Skoliose: Spezialisierte Diagnose und schonende Korrektur von Wirbelsäulenverkrümmungen
Suchen Sie nach einem spezialisierten Skoliosezentrum in Düren oder NRW? Hier erfahren Sie alles Wichtige: Was ist Skoliose, wann wird eine Skoliose-OP empfohlen, wie läuft der Ablauf einer Skoliose-Operation ab, welche Risiken bestehen, wie lange dauert die Nachsorge und wie lange sind Sie krankgeschrieben? Unter der Leitung von PD Dr. med. Per Trobisch bietet das Skoliosezentrum am Krankenhaus Düren eine umfassende Versorgung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Wirbelsäulenverkrümmungen – von der genauen Diagnostik über konservative Therapien bis zur präzisen operativen Korrektur.
Was ist Skoliose?
Skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule, die sich durch eine seitliche Auslenkung (Cobb-Winkel >10°) und oft eine Drehung der Wirbel auszeichnet. Typische Symptome sind sichtbare Fehlhaltungen (z. B. höher stehende Schulter), Rückenschmerzen, Atem- oder Herzprobleme bei starken Formen. Die Diagnose erfolgt per Röntgen, MRT oder CT – frühzeitige Erkennung ist entscheidend, besonders bei Jugendlichen in Wachstumsphasen.
Wann wird eine Skoliose operiert?
Eine Skoliose-Operation wird empfohlen, wenn konservative Maßnahmen wie Korsetttherapie (z. B. nach Schroth) oder Physiotherapie versagen. Wichtige Indikationen: Progressiver Cobb-Winkel >40–50° bei Jugendlichen, starke Schmerzen oder funktionelle Einschränkungen (z. B. Lungenrestriktion) bei Erwachsenen. Ziel ist die Stabilisierung, Korrektur der Fehlstellung und Verhinderung weiterer Progression – immer nach individueller Abwägung von Nutzen und Risiken.
Ablauf einer Skoliose-OP
Die Operation dauert 3–6 Stunden und erfolgt in Vollnarkose mit neuromonitoring zur Nervensicherung. Mit Titan-Schrauben, Stäben und ggf. Käfigen wird die Wirbelsäule korrigiert und versteift (Spondylodese). Nach der OP folgt 1–2 Tage Intensivstation, dann Normalstation (insg. 5–10 Tage Klinikaufenthalt). Erste Mobilisation am OP-Tag, Physiotherapie ab Tag 2.
Risiken und Sicherheit
Wie bei jeder OP bestehen Risiken wie Infektion (1–2%), Blutung, Nervenschäden (<1%) oder Implantatversagen. Unser Team minimiert diese durch erfahrene Chirurgen, modernes Neuromonitoring und standardisierte Nachsorgeprotokolle. Vor der OP erhalten Sie eine ausführliche Aufklärung inklusive Alternativen und Zweitmeinungsmöglichkeiten.
Nachsorge nach Skoliose-OP
Nach der Entlassung: 6–12 Wochen Korsett oder Orthese, schrittweise Mobilisation, Reha (4–6 Wochen). Krankgeschrieben sind Sie typisch 3 Monate, Rückkehr zur Schule/Arbeit danach möglich. Regelmäßige Kontrollen (Röntgen) bis 2 Jahre postoperativ. Sport (Schwimmen, Radfahren) nach 6 Monaten, mit langfristig guter Lebensqualität.
Unser Skoliose-Team
PD Dr. med. Per Trobisch, Chefarzt des Skoliosezentrums, bringt Expertise in hunderten Korrekturoperationen. Das interdisziplinäre Team (Orthopäden, Anästhesisten, Physio-, Schmerztherapeuten) sorgt für nahtlose Betreuung vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge.
Kontaktieren Sie uns für eine Zweitmeinung oder Termin im Skoliosezentrum Krankenhaus Düren.
Skoliose-Patientin Julia über Ihre Behandlung bei Chefarzt PD Dr. med. Per Trobisch
Julia berichtet mit ihrer Mutter von ihrer Erfahrung in der Eifelklinik St. Brigida. Sie litt an einer starken Wirbelsäulenverkrümmung, die in einer aufwendigen Operation behandelt werden konnte. Mit dem Verfahren der Dynamischen Skoliosekorrektur müssen Patienten nicht mit einer Einschränkung im Wachstum oder der Beweglichkeit rechnen, daher entschied sich die Familie für die Behandlung bei Chefarzt PD Dr. med. Per Trobisch.
