knorpel wiederherzustellen.
Besonderheiten der Therapie:
Abhängig von Größe und Art des Knorpelschadens stehen verschiedene operative Techniken zur Verfügung.
Kleine Knorpelschäden können mit einer sog. Mikrofrakturierung erfolgreich behandelt werden. Durch das gezielte Setzen von kleinen Löchern in der Defektzone kommt es zu Einblutungen aus dem Knochenmark. Blutstammzellen haften an der Stelle der Mikrofrakturierung an. Daraus entsteht ein sog. Super-Clot. Diese Stammzellen differenzieren zu Faserknorpelzellen und decken den ursprünglichen Effekt.
Mittlere Defektgrößen mit Veränderungen im Bereich des darunterliegenden Knochens (subchondraler Knochen) können mit einer sog. Osteochondralen autologen Knorpel-Knochen-Transplantation (OATS) erfolgreich behandelt werden. Dazu werden in minimal-invasiver Technik Knorpel-Knochen-Zylinder aus nicht belasteten Bereichen des (meist) Kniegelenkes gewonnen und in das Defektareal transplantiert.
Die operative Behandlung von Ellenbogenverletzungen
In unserer spezialisierten Fachabteilung für Sporttraumatologie bieten wir breites Leistungsspektrum an arthroskopischen Operationen des Ellenbogens.
- Diagnostik & Vorbereitung
- Behandlung & Aufenthalt
- Therapie & Nachsorge
Diagnostik & Vorbereitung
Im Rahmen der ambulanten Vorstellung in unserer Sprechstunde erfolgt eine klinische Untersuchung und Evaluierung des Ellenbogengelenks:
- Wenn noch nicht vorhanden wird eine entsprechende Bildgebung (Röntgen, MRT, CT) eingeleitet.
- Es erfolgt die Besprechung der Therapieoptionen und die Planung der weiteren Therapie.
Behandlung & Aufenthalt
Tag der OP:
- Aufnahme in unserer Holding Area und Vorbereitung auf die OP
- Transport in den OP und Vorbereitung durch die Anästhesie ggf. mit Anlage einer regionalen Nervenblockade
- Nach Beendigung der operativen Maßnahme Überwachung und Schmerztherapie im Aufwachraum
- Anschließend Rücktransport in die Holding Area
- Hier Weiterführen der Schmerztherapie
- Versorgung mit notwendigen Hilfsmitteln (Schulterabduktionskissen, Schulterschlingenverband)
- Besprechung des Behandlungsplans (wird mit dem Entlassbrief ausgehändigt)
Therapie & Nachsorge
Auch nach der Operation sind wir weiterhin für Sie da:
- Wundkontrolle am Folgetag in unserer Elektivambulanz
- Ambulante Physiotherapie
- Verlaufskontrollen wenn notwendig