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Klinik für Wirbelsäulenchirurgie
Krankenhaus Düren
Roonstraße 30
52351 Düren
T 02421 30-1700
F 02421 30-191700
Für unsere internationalen Patienten
Behandlung auf höchstem Niveau - Internationale Expertise
Als Chefarzt des Skoliosezentrums am Krankenhaus Düren referiert PD Dr. med. Per Trobisch regelmäßig auf weltweiten Fachkongressen und treibt aktiv die Forschung zur Wirbelsäulenkorrektur voran. So gewährleistet er, dass Patientinnen und Patienten den aktuellsten Entwicklungsstand der Skoliosechirurgie – von innovativen OP-Techniken bis zur optimierten Nachsorge – direkt in Düren erhalten.
Skoliose-Operation: Alle Fragen zum Ablauf, Risiken, Dauer & Nachsorge im Skoliosezentrum Krankenhaus Düren
Suchen Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Skoliose-OP? Hier erfahren Sie: Wie wird eine Skoliose operiert, wann ist sie notwendig, wie gefährlich ist sie, wie lange dauert sie und was gilt nach der Operation? Im Skoliosezentrum am Krankenhaus Düren unter Leitung von PD Dr. med. Per Trobisch beantworten wir Ihre Fragen klar und vollständig.
Wie wird eine Skoliose operiert?
Bei einer Skoliose-Operation (Spondylodese) wird die Wirbelsäule mit Titan-Schrauben und Stäben korrigiert und versteift. In Vollnarkose mit Neuromonitoring dauert der Eingriff 3–6 Stunden. Über mehrere Wirbelabschnitte (oft 8–14) werden Knochenspäne verpflanzt, damit sich die Wirbel verwachsen. Der Einschnitt verläuft meist mittig am Rücken.
Wann ist eine Skoliose-OP notwendig?
Eine Operation wird empfohlen bei Cobb-Winkel >45–50° mit Progression, starken Schmerzen, Lungen-/Herzeinschränkungen oder nach Versagen von Korsett/Physiotherapie. Bei Jugendlichen entscheidet das Wachstumspotenzial, bei Erwachsenen die Lebensqualität. Immer nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung.
Wie verläuft eine Skoliose-OP?
Vorbereitung: MRT/CT, Aufklärung, Physio. OP: Korrektur der Fehlstellung, Versteifung, Bluttransfusion möglich. Nach OP: 1–2 Tage Intensiv, 5–10 Tage Station, Mobilisation ab Tag 1. Nachsorge: Korsett 6–12 Wochen, Reha 4–6 Wochen.
Wie lange dauert eine Skoliose-OP?
Operativ: 3–6 Stunden (je nach Ausmaß). Klinikaufenthalt: 5–10 Tage. Krankgeschrieben: Typisch 3 Monate, schulische Belastung nach 6 Wochen möglich.
Wie lange krank nach Skoliose-OP?
Erste 6 Wochen: Orthese tragen, keine Bück-/Drehbewegungen, leichte Schul-/Büroarbeit möglich. 3 Monate: Vollständige Krankschreibung. 6 Monate: Sport (Schwimmen) freigegeben. Kontrollen bis 2 Jahre postoperativ.
Was kann man nach Skoliose-OP nicht mehr machen?
Dauerhaft eingeschränkt: Kontaktsportarten (Boxen, Rugby), Turnen, schweres Gewichtheben (>20 kg). Vermeiden: Extreme Bück-/Drehbewegungen, ruckartige Belastungen. Erlaubt: Schwimmen, Radfahren, Golf, normales Fitness-Training nach Freigabe.
Wie gefährlich ist eine Skoliose-OP?
Häufig (5–10%): Infektion (1–2%), Blutung, Wundheilungsstörung. Selten (<1%): Nervenschäden, Implantatversagen, Querschnittslähmung. Sterblichkeit: <0,5% in spezialisierten Zentren. Neuromonitoring und Erfahrung minimiert Risiken erheblich.
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